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Obwohl der Bund bestätigt, dass die B 30 eine Landes-Nord-Süd-Hauptachse für den Durchgangsverkehr ist, zwei Autobahnen ersetzt und es in Deutschland nur noch wenige Strecken mit so geballten Problemen gibt, wird bis heute nicht einmal für die Aufnahme der Planung ein Bedarf gesehen.

Der Bund bereitet bereits den nächsten Bundesverkehrswegeplan 2015 vor. Mit der Aufnahme in den "Vordringlichen Bedarf" könnte damit ab 2015 auch die Planung auf dem Abschnitt vom Egelsee bis Biberach/Riß aufgenommen werden.

Der Kampf um die Projekte hat bereis begonnen. Wer sich jetzt nicht regt, bekommt auch nichts! Das bedeutet wieder den "Weiteren Bedarf", diesmal mit einem Planungs- und Bauverbot bis mindestens 2028-2030. Das ist in rund 20 Jahren! Gleichzeitig werden die Verkehrsaufkommen, vor allem der schwere Güterverkehr, noch erheblich steigen, so dass bald 3.000 und mehr Lkw zu den Zehntausenden Autos durch die Orte fahren werden.

Wir fordern die Aufhebung des Planungsverbots und damit die Einstufung im "Vordringlichen Bedarf" im Bundesverkehrswegeplan 2015, um die Aufnahme der Planungen zu ermöglichen.

Bürgerinnen und Bürger für den Ausbau der B 30 gestimmt.