Unfälle


Unfallgrafik B30

Die B 30 ist eine Bundesstraße mit einer Spezialisierung auf schwerwiegende Unfälle. Von 2006 bis 2013 ereigneten sich 1.548 von der Polizei oder Feuerwehr erfasste Unfälle mit 1.158 Verletzten und 32 Toten. Da die Polizei in der Regel nur zu schwerwiegenden Unfällen gerufen wird und nicht über jeden Unfall berichtet, ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Anzahl noch höher liegt.


Insgesamt kam es von 2006 bis 2013 (neuere Zahlen liegen im bundesweiten Vergleich zurzeit nicht vor) zwischen Ulm und Friedrichshafen zu rund 35,1% mehr tödlichen Unfällen, als auf anderen Bundesstraßen in Deutschland. Auf den nicht ausgebauten Abschnitten der B 30 ereigneten sich 81,5% und zwischen Baindt und Biberach/Riß 130,7% mehr tödliche Unfälle als im Bundesdurchschnitt.

 
Von 2006 bis 2013 ereigneten sich Unfälle mit Schwerverletzten besonders häufig bei Enzisreute (30), Gaisbeuren (17) und Donaustetten (16).

 
Die meisten Schwerverletzten entfallen damit auf den Streckenabschnitt der B 30 von Bad Waldsee-Süd bis zum Beginn der Ausbaustrecke beim Egelsee. Durchschnittlich werden bei Enzisreute 3,8 Personen pro Jahr schwer verletzt, bei Gaisbeuren sind es 2,1. Damit ist dieser Streckenabschnitt der B 30 von allen Abschnitten zwischen Ulm und Friedrichshafen, derjenige mit den meisten Schwerverletzten.

 
Darüber hinaus sind tödlich Verletzte bei Enzisreute (3), Ravensburg (3), Gögglingen (3), Baustetten (3), Appendorf (2), Bad Waldsee (2), Friedrichshafen (2), Rißegg (2) und Mattenhaus (2) zu beklagen.
 
 

Weitere Informationen
Tödliche Unfälle seit 1996
Alle Unfälle seit 1996
Vereinfachte Unfallstatistik

 


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