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27.03.2019

"Initiative B30" bittet Kreisräte um Zustimmung zu Planungsgesellschaft

(Bad Waldsee) - Die "Initiative B30" bittet die Mitglieder des Kreistages Ravensburg am morgigen Donnerstag um Zustimmung zum Beitritt des Landkreises Ravensburg zur geplanten regionalen Straßenplanungsgesellschaft.
 
Die B 30 ist von großer Bedeutung für den Nord-Süd-Verkehr im Südosten von Baden-Württemberg und damit auch im Landkreis Ravensburg. Ein Großteil der Wirtschaft ist von dieser Hauptachse abhängig, schreibt die Initiative an die Kreisräte. Der Planungsbeginn am Lückenschluss der B 30 zwischen Baindt und Bad Waldsee soll jedoch wegen fehlender Planungskapazitäten des Landes voraussichtlich erst 2022 beginnen. Ob die Planung dann auch aufgenommen wird, ist ungewiss. Bisher liege vom Land keine feste Zusage vor. Eine erneute Priorisierung oder Verschiebung sei nicht auszuschließen.
 
Die "Initiative B30" bittet die Kreisräte darum eine nachhaltige Entwicklung der Region zu ermöglichen, den Wirtschaftsstandort zu stärken, dabei zu helfen einen Engpass zu beseitigen, die Verkehrssicherheit und Lebensverhältnisse in den betroffenen Orten zu verbessern und fordert zu Solidarität auf.
 
Abschließend weist die Initiative darauf hin, dass die Stadt Bad Waldsee mit ihrer finanziellen Beteiligung von 26 Prozent an den Planungskosten bereits an den Rand der Schmerzgrenze gehe. Eine finanzielle Überforderung der Stadt sei nicht förderlich. Nicht nur die Stadt Bad Waldsee profitiere von dem Projekt B 030 Enzisreute - Gaisbeuren, sondern die ganze Region. Die weiter zunehmenden Verkehrsprobleme bei Bad Waldsee schaden schließlich der gesamten Region, einschließlich der Wirtschaft im Schussental.