B 30 Insider - Ausgabe 1/2023

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B30 Insider EHRLICH • KOMPAKT Nr. 40 Zeitung der „Initiative B 30“ Januar - April 2023 In dieser Ausgabe Infrastrukturdialog gestartet Seite 3 Planungsbeschleunigung ab Seite 4 Unfälle im dritten Tertial ab Seite 7 Lärmaktionsplan Bad Waldsee Seite 12 Brückenneubauten Seite 13 Projekt-Informationsseiten unter neuen Adressen erreichbar (Tübingen) - Das Regierungspräsidium Tübingen änderte im Dezember Webadressen der Projekt-Informationsseiten zu aktuellen Straßen- und Bauwerksplanungen. Die neuen Adressen sind: * B 30 Friedrichshafen - Ravensburg https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/abt4/b30/ * B 30 Enzisreute und Gaisbeuren https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/abt4/b-30-ortsumgehungen-enzisreute-gaisbeuren/ * B 32 Molldietetunnel https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/abt4/b32-ravensburg-molldiete/ * B 30 Brückenplanung Hochdorf https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/abt4/b30-bruecke-riss-l284-schweinhausen-bruecke-bahn-hochdorf/ (ff) Verkehrszahlen 2021 veröffentlicht (Bergisch Gladbach) - Die Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach veröffentlichte im September 2022 die Ergebnisse der bundesweiten Straßenverkehrszählung 2021 auf den Autobahnen und Bundesstraßen. Demnach stellen sich die aktuellen Verkehrszahlen für die Bundesstraße 30 wie folgt dar: Straße Streckenabschnitt Alle Tage Werktage Normal-werktage DTVMo-So SVMo-So DTVMo-Sa SVMo-Sa DTVDi-Do SVDi-Do [Kfz/24h] [Kfz/24h] [Kfz/24h] B 30 OD Friedrichshafen, Eckenerstraße bis OD Friedrichshafen, Löwenkreuzung (L 328A) 2.332 828 2.337 805 2.470 859 B 30 OD Friedrichshafen, Löwenkreuzung (L 328A) bis OD Friedrichshafen (B 31) 9.045 385 9.532 430 10.771 569 B 30 OD Friedrichshafen (B 31) bis KVP Friedrichshafen-Seewaldkreisel (K 7728) 9.045 385 9.532 430 10.771 569 B 30 KVP Friedrichshafen-Seewaldkreisel (K 7728) bis KVP östl. Meckenbeuren-Lochbrücke (L 333) 16.831 570 18.298 670 17.633 1.111 B 30 KVP östl. Meckenbeuren-Lochbrücke (L 333) bis OD Meckenbeuren, Tettnanger Straße (L 329) 12.844 413 13.885 482 15.212 1.053 B 30 OD Meckenbeuren, Tettnanger Straße (L 329) bis bis nördl. Meckenbeuren (K 7719) 19.450 789 22.269 927 18.136 1.570 B 30 nördl. Meckenbeuren (K 7719) bis Ravensburg-Untereschach (B 467) 11.442 493 12.031 576 14.093 955 B 30 alt Ravensburg-Untereschach (B 467) bis Ravensburg-Oberhofen keine Daten … Titelthema / Aus Bund und Land Plattform zur Unterstützung des digitalen Planens, Bauens und Betreibens gestartet (Berlin) - Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, Planungsprozesse für den Bau von Wohnungen, Schienen, Straßen oder Wasserstraßen zu digitalisieren und deutlich zu beschleunigen. Mit Building Information Modeling (BIM) sollen Bauvorhaben schneller, transparenter und kostengünstiger umgesetzt werden. Im Oktober gaben Bundesminister Dr. Volker Wissing (FDP) und Bundesministerin Klara Geywitz (SPD) das „BIM-Portal“ des Bundes frei. Es steht Unternehmen und der öffentlichen Hand bei der Digitalisierung ihrer Bauvorhaben an der Seite. Das Portal unterstützt bei der Erstellung von Projekt- und Produktdaten, die über offene Datenformate unter den Akteuren ausgetauscht werden können. Das „BIM-Portal“ ist erreichbar unter: https://via.bund.de/bim/ (ff) Q1 Neues Raumordnungsgesetz soll Infrastrukturvorhaben beschleunigen (Berlin) - Die Bundesregierung will das Raumordnungsgesetz novellieren, um Infrastrukturvorhaben zu beschleunigen. In erster Lesung überwies der Deutsche Bundestag im Dezember den Gesetzentwurf zur Beratung in die zuständigen Ausschüsse. Um Planungsprozesse zu modernisieren, soll etwa das Beteiligungsverfahren bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen weiter digitalisiert werden. Abweichungen von Zielfestlegungen in Raumordnungsplänen werden erleichtert. Bei der Erstellung von Landes- und Regionalplänen wird die mehrfache Beteiligung der Öffentlichkeit reduziert, indem bei Änderungen bereits diskutierter Pläne nur noch neu und stärker Betroffene beteiligt werden sollen. Bei Verkehrsinfrastrukturprojekten sollen Doppelprüfungen entfallen. Für Raumordnungsverfahren wird eine Bearbeitungsfrist von sechs Monaten eingeführt. (ff) Q2 Straße Streckenabschnitt Alle Tage Werktage Normal-werktage DTVMo-So SVMo-So DTVMo-Sa SVMo-Sa DTVDi-Do SVDi-Do [Kfz/24h] [Kfz/24h] [Kfz/24h] B 30 alt Ravensburg-Oberhofen bis OD Ravensburg, Tettnanger Straße 7.933 216 8.765 257 9.663 431 B 30 alt OD Ravensburg, Tettnanger Straße bis OD Ravensburg, Jahnstraße/Fa. Ravensburger 9.214 412 10.401 507 11.463 821 B 30 neu Ravensburg-Untereschach (B 467) bis AS Ravensburg-Oberzell (K 7981) keine Daten B 30 neu AS Ravensburg-Oberzell (K 7981) bis AS Ravensburg-Süd (B 33) keine Daten B 30 AS Ravensburg-Süd (B 33) bis AS Ravensburg-Nord (B 32) 31.041 2.743 33.713 3.299 36.261 4.160 B 30 AS Ravensburg-Nord (B 32) bis AS Weingarten (B 32) 35.335 2.925 39.553 3.592 46.342 5.076 B 30 AS Weingarten (B 32) bis AS Baindt/Baienfurt (L 284) 26.068 2.458 28.517 2.964 29.605 3.831 B 30 AS Baindt/Baienfurt (L 284) bis OD Bad Waldsee-Gaisbeuren, Landstraße (L 285) 21.897 1.996 23.166 2.348 26.193 3.780 B 30 OD Bad Waldsee-Gaisbeuren, Landstraße (L 285) bis AS Bad Waldsee-Süd (L 275) 17.683 2.127 18.867 2.588 19.782 3.014 B 30 AS Bad Waldsee-Süd (L 275) bis AS Bad Waldsee-Nord (L 300) 11.959 1.611 13.050 2.036 13.063 2.364 B 30 AS Bad Waldsee-Nord (L 300) bis Eberhardzell-Oberessendorf (B 465) 12.126 1.415 12.452 1.711 14.864 2.982 B 30 Eberhardzell-Oberessendorf (B 465) bis AS Hochdorf (K 7562) 17.145 1.851 17.714 2.302 18.834 2.828 B 30 AS Hochdorf (K 7562) bis AS Hochdorf-Appendorf (L 284) 17.145 1.851 17.714 2.302 18.834 2.828 … Titelthema / Aus Bund und Land Infrastrukturdialog gestartet (Berlin) - Der Bundesverkehrswegeplan 2030 soll durch einen Bundesverkehrswege- und Mobilitätsplan 2040 (BVMP) abgelöst werden. Dazu und zur laufenden Bedarfsplanüberprüfung startete am 7. Dezember 2022 in Berlin der „Infrastrukturdialog“ mit mehr als 160 beteiligten Verbänden. Zum Infrastrukturdialog eingeladen ist ein breit gefächertes Spektrum von Verbänden. Sie kommen aus den Bereichen Verkehr, Wirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz sowie Verbraucherschutz. Zu Beginn des Dialogprozesses wird ein gemeinsamer Wissensstand zum Status quo der Bundesverkehrswegeplanung und der angelaufenen Bedarfsplanüberprüfung geschaffen. Die Teilnehmer des Infrastrukturdialogs sind aufgefordert, eine zukunftsweisende, gemeinsame Perspektive auf die Weiterentwicklung der Bundesverkehrswegeplanung zu erarbeiten. Erstmals sollen in einer strategischen Verkehrsplanung des Bundes Infrastruktur und Mobilität gemeinsam integriert betrachtet werden und in ein Gesamtkonzept einfließen. Der Dialog beinhaltet den Auftrag, einen möglichst breiten Konsens für ein Konzept zum BVMP 2040 zu finden sowie im gemeinsamen Austausch das wechselseitige Verständnis für abweichende Positionen zu erhöhen. Nach der Auftaktveranstaltung am 7. Dezember 2022 sind bis zu fünf weitere Veranstaltungen vorgesehen, die bis voraussichtlich Anfang 2024 andauern. Gleichzeitig werden die Bedarfspläne überprüft. Dazu gab das Bundesministerium für Digitales und Verkehr eine neue Langfrist-Verkehrsprognose 2040 in Auftrag. Erste Ergebnisse werden im Jahr 2023 erwartet. Bis zum Abschluss des Dialoges und Verfahrens sollen die bestehenden Pläne weiter Bestand haben. (ff) Q3 Straße Streckenabschnitt Alle Tage Werktage Normal-werktage DTVMo-So SVMo-So DTVMo-Sa SVMo-Sa DTVDi-Do SVDi-Do [Kfz/24h] [Kfz/24h] [Kfz/24h] B 30 AS Hochdorf-Appendorf (L 284) bis AS Biberach an der Riß, Jordanbad (B 312/B 465) 19.108 2.537 19.711 3.129 22.328 4.010 B 30 AS Biberach an der Riß, Jordanbad (B 312/B 465) bis AS Biberach an der Riß-Nord (L 267) 17.113 2.168 18.008 2.633 19.473 3.080 B 30 AS Biberach an der Riß-Nord (L 267) bis AS Laupheim-Süd (L 265/K 7507) 23.196 2.760 24.810 3.489 26.426 4.458 B 30 AS Laupheim-Süd (L 265/K 7507) bis AS Laupheim-Mitte (L 259) 26.442 2.807 29.056 3.389 33.005 4.388 B 30 AS Laupheim-Mitte (L 259) bis AS Achstetten (L 263) 27.778 2.918 30.753 3.564 34.699 4.602 B 30 AS Achstetten (L 263) bis AS Ulm-Wiblingen (L 260) 30.566 3.163 33.673 3.949 37.377 5.205 B 30 AS Ulm-Wiblingen (L 260) bis Lgr. BW/BY 42.811 5.003 46.571 6.092 49.556 8.035 B 30 Lgr. BW/BY bis AD Neu-Ulm, Ausbauende (B 28) 43.944 4.654 49.261 5.933 52.179 6.805 Wie die Bundesanstalt für Straßenwesen mitteilt, sanken im Vergleich zur Straßenverkehrszählung 2015 die für das Jahr 2021 ermittelten Verkehrsbelastungen auf Bundesfernstraßen im Bundesgebiet durchschnittlich um rund 8 Prozent. Lokal unterliegen die Ergebnisse erheblichen Veränderungen der Verkehrsstärken. Diese Veränderungen ergeben sich aus den Entwicklungen in den Jahren seit 2015 und sind auf eine Vielzahl von möglichen Beeinflussungen zurückzuführen. Ein wesentlicher Faktor im Jahr 2021 sind die mit der COVID-19-Pandemie verbundenen Maßnahmen und Effekte wie Kontaktbeschränkungen, Home-Office oder Grenzschließungen. Hinzu kam ein verändertes Freizeit- und Urlaubsverhalten. In Teilen des Bundesgebietes nahm der Verkehr um 95 Prozent ab. Ergebnisse für die B 30 Der größte Verkehrsrückgang ist gegenüber dem Jahr 2015 mit 63 Prozent auf der B 30 alt von Untereschach bis Ravensburg auf bis zu 7.900 Fahrzeuge täglich zu verzeichnen. Ursächlich ist vor allem die Verkehrsfreigabe der B 30 neu Ende des Jahres 2019. Von Friedrichshafen bis Meckenbeuren nahm der Verkehr um bis zu 31 Prozent ab, stieg aber in der Ortsdurchfahrt Meckenbeuren ab der Tettnanger Straße um rund 5 Prozent auf rund 19.500 Fahrzeuge täglich an. Ebenfalls stieg die Verkehrsbelastung in den Orten Gaisbeuren und Enzisreute um rund 5 Prozent auf… Titelthema / Aus Bund und Land Verkehrsminister wollen „klimaschädlichen Verkehr“ reduzieren Klimaschutz und Verkehrswende waren bedeutende Themen bei den Zusammenkünften der Verkehrsministerinnen und -minister der Länder und des Bundes im Oktober und November 2022. Die Verkehrsministerkonferenz befürwortet einstimmig die Einführung eines Neun-Euro-Nachfolgetickets: Das Deutschlandticket soll für Fahrgäste 49 Euro im Monat kosten und 2023 eingeführt werden. Bund und Länder beteiligen sich mit 3 Milliarden Euro pro Jahr. Nach 2 Jahren soll das Gesamtpaket hinsichtlich seiner klimaseitigen, verkehrlichen und finanziellen Wirkungen evaluiert werden. Die Verkehrsminister sorgen sich um den Klimaschutz. Sie betonen die Wichtigkeit klimaschädliche Verkehrsarten zu reduzieren und Anreize zur Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel zu setzen. Die Verkehrswegeplanung soll zur Verkehrswende genutzt werden. Die Verkehrsminister kritisieren, dass im Bundeshaushalt 2023 für Bundesfernstraßen 2,8 Mrd. Euro vorgesehen sind, für das Schienennetz jedoch nur 2 Mrd. Euro veranschlagt werden. Die Verkehrsministerkonferenz begrüßt vor dem Hintergrund der klimaschutzpolitischen Anforderungen an den Verkehrssektor die Ankündigung der Bundesregierung, auf Basis aktualisierter Kriterien einen neuen Bundesverkehrswege- und -mobilitätsplan 2040 auf den Weg zu bringen. Sie bittet zur Frühjahreskonferenz 2023 der Verkehrsminister über den Fortgang und die aktualisierten Kriterien zu berichten. Die Verkehrsminister bewerten die für den Verkehrssektor vorgeschlagenen Maßnahmen zum Klimaschutz-Sofortprogramm 2022 als unzureichend. Sie fordern Nachbesserungen, die kurzfristig die erforderliche Wirkung zur Rettung des Klimas entfalten. (ff) Q4 …rund 21.900 Fahrzeuge täglich sowie um 7,7 Prozent auf der Ortsumfahrung Bad Waldsee. Belastung von Ortsdurchfahrten Zählungen auf Ortsdurchfahrten der Bundesfernstraßen ergaben im täglichen Durchschnitt rd. 7.600 Kfz. Davon zählten 494 Fahrzeuge zum Schwerverkehr (Anteil 6,5%). In Deutschland ist aktuell weniger als ein Prozent der Ortsdurchfahrten im Zuge der Bundesfernstraßen mit mehr als 20.000 Kfz pro Tag, bei einem Schwerverkehr von mindestens 1.500 Kfz pro Tag belastet. Weiterhin zählen im Jahr 2021 die B 30-Ortsdurchfahrten Gaisbeuren und Enzisreute, die B 31-Ortsdurchfahrt Hagnau am Bodensee und die B 32-Ortsdurchfahrt Ravensburg zu den 100 am höchsten belasteten Ortsdurchfahrten in Deutschland. Neu hinzu kam im Jahr 2021 die Ortsdurchfahrt Meckenbeuren im Zuge der B 30. Dabei haben die B 30-Ortsdurchfahrten Gaisbeuren und Enzisreute mit 26.200 Pkw-Einheiten pro Tag nun die höchste Gesamtbelastung. Sie weisen bei den einbahnig, zweistreifigen Ortsdurchfahrten im Grundnetz der Bundesfernstraßen in Baden-Württemberg sogar die höchste und bundesweit die dritthöchste Verkehrsbelastung auf - nach der B 63 in Werl-Hilbeck bei Dortmund und der B 73 in Buxtehude bei Hamburg. Datenabruf im Internet möglich Die Ergebnisse der Straßenverkehrszählung 2021 sind kostenfrei auf der Webseite der Bundesanstalt für Straßenwesen abrufbar. Weitere Informationen können der Beilage „Verkehr: Straßenverkehrszählung 2021“ entnommen werden. Die Beilage ist ebenfalls in hoher Auflösung als Taschenbuch bei Amazon erhältlich, ISBN: 979-8364951151. (ff) Q5 Planungsbeschleunigung vorerst gescheitert (Berlin) - Die zunehmende Bürokratie lähmt immer mehr das Land. Die Beschleunigung von Planungen im Verkehrsbereich ist eines der wichtigsten Projekte der Regierung. Doch der Gesetzentwurf konnte im Dezember nicht wie geplant im Bundeskabinett eingebracht werden. Die Einigung verschiebt sich auf dieses Jahr. „Friedensgipfel“ zwei Mal gescheitert Über drei Stunden saßen Mitte Dezember FDP-Verkehrsminister Volker Wissing und die Grünen Umweltministerin Steffi Lemke bei einem zweiten „Friedensgipfel“ mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) zusammen. Zu einer Einigung kam es wieder nicht: Das Planungsbeschleunigungsgesetz für den Verkehrsbereich kam nicht zustande. Grund ist die Ablehnung der Grünen von Straßen. Vorgeschoben werden Klimaschutzargumente in einer Diskussion, in der parteipolitische Überlegungen zunehmen, Realitäten und betroffene Menschen aber keine Rolle spielen. Kein Bedarf für Straßen Seit Monaten tobt der „Autobahnstreit“ zwischen den Grünen mit der FDP, bei dem es auch um die Beschleunigung von Planungen für Bundesstraßen und Ortsumfahrungen geht. Doch betroffene Menschen und höchst belastete Orte kommen in der öffentlich gewordenen Diskussion nicht vor. Deutschland hat eines der dichtesten Straßennetze der Welt, sagte der verkehrspolitische Sprecher Stefan Gelbhaar (Grüne) der ARD. Wir wollen Projekte bei Windkraft, Schienenverkehr, Wasserstoff-Infrastruktur und Stromtrassen beschleunigen, so der Grünen Rechts- und Verkehrspolitiker Lukas Benner. Die FDP will dagegen auch beim Straßenbau beschleunigen, so betonte es Generalsekretär Bijan Djir-Sarai. FDP-Fraktionschef Christian Dürr erklärte der „Bild am Sonntag“: Wir wollen die Planungs- und Genehmigungszeiten halbieren. Das gelte auch für Straßen. Der parlamentarische Verkehrsstaatssekretär Oliver Luksic (FDP)… Aus Bund und Land Ampeln in Deutschland einfach zu manipulieren (München/Hamburg) - IT-Experten schlugen im Dezember Alarm: Viele Ampeln in Deutschland sind einfach zu hacken. In einem Feldversuch gelang es, Lichtsignalanlagen auf grüne Wellen zu schalten oder Rotsignale zu verlängern. Schon mit geringen Grundkenntnissen kann praktisch jeder den Verkehr lahmlegen. Dazu ist lediglich eine Antenne und ein Notebook notwendig. Ursache ist die Nutzung analoger Funksignale, die zum Beispiel von Bussen oder Trambahnen verwendet werden, um schneller durch den Verkehr zu kommen. Das Signal ist bis heute nicht verschlüsselt und kann einfach abgefangen, aufgezeichnet und missbraucht werden. Die analoge Funktechnik stammt aus den 1980er-Jahren. Das Problem ist seit Jahren bekannt. Die IT-Experten kritisieren, dass in vielen Städten nichts unternommen werde, um die Ampeln sicherer zu machen, obwohl der Analogfunk nur noch bis Ende 2028 verwendet werden darf. Spätestens dann muss der Funkverkehr auf digitale Technik umgerüstet sein. (ff) Q6 Lkw-Maut steigt zwei Mal (Berlin) - Die Mautgebühren für den Lkw-Verkehr stiegen zum 1. Januar 2023. Für die Jahre 2023 bis 2027 rechnet die Bundesregierung nun mit durchschnittlichen Lkw-Maut-Einnahmen von 8,3 Milliarden Euro pro Jahr gegenüber 7,64 Milliarden Euro im Jahr 2021. 2023 soll mit einem weiteren Gesetz die Maut auf den gewerblichen Lkw-Verkehr ab 3,5 Tonnen ausgedehnt werden. Bislang gilt die Lkw-Maut für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen. Eine CO2-Bepreisung soll mit in die Maut aufgenommen werden. Die Mehreinnahmen werden künftig in verkehrsträgerübergreifender Mobilität statt in Straßen Verwendung finden. (ff) Q7 …betonte, man habe sich im Koalitionsvertrag auf eine Halbierung der Planungszeiten für Infrastruktur geeinigt. Dissens über Straßenbrücken Der Entwurf eines Gesetzes „zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich“ ist für die Grünen aus mehreren Gründen nicht akzeptabel: Bei Ersatzneubauten von Brücken soll künftig die Umweltverträglichkeitsprüfung teils entfallen. Das wäre eine faktische Vorwegnahme des Straßenausbaus, behaupten sie. Die Grünen stören sich auch daran, dass Brücken breiter gebaut werden könnten. Das halten sie für unzulässig. In der FDP besteht dagegen der Verdacht, die Grünen wollten durch die Forderung nach Eins-zu-eins-Ersatz einer baufälligen Brücke eine unzureichende Infrastruktur zementieren. Kein öffentliches Interesse Der zweite Streitpunkt liegt darin, wie die Beschleunigung von Planungen für Straßen begründet wird. Nämlich damit, dass ein betroffenes Verkehrsprojekt „im überragenden öffentlichen Interesse liegt und der öffentlichen Sicherheit dient“. Damit sind die Grünen nicht einverstanden. Schnellere Genehmigungen sollen für „Bau oder Änderung einer Bundesfernstraße“ gelten, „die fest disponiert ist oder für die der Bedarfsplan einen vordringlichen Bedarf feststellt“. Somit würden Projekte, die nach dem bestehenden, bis 2030 reichenden Bundesverkehrswegeplan und der zugehörigen Ausbaugesetze vorgesehen sind, auch im Straßensektor als so wichtig gelten, dass die Genehmigung stark zu vereinfachen wäre. Das missfällt den Grünen: Wir müssen noch an vielen Stellen fragen, ob die Straßenprojekte in der Abwägung mit dem Schienenausbau noch angemessen sind. Daher wäre es völlig falsch, jetzt schon zu erklären, dass all jene Straßenprojekte im überragenden öffentlichen Interesse wären. Bei der Bahn Tempo machen Ortsumfahrungen kommen in der Diskussion gar nicht vor und betroffene Menschen ebenfalls nicht. Ministerin Steffi Lemke gibt vor, dass es ihr um die Einhaltung des Koalitionsvertrags gehe. Nämlich, bei der Bahn Tempo zu machen und bei den Straßen auf „einen stärkeren Fokus auf Erhalt und Sanierung zu legen, mit besonderem Schwerpunkt auf Ingenieurbauwerke“. Die Umweltministerin verweist auf einen Beschluss des Kabinetts im Juni 2022, dass Projekte im Fokus stehen müssten, die dem Klimaschutz dienen. Der Neu- und Ausbau von Autobahnen, Straßen oder Wasserstraßen gehöre nicht in diese Kategorie. Beschleunigen ohne zu priorisieren, das funktioniere bei knappen Ressourcen nicht. Der Bau von Straßen steht nicht oben auf der Liste, betonte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Klimaextremisten an Verkehrswegeplanung beteiligen? Grünen-Politiker werfen dem FDP geführten Bundesverkehrsministerium auch vor, mit Plänen zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren gegen den Koalitionsvertrag zu verstoßen, weil diese auch für Straßeninfrastruktur gelten soll. Es gebe keinen Grund klimaschädliche Projekte fortzuführen, sagte der verkehrspolitische Sprecher Stefan Gelbhaar (Grüne) dem ARD Morgenmagazin. Zudem forderte er die Bundesregierung auf, Klimaextremisten an der Verkehrswegeplanung zu beteiligen. Er zählte die „Letzte Generation“ auf, die sich in deutschen Städten auf Straßen klebt, Autobahnen und Flughäfen blockiert, die Energieversorgung sabotiert und in Museen Kunstwerke mit Suppe und Brei beschmiert. Zuvor hatte sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) über den Inhalt und die Teilnehmer am gestarteten Infrastrukturdialog empört. Aus seiner Sicht müsse zuerst der Bundesverkehrswegeplan 2030 überprüft werden. In der Ampelkoalition scheine sich die Auffassung durchzusetzen, den alten Plan nicht mehr anzutasten. Aber so würden Straßen weiter zum… Aus Bund und Land Zeitenwende verzögert Planungen (Berlin) - Planungsverfahren im Infrastrukturbereich dauern in Deutschland immer länger. Viele Einflussfaktoren sind im Wandel. Ein starker Schwerpunkt legt die aktuelle Bundesregierung im Brückenerhaltungsbereich. Ein neuer Schwerpunkt kam bei der Radwegeinfrastruktur hinzu. Planungsverfahren verlängern sich weiter durch neue Gesetzesvorgaben, wie dem Klimaschutzgesetz und der Ersatzbaustoffverordnung. Der Fachkräftemangel und gleichzeitig viele Aufgaben der Verwaltung verzögern Planungen zusätzlich. (ff) IHK warnt vor Lkw-Maut auf Landesstraßen (Stuttgart) - Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) erneuert seine Kritik und befürchtet Standortnachteile und Wettbewerbsverzerrungen für Unternehmen im ländlichen Raum, sollte eine Lkw-Maut auf Landes- und Kreisstraßen in Baden-Württemberg eingeführt werden. Das Autobahn- und Bundesstraßennetz müsse aus zahlreichen ländlichen Regionen oft erst über Landes-, Kreis- und Kommunalstraßen erreicht werden. Dies bringe Zeitverluste und Nachteile gegenüber den Ballungsräumen mit sich. In Baden-Württemberg tragen mittelständische Unternehmen zur Stärkung des ländlichen Raumes bei. Damit dies so bleiben könne, sollten unnötige Verteuerungen unterbleiben. Die grün-schwarze Landesregierung hat sich vorgenommen, die Lkw-Maut auf Landes- und kommunale Straßen auszudehnen. Der entsprechende Passus hat auf Betreiben der Grünen seinen Weg in den Koalitionsvertrag gefunden. Ein Teil des Geldes soll in die vom Land versprochene Mobilitätsgarantie fließen. Diese sieht im öffentlichen Nahverkehr mindestens stündliche Erreichbarkeit jeden Ortes mit Ortsschild von 5 bis 24 Uhr vor. (ff) Q8 …„vordringlichen Bedarf“ zählen. Diese Bauten ließen sich daher mit dem neuen Gesetz noch beschleunigen. Stünden sie hingegen unter dem Vorbehalt eines Klimachecks, würden sie gestoppt. SPD für Zukunftsinvestitionen SPD-Fraktionsvize Detlef Müller kritisierte Wissing im Dezember ebenfalls: Wir können nicht alle Verkehrsträger auf lange Sicht gleich betrachten, wenn wir jemals unsere Klimaziele erreichen wollen. Neue Autobahnen sollten definitiv nicht von beschleunigten Verfahren profitieren. Auch in der Argumentation Müllers kommen Menschen und Ortsumfahrungen nicht vor. Er sprach sich im Unterschied zu den Grünen jedoch nicht ausdrücklich gegen Neubauprojekte aus: „Es muss uns gelingen, schneller Infrastrukturprojekte umzusetzen, die der Zukunftsfähigkeit unseres Landes dienen“. Umweltbundesamt will Radwege statt Straßen Bei einer Beschleunigung der Planungsverfahren müsse der Fokus auf Rad- und Bahnverkehr gelegt werden, forderte das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau im Dezember. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, der Radverkehrs- und Fußwegeinfrastruktur soll vorrangig behandelt werden, ebenso „Schiene vor Straße“. Umweltverbände kritisieren Buschmann Ein von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) im August vorgelegter Entwurf sieht vor, dass Verwaltungsgerichtsverfahren bei Infrastrukturprojekten wie Windräder, Stromtrassen oder Flüssiggas-Terminals künftig deutlich schneller abgeschlossen werden als bisher. Auch der Bau von Straßen und Eisenbahnschienen soll beschleunigt werden. Umweltverbände übten teils heftige Kritik an den Plänen. Wissing will funktionsfähiges Verkehrsnetz Minister Wissing stellte in der ARD klar: Selbstverständlich gilt die Halbierung der Planungszeiten für die gesamte Infrastruktur. Die mit Abstand meisten Güter in Deutschland würden auf der Straße transportiert. Wissing warnte davor, dass man leere Supermarktregale riskiere, wenn man nicht mehr in Straßen investiere. Dies ändere nichts daran, dass künftig mehr Geld in die Schiene fließen soll. Schlagabtausch zum Bundeshaushalt Einen Schlagabtausch lieferte sich die Regierung bereits im November. Eine gute Infrastruktur ist „lebens- und manchmal überlebenswichtig“, betonte Bundesminister Dr. Volker Wissing (FDP) in der Bundestagsdebatte. Erst, wenn Infrastruktur nicht funktioniere, werden die Folgen wahrgenommen. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr arbeite daran klimaneutrale Mobilität attraktiv zu machen und den Rad- und Fußverkehr zu fördern. Zudem mache die Regierung mit dem „Masterplan Ladeinfrastruktur“ Druck und Tempo beim Thema Elektromobilität. Mit Blick auf die Schiene nannte Wissing die Einführung des Deutschlandtickets, das den Fahrgast 49 Euro kostet, als positives Beispiel für die weitere Förderung des ÖPNV. Die Bundesregierung sorge dafür, dass Straßen und Brücken „endlich wieder in einen guten Zustand“ kommen. Die Grünen lobten die Stärkung der Schiene und Wasserstraße, die klimaneutraler unterwegs sein könnten, als die Straße. Sie kritisierten eine verfehlte Verkehrspolitik, die das Auto bevorzuge und Alternativen benachteilige. Das Verkehrssystem müsse auf ÖPNV und Fahrrad umgestellt werden. Das Ziel „Fahrradland“ sei noch weit entfernt. Die SPD lobte Investitionen in die Schiene und Elektromobilität, die es weiter auszubauen gelte, um eine eng verzahnte Ladeinfrastruktur zu etablieren, damit das Ziel von 15 Millionen Elektroautos bis 2030 erreicht werden könne. Wenn Deutschland die Klimaziele erreichen wolle, müsse in die Infrastruktur investiert werden. (ff) Q9 Unfälle drittes Tertial 2022 Unfälle drittes Tertial 2022 Die „Initiative B30“ berichtet in zusammengefasster Form über die Straßenverkehrsunfälle auf der Bundesstraße 30 im abgelaufenen Tertial – jeweils etwa von Redaktionsschluss zu Redaktionsschluss. Die Auflistung stellt den ersten bekannten Sachstand dar. Straßenverkehrsunfälle auf der Bundesstraße 30 - 17.08.2022 bis 16.12.2022 Nr. Datum Ort Verunglückte Fahrzeuge Sachschaden Verletzte Tote leicht schwer Ulm - Biberach (Riß) (2-bahnig, 4-streifig) 1 27.08.2022 Achstetten 2 27.08.2022 Achstetten - - - 1 15.000 € 3 02.09.2022 Wiblingen 1 - - 1 - € 4 09.09.2022 Dellmensingen - Achstetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 5 19.09.2022 Baltringen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 6 25.09.2022 Achstetten - - - 1 8.500 € 7 25.09.2022 Achstetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 8 27.09.2022 Achstetten - - - 1 10.000 € 9 02.10.2022 Achstetten - - - 1 39.000 € 10 04.10.2022 Wiblingen - Donaustetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 11 04.10.2022 Wiblingen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 12 09.10.2022 Wiblingen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 13 13.10.2022 Dellmensingen - - - 2 10.000 € 14 14.10.2022 Mettenberg 1 - - 2 10.000 € 15 19.10.2022 Baltringen 2 - - 1 26.000 € 16 24.10.2022 Dellmensingen - Achstetten - 1 - 1 10.000 € 17 10.11.2022 Laupheim k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 18 10.11.2022 Biberach k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 19 17.11.2022 Wiblingen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 20 18.11.2022 Äpfingen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 21 22.11.2022 Äpfingen - Laupheim k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 22 22.11.2022 Biberach k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 23 07.12.2022 Donaustetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 24 07.12.2022 Gögglingen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 25 09.12.2022 Achstetten 1 - - 3 11.000 € 26 11.12.2022 Biberach - - - 1 5.000 € 27 14.12.2022 Achstetten - Laupheim k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 28 14.12.2022 Laupheim - Biberach-Nord k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 29 15.12.2022 Biberach k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 30 15.12.2022 Laupheim - Achstetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 31 15.12.2022 Laupheim - Biberach-Nord k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 32 16.12.2022 Donaustetten - Wiblingen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. ? 5 1 0 15 144.500 € Biberach (Riß) - nördl. Baindt (1-bahnig, 2/3-streifig) 33 14.09.2022 Unteressendorf - - - 2 30.000 € 34 16.09.2022 Oberessendorf 2 1 - 3 50.000 € 35 21.09.2022 Appendorf - Biberach k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 36 28.09.2022 Bad Waldsee 1 - - 3 10.000 € 37 24.10.2022 Appendorf - Biberach k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 38 09.11.2022 Gaisbeuren 2 1 - 4 25.000 € 39 09.11.2022 Gaisbeuren - - - 1 - € 40 09.11.2022 Oberessendorf - - - 1 80.000 € 41 17.11.2022 Gaisbeuren - - - 2 11.000 € 42 26.11.2022 Gaisbeuren k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 43 29.11.2022 Appendorf k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. Unfälle drittes Tertial 2022 Straßenverkehrsunfälle auf der Bundesstraße 30 - 17.08.2022 bis 16.12.2022 Nr. Datum Ort Verunglückte Fahrzeuge Sachschaden Verletzte Tote leicht schwer 44 16.12.2022 Enzisreute 2 - - 1 2.500 € ? 7 2 0 17 208.500 € nördl. Baindt - Oberzell (2-bahnig, 4-streifig) 45 01.09.2022 Ravensburg k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 46 14.09.2022 Baindt - Weingarten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 47 28.09.2022 Egelsee - Baindt k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 48 02.10.2022 Ravensburg k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 49 20.10.2022 Baindt - - - 2 6.000 € 50 25.10.2022 Baindt k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 51 15.11.2022 Weingarten 1 - - 3 23.000 € 52 16.11.2022 Weingarten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 53 17.11.2022 Ravensburg 1 - - 2 - € 54 17.11.2022 Ravensburg - - - 2 - € 55 17.11.2022 Ravensburg - - - 2 - € 56 17.11.2022 Ravensburg - - - 2 - € 57 19.11.2022 Oberzell k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 58 29.11.2022 Ravensburg k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 59 01.12.2022 Ravensburg - - - 1 2.000 € 60 14.12.2022 Ravensburg k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 61 16.12.2022 Baindt 2 2 - 4 30.000 € ? 4 2 0 18 61.000 € Oberzell - Friedrichshafen (1-bahnig, 2-streifig) 62 24.08.2022 Reute 1 - - 2 4.000 € 63 05.09.2022 Friedrichshafen 3 - - 2 10.000 € 64 14.09.2022 Friedrichshafen 1 - - 2 - € 65 26.09.2022 Lochbrücke k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 66 05.10.2022 Lochbrücke - 1 - 2 20.000 € 67 18.10.2022 Untereschach 1 - - 1 4.000 € 68 16.11.2022 Reute 1 - - 2 12.000 € 69 27.11.2022 Meckenbeuren - - - 2 15.000 € 70 29.11.2022 Friedrichshafen - - - 2 5.000 € 71 13.12.2022 Hohenreute - 1 - 1 8.000 € ? 7 2 0 16 78.000 € B 30 alt OD Ravensburg - Mariatal - Torkenweiler - Sickenried - Oberhofen - Untereschach 72 01.09.2022 Ravensburg - - - 2 20.000 € 73 26.11.2022 Ravensburg - - - 2 - € Umleitung wegen Baustelle Egelsee - Gaisbeuren 74 20.08.2022 Baienfurt - 1 - 1 50.450 € 75 21.08.2022 Baindt - 1 - 1 3.300 € 76 21.08.2022 Mochenwangen 4 - - 2 25.000 € 77 24.08.2022 Bergatreute - - - 1 30.000 € 78 29.08.2022 Baindt 1 - - 2 7.500 € 79 29.08.2022 Gwigg 1 - - 2 10.000 € ? 6 2 0 13 146.250 € insgesamt 29 9 0 79 638.250 € 16.09.2022 Drei Verletzte nach Unfall auf der B 30 (Oberessendorf) - Ein folgenreicher Verkehrsunfall ereignete sich am Freitag um die Mittagszeit auf der B 30 an der Kreisgrenze Ravensburg/Biberach. Eine Person erlitt schwere, zwei weitere leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf mehr als 50.000 Euro. Eine 49-jährige Toyotafahrerin... Unfälle drittes Tertial 2022 …befuhr gegen 12.30 Uhr die B 30 von Bad Waldsee kommend in Richtung Oberessendorf. Auf Höhe eines Parkplatzes bog sie in verbotener Weise nach links ab und kollidierte dabei mit einem entgegenkommenden Porsche Cayenne. Durch die Wucht des Zusammenstoßes kam der Toyota von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Porsche drehte sich in Folge des Zusammenstoßes um die eigene Achse auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zu einer weiteren Kollision mit einem ebenfalls aus Richtung Bad Waldsee kommenden Mercedes Lieferwagen. Dieser fuhr dem Porsche ins Heck und drehte den Geländewagen nochmals um die eigene Achse. Bei dem Verkehrsunfall wurde die 49-jährige Unfallverursacherin schwer verletzt. Sie musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack gerettet werden. Ein Notarzt kümmerte sich währenddessen um die Frau. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der 62-jährige Porschefahrer und der 23-jährige Mercedesfahrer erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand bei dem Verkehrsunfall ein Sachschaden von mindestens 50.000 Euro. Alle drei beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme war die B 30 in beide Richtungen über mehr als zwei Stunden gesperrt. Die Straßenmeisterei richtete eine Umleitung ein. Der Verkehrsunfall wurde von der Verkehrspolizei Laupheim aufgenommen. 27.09.2022 Paketwagen über Leitplanke geschleudert (Achstetten) - Über die Leitplanke schleuderte ein Transporter am Dienstag bei Achstetten, weil der Fahrer bei Regen zu schnell fuhr. Der Paketfahrer fuhr gegen 9.20 Uhr mit seinem Renault auf der B 30 in Richtung Biberach. Kurz vor der Anschlussstelle Achstetten fuhr er im Regen zu schnell. Er verlor die Kontrolle über seinen vollbeladenen 3,5-tonner und prallte in die Mittelleitplanke. Der 26-jährige riss das Steuer herum und fuhr nach rechts über beide Fahrstreifen. Am rechten Straßenrand prallte der Transporter gegen die Schutzplanke. Durch den heftigen Aufprall wurde das Fahrzeug über die Leitplanke geschleudert und kam abseits der Fahrbahn zwischen Bäumen und Gestrüpp zum Stehen. Der Mann war angegurtet und blieb unverletzt. Rein vorsorglich wurde er von Rettungskräften in eine Klinik gebracht. Den Schaden an dem total beschädigten Pkw schätzt die Polizei auf etwa 31.000 Euro und an den Verkehrseinrichtungen sowie Bewuchs auf rund 8.000 Euro. Für die Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges mit einem Kran war der rechte Fahrstreifen bis kurz vor 12 Uhr gesperrt. Die Feuerwehr aus Ulm-Donaustetten war mit vier Fahrzeugen und 17 Mann im Einsatz. 05.10.2022 Motorradfahrerin fährt in Stauende (Lochbrücke) - Ein Verkehrsunfall, bei dem eine 16 Jahre alte Motorradfahrerin mittelschwere Verletzungen erlitt, hat sich am Mittwoch gegen 14.15 Uhr auf der Bundesstraße 30 zwischen Friedrichshafen und Lochbrücke ereignet. Die Zweiradfahrerin war in Richtung Meckenbeuren unterwegs und hatte zu spät erkannt, dass sich der Verkehr vor ihr staute. Aus Unachtsamkeit fuhr sie wuchtig in das Heck eines langsam fahrenden Mercedes und wurde in der Folge von ihrem Kleinkraftrad abgeworfen. Dabei zog sie sich Verletzungen zu und musste vom Rettungsdienst zur weiteren Versorgung in eine Klinik gebracht werden. An ihrer Maschine dürfte wirtschaftlicher Totalschaden, der auf mehrere tausend Euro beziffert wird, entstanden sein. Am Mercedes wird der Sachschaden auf etwa 20.000 Euro beziffert. Während der Unfallaufnahme war die Bundesstraße einseitig gesperrt. 19.10.2022 Sprinter prallt frontal gegen Baum (Baltringen) - Gegen einen Baum prallte ein Sprinterfahrer am Mittwoch auf der B 30. Kurz vor 14 Uhr fuhr der 45-jährige mit einem Mercedes-Sprinter von Biberach in Richtung Laupheim. Aus bisher unbekannter Ursache war der Fahrer auf Höhe von Baltringen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Unterhalb der Böschung prallte der 3,5-Tonner frontal gegen einen Baum. Bei dem Unfall erlitt der angegurtete Fahrer schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in eine Klinik. Den Sachschaden an dem total beschädigten Fahrzeug schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro. Neben der Polizei war ein Großaufgebot an Einsatz- und Rettungskräften vor Ort. Für die Bergung des Lkw musste die B 30 in Fahrtrichtung Ulm kurzzeitig voll gesperrt werden. Die Verkehrspolizei Laupheim hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. 09.11.2022 80-jähriger verursacht Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen (Gaisbeuren) - Drei verletzte Personen und ein Sachschaden von insgesamt etwa 25.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, an dem am Mittwochnachmittag gegen 17.30 Uhr auf der B 30 zwischen Bad Waldsee und Gaisbeuren vier Fahrzeuge beteiligt waren. Der 80-jährige Fahrer eines Skoda fuhr aus noch unbekannter Ursache… Unfälle drittes Tertial 2022 …auf den Peugeot einer 18-jährigen auf. In der Folge wurde der Peugeot auf einen BMW und dieser auf einen Ford aufgeschoben. Durch den Aufprall wurde der Unfallverursacher schwer verletzt, die Fahrerin des Peugeot und ihre 19 Jahre alte Beifahrerin verletzten sich leicht. Alle drei wurden durch einen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die übrigen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Am Skoda und Peugeot entstand durch die Kollision wirtschaftlicher Totalschaden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Infolge des Verkehrsunfalls staute sich der Verkehr in beide Richtungen. Der Fahrer eines Sattelzugs wollte den Stau umfahren und versuchte über einen Grünstreifen auf die Nebenstraße in Richtung Bad Waldsee zu gelangen. Hierbei fuhr sich das Fahrzeug in einer Vertiefung fest und blockierte den Verkehr zusätzlich. Ein Abschleppdienst kümmerte sich um dieses Fahrzeug. 09.11.2022 35-jähriger prallt gegen Baum (Oberessendorf) - 80.000 Euro Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Verkehrsunfall auf der B 30, bei dem sich ein BMW überschlug. Gegen 12.30 Uhr fuhr ein 35-jähriger in Richtung Biberach. Zwischen Oberessendorf und Unteressendorf fuhr er offenbar zu schnell und kam dadurch ins Schleudern. Der Mann kam mit seinem BMW von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer blieb dennoch unverletzt. Das Auto wurde abgeschleppt. Die Polizei Biberach nahm die Unfallermittlungen auf. 13.12.2022 Junge Frau bei Überschlag schwer verletzt (Hohenreute) - Schwer verletzt vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden musste eine 28-jährige Autofahrerin, nachdem sie am Dienstag gegen 13.30 Uhr auf der Bundesstraße 30 verunfallt ist. Die Frau war mit ihrem Suzuki von Untereschach in Richtung Meckenbeuren unterwegs und geriet kurz nach Hohenreute ins Schleudern. In der Folge kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab, wo sich ihr Wagen überschlug. An ihrem Suzuki entstand bei dem Unfall Totalschaden, der auf rund 8.000 Euro beziffert wird. Der Wagen musste vom Abschleppdienst geborgen werden. 16.12.2022 Zwei Unfälle in wenigen Stunden (Enzisreute / Baindt) - Innerhalb von wenigen Stunden haben sich am Freitagabend zwei Verkehrsunfälle auf der B 30 zwischen Baindt und Enzisreute ereignet. Sechs Personen erlitten teils schwere Verletzungen. Der Sachschaden beträgt mehr als 30.000 Euro. Strafrechtliche Konsequenzen kommen auf einen 21-jährigen zu, der gegen 16.30 Uhr den ersten Verkehrsunfall in der Senke vor Enzisreute verursachte und dann zu Fuß das Weite suchte. Ermittlungen der Polizei zufolge war der Mann mit seinem Dacia auf der B 30 von Weingarten in Richtung Bad Waldsee unterwegs, als er aus noch ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Dacia kam einige Meter von der Straße entfernt auf einer Wiese auf der Beifahrerseite zum Liegen. Während der Fahrer die Beine in die Hand nahm und flüchtete, ließ er seinen gleichaltrigen Beifahrer leicht verletzt im Fahrzeug zurück. Eine Rettungswagenbesatzung brachte den Beifahrer in ein Krankenhaus. Um den Dacia, an dem Sachschaden von rund 2.500 Euro entstand, kümmerte sich der Abschleppdienst. Mehrere Polizeistreifen fahndeten zunächst erfolglos nach dem 21-jährigen. Dieser kam gegen 21.00 Uhr in ein nahegelegenes Krankenhaus um seine Verletzungen behandeln zu lassen, wo ihn kurze Zeit später die Polizei besuchte. Seinen Dacia stellten die Ermittler der Verkehrspolizei sicher. Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme einseitig gesperrt. Der Verkehr wurde halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr. Noch gegen 19.20 Uhr staute sich der Verkehr, als ein 39-jähriger Lkw-Lenker in Fahrtrichtung Ulm aus Unachtsamkeit kurz vor dem Ausbauende bei Baindt auf einen Mini am Stauende auffuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mini auf die linke Fahrbahnseite geschoben und kollidierte hier mit einem VW welcher wiederum auf einen Peugeot geschoben wurde. Die beiden 18-jährigen Innsassen des Mini wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Anschließend kamen sie schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der Unfallverursacher sowie der Fahrer des Peugeot kamen mit leichten Verletzungen davon. Der Fahrer des VW blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 30.000 Euro. Die Bundesstraße 30 war während dieser Unfallaufnahme in Richtung Ulm für mehrere Stunden voll gesperrt. Viele Unfälle wegen Baustelle (Region) - Wegen Bauarbeiten war die B 30 für rund vier Wochen im August und September von Baindt bis Gaisbeuren gesperrt. In der Folge blieben Verkehrsunfälle auf diesem Streckenabschnitt aus. Dafür kam es zu einer Reihe von Unfällen auf den Umleitungsstrecken. Bei sechs größeren Verkehrsunfällen wurden zwei Personen schwer und sechs leicht verletzt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 126.250 Euro. (ots/ff) Q10 Aus der Region Bad Waldsee beschließt neuen Lärmaktionsplan (Bad Waldsee) - Der Gemeinderat Bad Waldsee beschloss am 14.11.2022 die erste Fortschreibung des Lärmaktionsplans mit großer Mehrheit. Größere Änderungen gegenüber dem Entwurf gab es nicht. Das Gremium beschloss daneben den Beitritt der Kurstadt zur Städte-Initiative „Tempo 30“. Diese soll es Kommunen ermöglichen einfacher Tempo 30 anzuordnen, wo sie es für notwendig halten. Der fortgeschriebene Lärmaktionsplan sieht vor: • Zukünftig ganztags Tempo 70 auf der B 30 in Englerts und Mattenhaus, statt bisher 100 km/h, • nachts Tempo 70 auf der B 30 im Bereich Bad Waldsee-Nord bei den Hochhäusern an der Fliederstraße, bisher 100 km/h, • nachts Tempo 30 auf der B 30 in Gaisbeuren, bisher Tempo 40, • nachts Tempo 30 auf der B 30 in Enzisreute, bisher Tempo 50, • ganztags Tempo 30 auf der L 285 in Reute, bisher Tempo 50, • ganztags Tempo 30 in der Kernstadt Bad Waldsee auf der Frauenbergstraße zwischen dem Kapellenweg und der Bleichestraße, auf der Bleichestraße und südlichen Bahnhofstraße bis zur Biberacher Straße sowie der Friedhofstraße westlich der Friedhofskapelle bis zur bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkung in der Muschgaystraße, • nachts Tempo 30 in der Kernstadt Bad Waldsee in der Aulendorfer Straße zwischen der Reute- und Bahnhofstraße. Tagsüber soll auf der B 30 weiterhin Tempo 100 bei den Hochhäusern an der Fliederstraße sowie Tempo 50 in Gaisbeuren und Enzisreute gelten. Alle Lärmschwerpunkte sollen bei der nächsten Fahrbahnsanierung einen lärmarmen Fahrbahnbelag erhalten. Für die B 30 bei Gaisbeuren und Enzisreute werden mittel- bis langfristig Ortsumfahrungen vorgesehen. Das Regierungspräsidium Tübingen nahm im November 2022 die Planung auf. Die Friedhofstraße soll durch zusätzliche Anschlüsse mit der L 316 und L 300 an die B 30-Ortsumfahrung Bad Waldsee entlastet werden. Zudem ist die Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) vorgesehen. (ff) Q11 Aus der Region Fortschritte beim Brückenneubau bei Hochdorf (Hochdorf) - Das Regierungspräsidium Tübingen plant den Neubau der zwei Großbrücken der B 30 bei Hochdorf. Aktuell werden Grundlagen ermittelt, um das weitere Vorgehen festzulegen. Die europaweite Ausschreibung der Planungsleistung des Bauwerksentwurfs sowie die Ausschreibung der umweltfachlichen Untersuchungen werden vorbereitet. Planung dauert mindestens bis 2030 Als Teil des Regierungspräsidiums ist das Referat 43 für die Sicherheit und Ordnung der Brückenbauten im Zuge der B 30 verantwortlich. Im Rahmen der Auftragsverwaltung werden für die Bestandsbauwerke Ersatzneubauten geplant. Nach aktuellem Stand ist aufgrund der aufwendigen Planungsarbeiten mit dem Neubau der Brücken nun nicht vor dem Jahr 2030 zu rechnen. Brücken nicht mehr ausreichend tragfähig Beide Brückenbauwerke wurden auf Grundlage der Richtlinie für die Nachrechnung von Straßenbrücken im Bestand nachgerechnet. Dabei ergaben sich bei beiden Bauwerken erhebliche Defizite, die auf die heutigen höheren Anforderungen an die statische Bemessung eines Tragwerks und die höheren Verkehrslasten zurückzuführen sind. Bei der Brücke über die Riss wurde Spannstahl verbaut, der nach heutigem Stand als spannungsrisskorrosionsgefährdet gilt. Auf Basis der Nachrechnung wurden Machbarkeitsstudien sowie eine Wirtschaftlichkeitsprüfung durchgeführt: Ein Ersatzneubau stellt sich als wirtschaftlichste Lösung dar. Während der Planung der Ersatzneubauten sollen die bestehenden Brücken in Betrieb bleiben. Bis zum Abriss der Bestandsbrücken werden regelmäßig Bauwerkssonderprüfungen durchgeführt. Als eine Sofortmaßnahme wurde im Jahr 2021 ein Lkw-Abstandsgebot auf den Brücken angeordnet. Bürger fürchten Umleitungsverkehr Für den Ersatzneubau der beiden Brücken auf der B 30 ist bisher eine zwei-bis dreijährige Sperrung der Bundesstraße geplant. Um frühzeitig Alternativen zu einer längeren Umleitung zu besprechen und einen konkreten Sachstand erarbeiten zu können, initiierten Hochdorfs Bürgermeister Stefan Jäckle und der Biberacher CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger im Oktober einen Austausch mit Regierungspräsident Klaus Tappeser. Eingeladen waren auch Holger Adler aus dem Landratsamt Biberach sowie die Bürgermeister aus den umliegenden Kommunen Ingoldingen, Bad Schussenried, Eberhardzell und Ummendorf. Einig waren sich alle Beteiligten, dass die Brücken ersetzt werden müssen. Es gelte jedoch den Umleitungsverkehr so zu steuern, dass die Belastung der Bevölkerung so gering wie möglich bleibe. Regierungspräsident Tappeser warb für einen Konsens unter den Beteiligten, um auf langwierige Verfahren verzichten zu können. Weitere Informationen im Internet Auf einer Webseite Informiert die Behörde über das Vorhaben: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/abt4/b30-bruecke-riss-l284-schweinhausen-bruecke-bahn-hochdorf/ Keine Information über weitere Brückenneubauten Über den Neubau des B 30-Urbachviadukts Bad Waldsee sowie von zwei Feldwegebrücken bei Laupheim informiert das Regierungspräsidium Tübingen aktuell nicht. Auch diese Brücken sollen durch Neubauten ersetzt werden. Am Urbachviadukt bei Bad Waldsee rostet die Bewehrung. Der Beton ist teilweise abgeplatzt. Im Jahr 2022 war das 222 Meter lange Bauwerk mehrmals wegen Reparaturarbeiten halbseitig gesperrt. Ursächlich hierfür war auch ein schwerer Verkehrsunfall, in dessen Folge u. a. Fahrzeugrückhaltesysteme beschädigt wurden. (ff) Q12 Senglinger Steg wird neu gebaut (Meckenbeuren) - Der am 1. Juli 2021 bei einem Verkehrsunfall eingestürzte „Senglinger Steg“ über die B 30 wird voraussichtlich 2023 neu gebaut. Das berichtete Bürgermeister Georg Schellinger im Herbst. Im Sommer beschloss der Gemeinderat die Vergabe der neuen Brücke über die Bundesstraße. Der neue Steg wird zunächst vorgefertigt und soll voraussichtlich im Frühjahr 2023 mit Schwertransporten nach Senglingen geliefert und aufgebaut werden. Seit dem Einsturz der Brücke müssen Kinder auf dem Schulweg die Bundesstraße plangleich queren. (ff) Q13 Laupheim erweitert Gewerbegebiet (Laupheim) - Das Gewerbegebiet „Neue Welt“ an der B 30 bei Laupheim wird um 13,8 Hektar größer. Das beschloss der Bauausschuss des Laupheimer Gemeinderats im Oktober. Er stimmte dem Bebauungsplanentwurf für das Gewerbegebiet „Vorholz West Teil III“ zu. Dieser umfasst die Fläche südlich des bestehenden Gewerbegebiets „Neue Welt“, zwischen Bibrisee und der Bundesstraße 30. Im Frühjahr 2023 soll mit der Erschließung begonnen werden. (ff) Q14 Ummendorf freut sich auf neues Gewerbegebiet (Ummendorf) - Die Fertigstellung des Ummendorfer Gewerbegebiets „Espach IV/2“ ist in Sichtweite. Mehrere Bauplätze soll das rund 47,7 Hektar große Gebiet bieten. Aufgrund der Lage am „Jordan-Ei“ sowie der Anbindung an die B 30, B 312, der Südbahn und Regio-S-Bahn gilt das neue Gewerbegebiet als „Filetstück“. (ff) Q15 Aus der Region Ummendorf stimmt für 5G-Ausbau (Ummendorf) - Die Bundesregierung plant möglichst rasch hochrangige Verkehrswege mit Mobilfunk der fünften Generation (5G) auszurüsten. Mehr als 200 Bürger - vor allem aus Biberach-Rißegg - und der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) sind dagegen. Dem Baugesuch stimmte der Ummendorfer Gemeinderat im Herbst dennoch zu. Die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm plant die Errichtung eines 40 Meter hohen Mastes am nördlichen Ortsrand von Ummendorf. Die Deutsche Telekom hat klargestellt, dass der Mobilfunkstandort in erster Linie dem Verkehrsknotenpunkt B?312 und B?30/B?465 sowie der Bahnlinie dienen soll. Geplant sind drei Antennen für die Dienste GSM, LTE und 5G im Frequenzspektrum von 700 bis 900 Megahertz (MHz) sowie 1800 bis 2100 MHz, die eine 360-Grad-Versorgung mit einer Reichweite bis circa 1,5 Kilometer im Radius des Mobilfunkmasts sichern sollen. (ff) Q16 Windräder werden 290 Meter hoch (Bad Waldsee) - Über das Windpark-Projekt zwischen Michelwinnaden und der B 30 informierte die Projektgesellschaft Renewable Energy Systems (RES) im Dezember. Projektleiter Markus Kissing stellte mit dem Artenschutzbeauftragten Jonas Werle das Projekt vor. Die RES will im Osterholz zwei Windkraftanlagen errichten. Sie sollen eine Nabenhöhe von 200 Meter haben. Der Rotor hat einen Durchmesser von 180 Meter, so dass eine Höhe an der Flügelspitze von 290 Meter herauskommt. Über eine dritte Windkraftanlage wird nachgedacht, auf der östlichen Seite der B 30. Weitere Windparks sind in Planung: im Röschenwald, Wannenbühl und Altdorfer Wald. Dort soll der größte Windpark in Baden-Württemberg entstehen. (ff) Q17 Verkehrserhebung durchgeführt (Meckenbeuren) - Die Planungen für die B 30 neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg-Eschach schreiten voran. Das Regierungspräsidium Tübingen ließ im Herbst Verkehrserhebungen durchführen. Der Untersuchungsraum des Verkehrsgutachtens umfasst die Hauptverkehrsstraßen B 30, B 31, B 33 und das Landesstraßennetz rund um Meckenbeuren und Tettnang sowie mehrere Knotenpunkte in den Innenstadtbereichen der anliegenden Städte und Gemeinden. Auf Basis der erhobenen Daten werden die zukünftig zu erwartenden Verkehrsmengen prognostiziert. Mit den Prognosezahlen wird die in der Vorplanung festgelegte Vorzugsvariante Ost auf ihre verkehrliche Wirksamkeit hin beurteilt und optimiert. Darüber hinaus sind die Zahlen die Grundlage für weitere Untersuchungen wie Lärm- und Schadstoffgutachten sowie die technische Planung der Trasse. Gleichzeitig hat das Regierungspräsidium Tübingen vorbereitende Schritte in der Entwurfsplanung unternommen. (ff) Q18 Landratsamt und Polizei lehnen Tempolimit ab (Ravensburg) - Auf der Bundesstraße 30 bei Baindt wird es vorerst keine Veränderung der geltenden Tempolimits geben. Das ergab eine Überprüfung durch das Landratsamt Ravensburg und der Polizei. Im Jahr 2021 gab es in diesem Bereich mehrere Verkehrsunfälle. Daraufhin entbrannte eine Diskussion über ein Tempolimit auf der vierstreifigen Straße. Bei einer Verkehrsschau der zuständigen Unfallkommission mit Teilnehmern des Polizeipräsidiums Ravensburg und des Landratsamts Ravensburg wurde eine besondere Gefahrenlage nicht festgestellt. Dennoch beschloss die Kommission kleinere Maßnahmen, die bereits umgesetzt wurden und Wirkung zeigen. (ff) Q19 Klimaaktivisten überkleben Verkehrsschilder (Ravensburg) - Klimaaktivisten aus der Besetzung des Altdorfer Waldes überklebten im Dezember zwei Mal Verkehrsschilder auf dem ausgebauten Streckenabschnitt der B 30 von Baindt bis Oberzell, um ein Tempolimit auf 100 Kilometer pro Stunde zu erzwingen. Zudem montierten sie zwei Schilder ab. Die B 30 sei dort ein Unfallschwerpunkt. Pro Tag würden in diesem Bereich nun rund zehn Tonnen CO2 eingespart. Die Aktion wurde der Polizei gemeldet. Die Aufkleber auf den Verkehrszeichen wurden von der Straßenmeisterei entfernt. Insgesamt waren mindestens 13 Schilder betroffen. Wie hoch der entstandene Schaden ist, wurde nicht bekannt. (ff) Q20 ÖPNV wurde teurer (Ravensburg) - Die Fahrpreise im bodo-Verkehrsverbund stiegen zum 1. Januar 2023 um durchschnittlich 6,3 Prozent. Ein Einzelfahrschein für eine Zone kostet nun 2,50 Euro, die Fahrt über eine Zone hinaus etwa in den Nachbarort 3,40 Euro. Überlandfahrten wurden ebenfalls teurer. Ursache sind die gestiegenen Energiepreise. Vielfahrer können mit dem geplanten Deutschlandticket für 49 Euro sparen, dessen Einführung 2023 geplant ist. Für Jugendliche wird ab dem 1. März in Baden-Württemberg ein 365-Euro-Jugendticket angeboten. Das bodo-Verbundgebiet erstreckt sich über den Bodenseekreis und die Landkreise Lindau und Ravensburg. (ff) Q21 „Cafe & Brot“ geschlossen (Enzisreute) – Das vor etwa 10 Jahren als kleine Raststätte gestartete „Cafe & Brot“ in Enzisreute existiert nicht mehr. Der Betrieb wurde Ende des Sommers eingestellt, die Türen sind verschlossen und die Regale ausgeräumt. Das Gebäude stand im Herbst zum Verkauf. (ff) Q22 Aus der Region Bushaltestellen anders als geplant umgebaut (Enzisreute) - Das Regierungspräsidium Tübingen ließ 2022 den schadhaften Fahrbahnbelag der B 30 zwischen dem Egelsee und Gaisbeuren erneuern. In diesem Zuge sollten beide Bushaltestellen am nördlichen Ortsende von Enzisreute barrierefrei umgebaut werden. Dazu sollten beide Busbuchten zurückgebaut werden. Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung der B 30 hat das Regierungspräsidium Tübingen den Umbau im Hinblick auf die Verkehrssicherheit überprüft. Die Planung wurde angepasst und nur die Bushaltebucht in Richtung Bad Waldsee zurückgebaut. Hier halten die Busse seit September auf der Fahrbahn. Die Bushaltebucht in Richtung Ravensburg kann nicht zurückgebaut werden und soll im ersten Halbjahr 2023 verlängert werden. Nur so können Busse nahe genug den Bordstein anfahren. (ff) Q23 Geteiltes Echo auf Planungsbeginn (Enzisreute / Gaisbeuren) - Nach jahrzehntelanger Wartezeit nahm das Regierungspräsidium Tübingen im November die Planungen an den B 30-Ortsumfahrungen Gaisbeuren und Enzisreute auf. Damit sind die letzten echten Ortsdurchfahrten der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung in Südosten von Baden-Württemberg in Planung. Die CDU-Landtagsabgeordneten werteten den Planungsbeginn als gutes und wichtiges Signal für die Region. Die Grünen Landtagsabgeordnete hält das Projekt dagegen für unnötig. (ff) Q24 Weitere Schnellbusse verbinden Ravensburg (Ravensburg) - Europaweit traten am 11. Dezember 2022 neue Fahrpläne bei den öffentlichen Verkehrsmitteln in Kraft. Im Gebiet des bodo-Verkehrsverbunds erweiterte sich das Angebot im ÖPNV wesentlich. Die bisherige Buslinie 30 über die Bundesstraße 30 ist nun als Regiobus R30 sowie als Schnellbus S30 täglich zwischen 5 und 23 Uhr von Bad Waldsee nach Ravensburg unterwegs. Die letzte Rückfahrt ist kurz vor 24 Uhr. Die auf der S30 eingesetzten Fahrzeuge fahren ab Bad Waldsee weiter auf der neuen Linie R80 nach Bad Wurzach, so dass sich umsteigefreie und kostengünstigere Verbindungen zwischen Ravensburg und Bad Wurzach ergeben. Zudem halten die Schnellbusse direkt am Ravensburger St.-Elisabethen-Klinikum. Das Krankenhaus Bad Waldsee wird 2023 geschlossen. Einer der größten ÖPNV-Verkehrsknoten im ländlichen Raum - Gaisbeuren - wird weiter gestärkt, mit täglich bis zu 93 Busverbindungen. Er leidet jedoch unter der Stauanfälligkeit der Bundesstraße 30. Weitere Regiobusse wurden zwischen Ravensburg – Tettnang (R45), Wangen – Tettnang (7547), Ravensburg – Altshausen – Bad Saulgau (R65) und Ravensburg – Fleischwangen (R60) eingerichtet. Eine Aufwertung gibt es für den Regiobus Bad Wurzach – Leutkirch (R90). Die Linien sind auf das Zugangebot an den Bahnhöfen Ravensburg, Bad Waldsee, Leutkirch und Wangen abgestimmt. Der Landkreis Ravensburg und das Land Baden-Württemberg fördern den ÖPNV im Landkreis Ravensburg mit rund 3,55 Mio. Euro pro Jahr. (ff) Q25 Impressum Herausgeber „Initiative B 30“ Franz Fischer Alter Bühlweg 8 88339 Bad Waldsee Deutschland info@b30neu.de www.b30neu.de Redaktionsleitung Franz Fischer, presserechtlich verantwortlich. Redaktion Franz Fischer Redaktionsschluss Jeweils 14 Tage vor Erscheinen. Letzte Änderung an dieser Ausgabe: 21.05.2023 21:55 Anzeigenannahme Franz Fischer Tel. +49 (0) (15 15) 7 76 23 02 info@b30neu.de Datenschutz www.b30neu.de/datenschutz Druck „B30 Insider“ wird bei wichtigen Themen von großem Interesse und wirtschaftlicher Vertretbarkeit oder per Sponsoring gedruckt. Die Auflage richtet sich nach dem Bedarf und beträgt in der Regel 500 bis 1000 Exemplare. Erscheinen „B30 Insider“ erscheint dreimal jährlich. 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Letzte Aktualisierung: 29. Apr. 2024
Seite erstellt am: 27. Dez. 2022



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Wir leben in einer Zeit, in der einige Menschen das Gefühl haben, dass die Regierung sie nicht mehr berücksichtigt. Manche Politiker lehnen nur noch den Individualverkehr ab und setzen ausschließlich auf öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder, während andere unkontrolliert den Autobahnverkehr fördern. Diejenigen, die dazwischen liegen, bleiben oft auf der Strecke.

Es ist an der Zeit, dass Politiker, Entscheidungsträger und große Städte den ländlichen Raum nicht mehr vernachlässigen und respektvoller mit dessen Bewohnern umgehen.

Zukunft fördern

Die "Initiative B30" kämpft für nachhaltige Verbesserungen entlang der Bundesstraße 30 von Baindt bis Biberach/Riß in Oberschwaben. Unser Ziel ist es, eine sichere, zukunftsorientierte Infrastruktur zu schaffen, die Mobilität und Lebensqualität fördert, Städte und Wirtschaftsstandorte verbindet und die Region stärkt.

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