B 30 Insider - Ausgabe 1/2026

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B30 Insider EHRLICH • KOMPAKT Nr. 50 Zeitung der „Initiative B 30“ Januar - April 2026 DIE „INITIATIVE B30“ WÜNSCHT EIN FROHES NEUES JAHR 2026. MÖGEN GESUNDHEIT, GLÜCK UND ERFOLG TÄGLICHE BEGLEITER SEIN. ________________________________________ Ortsumgehungen Enzisreute und Gaisbeuren: Bürgerbeteiligung startet Anfang 2026 (Bad Waldsee) - Im Rahmen der Planungen für die Ortsumfahrungen Enzisreute und Gaisbeuren im Zuge der B 30 hat das umweltfachliche Scoping-Verfahren begonnen. Es ist bei Infrastrukturprojekten ein gesetzlich geregelter Schritt zu Beginn der Umweltverträglichkeitsprüfung. Betroffene Gemeinden, anerkannte Fachstellen und Behörden sind aufgerufen, noch vor Beginn der konkreten Trassenplanungen ihre Expertise zu betroffenen Umweltgütern einzubringen. Zum Jahresbeginn 2026 startet die informelle Bürgerbeteiligung. Eine Projektwebsite bildet die zentrale Plattform und bündelt alle Informationen sowie die Möglichkeiten zur Mitwirkung bis zum 30. Mai 2026. Ziel ist es, Anregungen und Ideen aus der Bevölkerung frühzeitig in die weitere Planung einzubeziehen. Die offizielle Projektwebsite startet im Januar 2026 und ist dann abrufbar unter: www.b30-enzisreute-gaisbeuren.de. (ff) Q Lkw-Maut-Einnahmen weiter gestiegen (Region) - Die Einnahmen aus der Lkw-Maut auf der Bundesstraße 30 erreichten 2025 einen neuen Rekord und sind erstmals im Juli auf 1,8 Millionen Euro gestiegen. Voraussichtlich werden die Jahreseinnahmen rund 19 Millionen Euro betragen – trotz Wirtschaftskrise rund 400.000 Euro mehr als 2024. Lkw-Verkehr und Mauteinnahmen steigen von Süd nach Nord Der Großteil der Maut-Einnahmen entfällt auf den Streckenabschnitt von Baindt bis Ulm mit 84 %. Dies verdeutlicht die starke Beanspruchung dieser Strecke durch den Lkw-Verkehr, der von Süd nach Nord zunimmt. Auf dem Teilabschnitt von Biberach bis Ulm entfallen 58 % der Einnahmen. Mauteinnahmen seit 2017 Das Bundesamt für Logistik und Mobilität veröffentlicht seit April 2017 monatlich die Mautdaten. Von April 2017 bis November 2025 wurden auf der B 30 mehr als 100 Millionen Euro an Lkw-Maut eingenommen. Verwendung der Lkw-Maut Die Ampel-Regierung beschloss die Abschaffung des Finanzierungskreislaufs Straße. Seit dem wurden die Mauteinnahmen immer weniger für die Straßeninfrastruktur verwendet. Die Lkw-Maut finanziert einen Ausgleich für die Absenkung der Kfz-Steuer für schwere Lkw sowie anfallende Ausgaben im Zusammenhang mit der Erhebung der Lkw-Maut. Außerdem erfolgt die Verrechnung des aus dem zweiten vorangegangenen Haushaltsjahr resultierenden Mautguthabens oder Mautfehlbetrags. Zur Deckung von Ausgaben für Mobilität dienen ebenso Lkw-Maut-Mittel. Zudem werden Teile der Lkw-Maut für die Schiene und Wasserstraße verwendet. Für Planung, Bau, Erhaltung und Betrieb der Bundesfernstraßen verbleiben rund 50 %. Somit benötigt der Bereich „Straße“ Zuschüsse aus dem allgemeinen Bundeshaushalt und Sondervermögen. (ff) Q … Titelthema … FN-Eschach Eschach-Baindt Baindt-Biberach Biberach-Ulm Friedrichshafen-Ulm Maut Maut Maut Maut Maut Lkw-Maut Dezember 2025 26.247,30 € 162.195,63 € 354.977,69 € 715.563,82 € 1.258.984,44 € Lkw-Maut Januar 2025 30.276,42 € 186.338,39 € 394.705,06 € 815.694,12 € 1.427.013,99 € Lkw-Maut Februar 2025 31.563,17 € 196.147,35 € 412.987,98 € 865.020,98 € 1.505.719,48 € Lkw-Maut März 2025 36.897,30 € 214.388,54 € 450.545,87 € 944.584,18 € 1.646.415,89 € Lkw-Maut April 2025 33.513,55 € 205.931,73 € 438.524,07 € 911.849,30 € 1.589.818,65 € Lkw-Maut Mai 2025 38.682,43 € 205.202,23 € 430.350,09 € 975.046,23 € 1.649.280,98 € Lkw-Maut Juni 2025 36.364,01 € 197.039,04 € 406.343,77 € 917.114,97 € 1.556.861,79 € Lkw-Maut Juli 2025 37.792,84 € 228.625,17 € 492.138,50 € 1.082.194,34 € 1.840.750,85 € Lkw-Maut August 2025 29.603,25 € 177.363,58 € 384.827,17 € 835.604,84 € 1.427.398,84 € Lkw-Maut September 2025 37.090,29 € 222.078,63 € 471.128,89 € 1.017.521,33 € 1.747.819,14 € Lkw-Maut Oktober 2025 38.539,73 € 233.748,87 € 487.121,58 € 1.041.623,62 € 1.801.033,80 € Lkw-Maut November 2025 32.537,62 € 211.352,43 € 446.221,30 € 957.328,51 € 1.647.439,86 € FN-Eschach Eschach-Baindt Baindt-Biberach Biberach-Ulm Friedrichshafen-Ulm Maut-Anteil Maut-Anteil Maut-Anteil Maut-Anteil Maut-Anteil Lkw-Maut Dezember 2025 2,1% 12,9% 28,2% 56,8% 100,0% Lkw-Maut Januar 2025 2,1% 13,1% 27,7% 57,2% 100,0% Lkw-Maut Februar 2025 2,1% 13,0% 27,4% 57,4% 100,0% Lkw-Maut März 2025 2,2% 13,0% 27,4% 57,4% 100,0% Lkw-Maut April 2025 2,1% 13,0% 27,6% 57,4% 100,0% Lkw-Maut Mai 2025 2,3% 12,4% 26,1% 59,1% 100,0% Lkw-Maut Juni 2025 2,3% 12,7% 26,1% 58,9% 100,0% Lkw-Maut Juli 2025 2,1% 12,4% 26,7% 58,8% 100,0% Lkw-Maut August 2025 2,1% 12,4% 27,0% 58,5% 100,0% Lkw-Maut September 2025 2,1% 12,7% 27,0% 58,2% 100,0% Lkw-Maut Oktober 2025 2,1% 13,0% 27,0% 57,8% 100,0% Lkw-Maut November 2025 2,0% 12,8% 27,1% 58,1% 100,0% Lkw-Maut nach Abschnitt April 2017 - November 2025 Abschnitt Maut FN-Eschach 2.071.093,31 € Eschach-Baindt 13.965.029,70 € Baindt-Biberach 26.428.355,30 € Biberach-Ulm 57.983.558,03 € ∑ 100.448.036,34 € Lkw-Maut nach Ortslage (Auszug) April 2017 - November 2025 Ortslage Maut OD Friedrichshafen 260.242,97 € OD Buch 167.561,57 € OD Meckenbeuren 308.340,97 € OD Enzisreute 779.280,87 € OD Gaisbeuren 2.234.276,85 € OT Mattenhaus 689.764,68 € OT Schellenberg 621.450,93 € OT Englerts 843.880,43 € OT Oberessendorf 864.335,73 € OT Unteressendorf 1.739.357,73 € Aus Bund und Land Bundesstraßenverzeichnis 2025 vorgestellt (Leipzig) - Das Fernstraßen-Bundesamt stellte im Oktober das Bundesstraßenverzeichnis 2025 vor. Es ersetzt die bisherige Ausgabe aus dem Jahr 2009. Das Verzeichnis enthält die vollständigen Streckenverläufe aller Bundesstraßen mit Längenangaben, die verkehrswichtigen Fern- und Nahziele sowie die Entfernungen zwischen benachbarten Zielen. Die Länge der Bundesstraße 30 beträgt nun 101 km. Davon entfallen 96 Kilometer auf die B 30 und 5 Kilometer auf die B 30n. Noch sechs Jahre nach der Fertigstellung wird der Abschnitt von Ravensburg-Untereschach bis zum Anschluss Ravensburg-Süd amtlich als B 30n geführt. (ff) Q Karte „Bundesfernstraßen in Deutschland“ neu aufgelegt (Leipzig) - Das Fernstraßen-Bundesamt veröffentlichte im Dezember 2025 die Straßenkarte „Bundesfernstraßen in Deutschland“ in einer Neufassung. Die amtliche Karte gibt einen Überblick über den Bestand der Autobahnen und Bundesstraßen in Deutschland. Sie zeigt außerdem laufende sowie geplante Bauvorhaben. Die elektronische Fassung der aktuellen Karte kann auf der Website des Fernstraßen-Bundesamts heruntergeladen werden (www.fba.bund.de). Druckexemplare sind beim Bürgerbeauftragten der Behörde erhältlich. (ff) Q Infrastruktur-Zukunftsgesetz vom Kabinett beschlossen (Berlin) - Das Bundeskabinett beschloss im Dezember 2025 das von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder vorgelegte Infrastruktur-Zukunftsgesetz. Damit erfolgt ein grundlegender Modernisierungsschub für Planung und Genehmigung von Infrastrukturprojekten. Ziel ist es, Verfahren deutlich zu vereinfachen, zu digitalisieren und erheblich zu beschleunigen. Sanierungen und Ausbauten sollen schneller umgesetzt werden. Deutschland stehe vor einer zentralen Zukunftsaufgabe: Marode Brücken, überlastete Schienenwege und sanierungsbedürftige Wasserstraßen treffen auf langwierige und komplexe Genehmigungsprozesse. Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz soll die rechtlichen Voraussetzungen für mehr Tempo, Verlässlichkeit und Planungssicherheit beim Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur schaffen – durch Änderung maßgeblicher Verfahrens-, Fachplanungs- und Umweltvorschriften. Durch die Vermeidung doppelter Prüfungen in Raumordnungs- und Linienbestimmungsverfahren können Monate bis Jahre eingespart werden. Durch digitale Verfahren mit Building Information Modeling (BIM) und KI-gestützter Einwendungsbearbeitung sollen sich Prozesse zeitlich um bis zu 30 Prozent verkürzen. Verbindliche Fristen verhindern Stillstand durch Nichtentscheidungen. Schnellere Planungs- und Genehmigungsprozesse können inflationsbedingte Kostensteigerungen reduzieren. Weitergehende Änderungen im Umweltrecht werden durch ein zweites Gesetzgebungspaket bis Ende Februar 2026 durch das Bundesumweltministerium vorgelegt. (ff) Q ________________________________________ Verkehrsminister tagten in Straubing (Straubing) - Im Oktober 2025 nahm die Verkehrsministerkonferenz drängende Verkehrsthemen in den Fokus. Wesentliche Themen wurden mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erörtert und tragfähige Lösungen erarbeitet. Die für Verkehr, Mobilität und Infrastruktur zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren der Länder fassten für Straße, Schiene, Luft und Wasser richtungsweisende Beschlüsse. Insbesondere soll das Sondervermögen vorrangig für die Verkehrsinfrastruktur verwendet und erhöht werden. Eine deutliche Erhöhung der Regionalisierungsmittel soll den Schienenpersonennahverkehr stärken, und der Luftverkehr soll wettbewerbsfähig gesichert werden. Winfried Hermann (Baden-Württemberg) sprach sich für mehr Transparenz, zuverlässige Angaben in Echtzeit und faire Preise statt Wucher an den E-Ladestationen aus. Die Länderminister äußerten zudem ihren Unmut über die Leistung der DB InfraGo, insbesondere bei kleineren Projekten und in der Fläche. Daher wurde vorgeschlagen, die künftigen Sanierungen von Nebenstrecken in Eigenregie durchzuführen, vom Fahrstuhl bis zur Bahnsteigerhöhung. Zudem solle ein Führerschein kein Luxusgut sein. Der Bund solle baldmöglichst für Klarheit hinsichtlich der Ausrichtungen der Modellregionen und der finanziellen Unterstützung für autonomes Fahren sorgen. Weitere Konferenz-Themen umfassten die Sicherheit und Attraktivität des Fußverkehrs, die Radverkehrspolitik, die Elektromobilität und Ladeinfrastruktur, die Entwicklung der Trassenpreise, die Wasserstraßen, die Finanzierung von Bundesfernstraßen, die Verkehrssicherheit auf Landstraßen sowie Mobilität und Klimaschutz. (ff) Q Aus Bund und Land 53. Schwarzbuch vorgestellt (Berlin) - Der Bund der Steuerzahler Deutschland e. V. stellte im September das 53. Schwarzbuch „Die öffentliche Verschwendung 2025/26“ vor. Das Werk deckt 100 neue Fälle auf. Im Verkehrsbereich werden fragwürdige Projekte, unnötige Ausgaben, lange Planungszeiten und übertriebene Umweltmaßnahmen kritisiert, die nicht nur zu Verzögerungen, sondern auch zu hohen Kosten führen. Einige Fälle: Um an der A 13 die Anschlussstelle Radeburg (Sachsen) um etwa 200 Meter zu verlegen, ließ das Landesamt für Straßenbau und Verkehr Sachsen eine Brücke für 900.000 Euro errichten. 2024 stoppte das Land aufgrund einer neuen Steuerschätzung und notwendiger Einsparungen die Verlegung der Anschlussstelle. Seitdem steht die Brücke ungenutzt in der Landschaft. Seit zwölf Jahren plant der Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen) die Sanierung und Verbreiterung der Kreisstraße 300 zwischen Augustendorf und Neumarkhausen auf 5,8 Kilometern. Der Baubeginn wird nun frühestens 2027 erwartet. Die ursprünglich veranschlagten Kosten stiegen von 1,79 auf 9,50 Millionen Euro. Der Bund der Steuerzahler fordert Reformen bei Planungs- und Genehmigungsverfahren und regt an, bei Sanierungen und Ausbauten bestehender Straßen auf Planfeststellungsverfahren zu verzichten. Der Neubau der B 6n in Sachsen-Anhalt zwischen Köthen und der A 9 bei Hinsdorf verzögert sich weiter. Seltene Krötenarten, die 2015/2016 entdeckt wurden, machten eine Neuplanung erforderlich. Die Kosten stiegen von 51,3 Millionen Euro (2013) auf 89,3 Millionen Euro (2021). Hauptursachen sind zusätzliche Artenschutzmaßnahmen wie 229 Kleintierdurchlässe und zeitbedingte Bauunterbrechungen. Der Bund der Steuerzahler kritisiert die Unverhältnismäßigkeit zwischen Artenschutz, Verzögerungen und Kostensteigerungen. (ff) Q Neue Vorschläge für bessere Verkehrssicherheit (Berlin) - Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Verkehrssicherheit“ stellte im September 2025 entwickelte Vorschläge zur deutlichen Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dem Straßentyp „Landstraße“ vor. Die Umsetzung der Vorschläge wird durch den Bund geprüft. Schutzplanken Zur deutlichen Erhöhung der Verkehrssicherheit werden Schutzplanken zur Absicherung von Hindernissen vorgeschlagen. Tempolimit Den Ländern soll mehr Flexibilität bei der Anordnung von Geschwindigkeitsbeschränkungen gegeben werden. Überholverbote und Ausbau unzureichender Straßen Auf Strecken mit geringerem Ausbaustandard – mit einem Fahrstreifen in jeder Richtung – sollen Überholverbote leichter angeordnet werden können. Auf Straßen mit hoher Verkehrsbedeutung oder hohem Überholdruck wird ergänzend die Prüfung zur Errichtung von Überholfahrstreifen vorgeschlagen. Rad- und Fußverkehr Der Rad- und Fußverkehr soll an Kreuzungspunkten besser geschützt werden. An Querungsstellen und Knotenpunkten soll ein Maßnahmenpaket ausgewählt werden, das unter anderem eine Sicherung von Knotenpunkten mit Ampeln, die Anordnung von Tempo 70 km/h an Kreuzungspunkten, Geschwindigkeitsüberwachung und/oder bauliche Querungshilfen anbietet. Verkehrskontrolle Die Verkehrsüberwachung soll deutlich ausgeweitet und am objektiven realen Unfallgeschehen ausgerichtet werden. Unfallkommissionen und Verkehrsschauen Sie sollen personell und materiell bedarfsgerecht ausgestattet werden, um mögliche Defizite abzubauen sowie effektiv und zeitnah Maßnahmen ergreifen zu können. Motorradfahrer Das Merkblatt zur Verbesserung der Straßeninfrastruktur für Motorradfahrende soll konsequent angewendet werden. (ff) Q ________________________________________ Umsetzungsplan zur Erhaltung von Brücken vorgestellt (Stuttgart) - Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg stellte im Oktober 2025 einen Umsetzungsplan für das Brückenerhaltungsprogramm vor. Ziel ist die Modernisierung von Brücken an Bundes- und Landesstraßen. In den kommenden Jahren will das Land große Anstrengungen unternehmen, um Brücken zu sanieren, zu verstärken oder zu erneuern. Bis 2030 sollen 176 Brücken modernisiert werden, rund 450 weitere bis 2036. In Baden-Württemberg steht jede zehnte Brücke an Bundes- oder Landesstraßen vor einer Erhaltungsmaßnahme. Neubauten sollen in der Regel an derselben Stelle unter Vollsperrung erfolgen, um langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren zu vermeiden. Dieses Verfahren ist seit Ende 2022 landesweit Standard. An der Bundesstraße 30 sind bis 2030 folgende Neubauten vorgesehen: • B 30: Brücke über die Bahn bei Hochdorf, • B 30: Brücke über die Riß und die L 284 bei Hochdorf, • B 30: Urbachviadukt bei Bad Waldsee, • B 30: Zwei Überführungen von Feldwegen bei Laupheim-Baustetten. Eine davon ist seit November 2025 im Bau. (ff) Q Aus Land und Region Biosphärengebiet zu den Akten gelegt (Region) - In Oberschwaben wird es vorerst kein Biosphärengebiet geben. Am 13. November 2025 wurde das Verfahren vorzeitig beendet. Der Kommunalpolitische Arbeitskreis Biosphärengebiet begründet dies mit der großpolitischen Lage, gesellschaftlichen Spannungen und Unsicherheiten in vielen Lebens- und Wirtschaftsbereichen sowie einer zunehmenden Polarisierung. (ff) Q Teilregionalplan Energie beschlossen (Region) - Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben beschloss in Leutkirch am 26. September 2025 mit klarer Mehrheit den Teilregionalplan Energie. Dieser Plan legt die Entwicklung von Windkraft und Freiflächen-Photovoltaik in der Region Bodensee-Oberschwaben fest. Entlang der Bundesstraße 30 bleibt es bei der Fläche für Windkraft im Osterholz bei Bad Waldsee-Englerts sowie den Flächen für Freiflächen-Photovoltaik bei Bad Waldsee-Englerts (als „Michelberg“ bezeichnet), Bad Waldsee-Mattenhaus, Bad Waldsee-Unterurbach und Baindt-Sulpach. (ff) Q Entwicklungskonzept für Lkw-Ladeinfrastruktur (Region) - In der Raumordnungsregion Bodensee-Oberschwaben wird ein regionales Entwicklungskonzept für Lkw-Ladeinfrastruktur erarbeitet. Das beschloss die Verbandsversammlung in ihrer Dezember-Sitzung in Horgenzell. Die Verbandsverwaltung wird beauftragt, nach Klärung noch offener Fragen zwischen dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg und weiteren Regionalverbänden, einen Förderantrag beim Land zur E-Lkw-Ladeinfrastruktur zu stellen und die Erarbeitung eines regionalen Entwicklungskonzepts für Lkw-Ladeinfrastruktur ab 2026 vorzubereiten. (ff) Q Landesweites Verkehrsmodell vorgestellt (Stuttgart) - Ein landesweites, digitales Verkehrsmodell soll in Baden-Württemberg die Verkehrsplanungen vereinfachen und ab 2026 nach Anfrage verfügbar sein. Verkehrsminister Winfried Hermann betonte bei der Vorstellung im Dezember 2025 die Bedeutung dieses Schrittes für eine moderne Mobilitätspolitik: Das Modell zeigt, wie Menschen heute unterwegs sind und wie sich Verkehr zukünftig entwickeln kann. So kann beispielsweise eine Stadt simulieren, wie die Umleitung für große Brückenbaustellen geführt werden muss, damit keine großen Staus entstehen. Für viele Projekte erübrigen sich demnach eigene Verkehrsuntersuchungen. Das spare Zeit sowie Kosten und sorge dafür, dass Projekte auf derselben Datengrundlage vergleichbar werden. Das Modell verknüpft erstmals Auto-, Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr sowie den Güterverkehr in einem einzigen digitalen System. Es analysiert Verkehrsaufkommen, Emissionen, Modal Split und Erreichbarkeiten und zeigt, wie sich Maßnahmen oder neue Angebote auf das Gesamtsystem auswirken. Ein besonderes Merkmal ist die hohe räumliche Auflösung. Rund 10.000 Verkehrszellen bilden Wege und Bewegungen fein ab – von der Metropolregion bis zur kleinen Gemeinde. Dadurch lassen sich sowohl große Infrastrukturvorhaben als auch konkrete Fragen vor Ort bewerten: Pendlerströme, neue Baugebiete, Radschnellverbindungen, ÖPNV-Angebote oder Baustellen. Voraussetzung zur Nutzung des digitalen Verkehrsmodells ist die Verkehrsplanungssoftware „PTV Visum“ sowie die Genehmigung des Verkehrsministeriums. (ff) Q ________________________________________ IHK besorgt über Wirtschafstsstandort (Weingarten) - Eine Expertenrunde tauschte sich Ende Oktober 2025 in Weingarten bei einem Fachgespräch der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben über wichtige Infrastrukturmaßnahmen für die Region Bodensee-Oberschwaben und deren Finanzierungsmöglichkeiten aus. Innovation brauche Raum und Infrastruktur müsse zukunftsfähig gestaltet und finanziert werden, so Hauptgeschäftsführer Dr. Sönke Voss in seiner Begrüßung. Ziel sei es, dass die Region innovativ und wettbewerbsfähig bleibe. Dr. Wolfgang Heine, Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben, gab in einem Impulsreferat einen Überblick über aktuelle Infrastrukturmaßnahmen und deren Zeitplan. Wichtig sei, bis zum Auslaufen des Bundesverkehrswegeplans 2030 Planungsfortschritte zu erzielen, damit die Projekte nicht mehr infrage gestellt werden. Konkret nannte er die Bündelungsachsen aus B 30 und B 31 im Bodenseekreis sowie die Ortsumfahrungen Enzisreute und Gaisbeuren im Zuge der B 30, den Molldietetunnel in Ravensburg (B 32) und im Landkreis Sigmaringen die B 311n/B 313. Über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz seien Elektrifizierungs- und Ausbaumaßnahmen bei der Hochrheinbahn (bis 2028), bei der Bodenseegürtelbahn (bis 2035), bei der Zollernalbbahn (bis 2035) und beim Bodo-Ringzug Kißlegg/Aulendorf (bis 2035) möglich. Bei der Diskussion auf dem Podium kam eine leistungsfähige Infrastruktur wie Straßen, Energie- und Breitbandnetze als Rückgrat für eine starke Wirtschaft zur Sprache. Abschließend wurde ein Thesenpapier der IHK mit Vorschlägen und Forderungen zum Thema Infrastruktur und Finanzierung an den Landtagsabgeordneten Raimund Haser überreicht. (ff) Q Aus der Region Planung von Ringzug beschlossen (Region) - Der Kreistag Ravensburg beschloss im Dezember 2025 einstimmig, die Planungen für einen Ringzug zwischen dem württembergischen Allgäu, dem Schussental und dem Bodenseeraum fortzusetzen. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Vereinbarung über die Planung mit der Deutschen Bahn und dem Land Baden-Württemberg abzuschließen. Der Landkreis Ravensburg übernimmt die Hälfte der regional zu tragenden Kosten und Risiken, sofern die Gemeinden die andere Hälfte übernehmen. Die Kosten einschließlich Bau und Planung belaufen sich nach derzeitigen Schätzungen auf 101 Millionen Euro. Eine Machbarkeitsstudie ergab ein Nutzen-Kosten-Verhältnis knapp über der Wirtschaftlichkeitsschwelle (1,16), Fahrgastgewinne von 690 Personen und eine Abnahme des motorisierten Individualverkehrs von 540 Fahrzeugen an Werktagen. Besonders profitiere Bad Waldsee von einer stündlichen umstiegsfreien Verbindung nach Ravensburg bei einer Fahrzeit von 24 Minuten. Der bisherige Schnellbus benötigt 25 Minuten. (ff) Q 93 Unfälle im Jahr 2024 (Bad Waldsee) - Im Oktober 2025 berichtete Andreas Korn, Leiter des Polizeipostens Bad Waldsee, im Gemeinderat über die Kriminal- und Verkehrsunfallstatistik. Im Gemeindegebiet wurden im Jahr 2024 insgesamt 542 Verkehrsunfälle registriert. Als Unfallschwerpunkt benannte Korn die Bundesstraße 30 mit 93 Unfällen (2023: 105; 2022: 70). Davon waren 61 Kleinstunfälle, 18 Unfälle mit Personenschaden und 14 Sachschadensunfälle. In weiteren sensiblen Bereichen bestehen Handlungsbedarfe: die Mennisweiler Kreuzung an der L 314 und der Bahnübergang in der Wurzacher Straße/Schützenstraße in der Kernstadt. (ff) Q Unterlagen zur Linienbestimmung liegen aus (Meckenbeuren) - Das Fernstraßen-Bundesamt startete am 15. Dezember 2025 die Auslegung der Unterlagen zum Linienbestimmungsverfahren und zur Umweltverträglichkeitsprüfung für die B 30 neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg-Eschach. Der Neubau der B 30 zwischen Friedrichshafen und Ravensburg-Eschach soll den Verkehrsfluss in der Region verbessern, Ortsdurchfahrten entlasten, Unfallrisiken und Umweltbelastungen senken sowie die Verkehrssicherheit erhöhen. Die B 30 neu wird künftig als Kraftfahrstraße betrieben. Nach dem Abschluss der Vorplanung entscheidet der Bundesminister für Verkehr, vertreten durch das Fernstraßen-Bundesamt in Leipzig, über die in der weiteren Planung weiter zu verfolgende Trasse. Dazu führt die Behörde ein Linienbestimmungsverfahren durch. Auf Basis der Planunterlagen und einzuholende Stellungnahmen entscheidet sie über eine „Vorzugslinie“. Die Ost-Trasse wird nach den bisherigen Planungen als die günstigste bewertet. Die Unterlagen liegen vom 15. Dezember 2025 bis einschließlich 14. Januar 2026 im Rathaus Meckenbeuren öffentlich aus und können digital abgerufen werden unter: www.fba.bund.de Themen, Linienbestimmung, UVP-pflichtige Vorhaben. (ff) Q Aus der Region McDonald’s bei Bad Waldsee eröffnet (Bad Waldsee) - Im Dezember eröffnete bei Bad Waldsee ein neuer McDonald’s. Das Restaurant befindet sich auf dem geplanten „Rasthof“ an der B 30-Abfahrt Bad Waldsee-Nord, der seit Juni im Bau ist. Der Bau einer Tankstelle mit Waschhalle samt Pflegeeinrichtungen, ein Shop mit Bistro, ein Ladepark für Elektrofahrzeuge sowie ein Hotel stehen auf dem Gelände noch aus. (ff) Q B 10 in Ulm bis 2030 gesperrt (Ulm) - Wegen des dringenden Ersatzneubaus der Wallstraßenbrücke ist die B 10 in Ulm seit dem 28. November 2025 bis voraussichtlich Ende 2029 gesperrt. Zeitgleich werden die Blaubeurer-Tor-Brücke durch einen Tunnel ersetzt, der bisherige Ringverkehr am Blaubeurer Tor aufgelöst und durch zwei Ampelkreuzungen ersetzt. Seit November ist die B 10 in Fahrtrichtung Neu-Ulm gesperrt, während der Verkehr in Richtung Dornstadt die Baustelle passieren kann. Der Verkehr wird sowohl örtlich durch das Stadtgebiet als auch weiträumig über die A 7 und A 8 umgeleitet, was auch Auswirkungen auf den Verkehr auf der B 30 hat. (ff) Q Planungsstand: Enzisreute - Gaisbeuren Bad Waldsee) - Nach einer europaweiten Ausschreibung vergab das Regierungspräsidium Tübingen im Frühjahr 2025 die Planungen für die Projekte der Ortsumgehungen von Enzisreute und Gaisbeuren an einen Generalplaner aus München, der nun mit „Ingenieurgesellschaft INGE B 30 OU E-G“ benannt wird. Im ersten Planungsschritt erfolgt die Grundlagenermittlung mit der Erfassung des Bestands. Alle relevanten Bestandsdaten, wie z. B. bisher erfolgte Untersuchungen, Planungen und Erhebungen, werden bei öffentlichen Stellen und Organisationen abgefragt und bewertet. Ergänzend wurden im Herbst 2025 Vermessungsarbeiten im gesamten Untersuchungsraum durchgeführt und mit ersten faunistischen Erfassungen begonnen. Im Dezember 2025 begann das Scoping-Verfahren. Es dient zur Vorbereitung und Qualitätssicherung der erforderlichen Umweltverträglichkeitsprüfung. Betroffene Gemeinden, anerkannte Fachstellen und Behörden sind aufgerufen, noch vor Beginn der konkreten Trassenplanung ihre Expertise zu betroffenen Umweltschutzgütern einzubringen. Umweltschutzgüter umfassen Menschen, insbesondere deren Gesundheit, Tiere, Pflanzen, biologische Vielfalt, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft, kulturelles Erbe und sonstige Sachgüter sowie die Wechselwirkungen zwischen den vorgenannten Schutzgütern. Zum Jahresbeginn 2026 startet die informelle Bürgerbeteiligung (siehe Seite 1). (ff) Q ________________________________________ Rampe mindert Umleitungsverkehr (Hochdorf) - Für den Neubau der beiden Großbrücken der B 30 bei Hochdorf über die Bahn und die Riß ist voraussichtlich ab 2028 eine längere Sperrung der Bundesstraße notwendig. Um die Umleitungszeit zu verkürzen und die Verkehrssituation verträglicher zu gestalten, stellte das Regierungspräsidium Tübingen im November 2025 in Hochdorf zwei Verbesserungen gegenüber der bisherigen Planung vor. Zum einen sollen die Brücken in Fertigteilbauweise errichtet werden, zum anderen eine Rampe für den Umleitungsverkehr von der B 30 auf die L 284 an der Nordseite der Brücke über die Riß. Die Rampe erspart die Durchfahrt des von Norden kommenden Verkehrs der B 30 durch Appendorf. Bürgermeister Stefan Jäckle informierte den Gemeinderat in seiner Dezember-Sitzung. Jäckle befürwortet diese Lösungen und sieht darin Vorteile für Verkehrsfluss, Sicherheit, Landwirtschaft sowie Kosteneinsparungen, weil Umbauten und Grunderwerb in Appendorf entfallen. Langfristig spricht er sich dafür aus, die Rampe dauerhaft zu erhalten. (ff) Q Unfälle drittes Tertial 2025 Unfälle drittes Tertial 2025 Die „Initiative B30“ berichtet in zusammengefasster Form über die Straßenverkehrsunfälle an der Bundesstraße 30 im abgelaufenen Tertial – jeweils etwa von Redaktionsschluss zu Redaktionsschluss. Die Auflistung stellt den ersten bekannten Sachstand dar. Die abschließenden Jahresberichte berücksichtigen davon abweichend, neuere Kenntnisstände und werden zusätzlich mit der amtlichen Statistik abgestimmt. Dadurch ergeben sich zum Teil andere Sachverhalte, als zum ersten Berichtszeitpunkt. Hinweis zum Umfang und der Vollständigkeit der Aufstellung Die Aufstellung liefert ein erstes kompaktes Lagebild zu Straßenverkehrsunfällen auf der Bundesstraße 30. Sie zeigt die Zahl der Unfälle sowie die Anzahl der Verunglückten, Getöteten, Schwer- und Leichtverletzten und den Sachschaden. Bei der Gesamtzahl der Unfälle (mit und ohne Personenschaden) ist zu beachten, dass nur öffentlich bekannt gewordene Unfälle einbezogen sind. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre liegt die tatsächliche Unfallzahl etwa doppelt so hoch, vor allem weil über leichte Unfälle mit reinem Sachschaden kaum berichtet wird. Dabei nimmt die Vollständigkeit von Nord nach Süd ab. Straßenverkehrsunfälle auf der Bundesstraße 30 - 17.08.2025 bis 16.12.2025 Nr. Datum Ort Verunglückte Fahrzeuge Sachschaden Verletzte Tote leicht schwer Ulm - Biberach (Riß) (2-bahnig, 4-streifig) 1 25.08.2025 Achstetten - Donaustetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 2 28.08.2025 Laupheim 0 0 0 1 - € 3 31.08.2025 Laupheim 3 0 0 1 - € 4 01.09.2025 Mettenberg 0 0 0 1 11.000 € 5 04.09.2025 Wiblingen - Donaustetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 6 04.09.2025 Wiblingen 0 0 0 1 5.000 € 7 10.09.2025 Äpfingen 0 0 0 1 30.000 € 8 16.09.2025 Laupheim 0 0 0 2 5.000 € 9 17.09.2025 Wiblingen - Neu-Ulm k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 10 24.09.2025 Donaustetten 2 0 0 3 16.000 € 11 24.09.2025 Wiblingen 0 0 0 1 8.000 € 12 25.09.2025 Laupheim-Süd - Biberach-Nord k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 13 26.09.2025 Donaustetten - Achstetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 14 01.10.2025 Donaustetten - Neu-Ulm k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 15 06.10.2025 Donaustetten 1 0 0 3 35.000 € 16 15.10.2025 Wiblingen 0 0 0 1 80.000 € 17 16.10.2025 Baustetten 0 1 0 1 4.500 € 18 18.10.2025 Ulm 1 0 0 1 7.500 € 19 30.10.2025 Wiblingen - Donaustetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 20 30.10.2025 Biberach 1 0 0 2 6.000 € 21 02.11.2025 Achstetten 0 0 0 1 19.800 € 22 04.11.2025 Donaustetten - Wiblingen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 23 20.11.2025 Ulm - Wiblingen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 24 24.11.2025 Biberach-Süd - Laupheim-Süd k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 25 04.12.2025 Laupheim-Süd - Biberach-Nord k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 26 05.12.2025 Laupheim 1 0 0 1 - € 27 06.12.2025 Achstetten - Laupheim-Mitte k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 28 11.12.2025 Wiblingen 1 0 0 1 40.000 € 29 14.12.2025 Laupheim-Mitte - Achstetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. ∑ 10 1 0 22 267.800 € Biberach (Riß) - nördl. Baindt (1-bahnig, 2/3-streifig) 30 26.09.2025 Bad Waldsee 1 0 0 1 25.000 € 31 14.10.2025 Bad Waldsee-Nord - Bad Waldsee-Süd k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 32 06.11.2025 Biberach-Süd - Schweinhausen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 33 06.11.2025 Gaisbeuren 2 0 0 2 - € 34 06.11.2025 Gaisbeuren 0 0 0 2 5.000 € Unfälle drittes Tertial 2025 Nr. Datum Ort Verunglückte Fahrzeuge Sachscha-den Verletzte Tote leicht schwer 35 12.11.2025 Baindt - Enzisreute k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 36 14.11.2025 Baindt - Enzisreute k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 37 15.11.2025 Oberessendorf 0 0 0 2 3.000 € 38 16.11.2025 Unteressendorf - Oberessendorf k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 39 17.11.2025 Bad Waldsee-Nord - Bad Waldsee-Süd k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 40 10.12.2025 Oberessendorf 2 0 0 3 - € 41 14.12.2025 Oberessendorf - Bad Waldsee-Nord k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 42 15.12.2025 Oberessendorf 0 1 0 2 27.000 € 43 16.12.2025 Oberessendorf 0 0 0 2 22.000 € ∑ 5 1 0 14 82.000 € nördl. Baindt - Oberzell (2-bahnig, 4-streifig) 44 21.08.2025 Weingarten 1 0 0 1 40.000 € 45 03.09.2025 Ravensburg-Nord - Weingarten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 46 04.09.2025 Ravensburg-Nord - Weingarten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 47 04.09.2025 Oberzell 1 0 0 1 - € 48 09.09.2025 Enzisreute - Baindt k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 49 15.09.2025 Weingarten 0 0 0 1 10.000 € 50 16.09.2025 Weingarten 0 0 0 1 12.000 € 51 06.10.2025 Ravensburg 1 0 0 2 10.000 € 52 07.10.2025 Baindt 0 1 0 2 60.000 € 53 14.10.2025 Ravensburg 2 0 0 2 6.000 € 54 14.10.2025 Ravensburg 0 0 0 2 - € 55 14.10.2025 Ravensburg 0 0 0 2 - € 56 22.10.2025 Ravensburg-Nord - Ravensburg-Süd k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 57 22.10.2025 Ravensburg-Nord - Ravensburg-Süd k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 58 23.10.2025 Oberzell - Ravensburg k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 59 24.10.2025 Oberzell - Ravensburg k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 60 03.11.2025 Oberzell - Ravensburg-Süd k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 61 06.11.2025 Baindt 0 0 0 1 - € 62 13.11.2025 Ravensburg 1 0 0 2 - € 63 19.11.2025 Oberzell - Ravensburg-Süd k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 64 02.12.2025 Weingarten - Ravensburg-Nord k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 65 08.12.2025 Ravensburg-Nord - Weingarten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 66 10.12.2025 Ravensburg-Nord - Weingarten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. ∑ 6 1 0 17 138.000 € Oberzell - Friedrichshafen (1-bahnig, 2-streifig) 67 24.09.2025 Friedrichshafen 2 0 0 3 20.000 € 68 05.10.2025 Friedrichshafen 3 0 0 2 40.000 € 69 08.10.2025 Friedrichshafen 0 0 0 2 - € 70 25.10.2025 Meckenbeuren - Obereschach k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 71 05.11.2025 Untereschach - Oberzell k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 72 10.11.2025 Untereschach 0 0 0 2 5.000 € 73 15.11.2025 Untereschach 0 0 0 2 - € 74 19.11.2025 Oberzell - Untereschach k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 75 24.11.2025 Friedrichshafen 1 0 0 3 12.500 € 76 30.11.2025 Siglishofen 0 0 0 1 - € 77 07.12.2025 Friedrichshafen 0 0 0 2 - € ∑ 6 0 0 17 77.500 € B 30 alt OD Ravensburg - Mariatal - Torkenweiler - Sickenried - Oberhofen - Untereschach 78 22.09.2025 Weißenau/Jahnstraße - Obereschach/B467 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 79 03.12.2025 Ravensburg 0 0 0 2 1.000 € Unfälle drittes Tertial 2025 Nr. Datum Ort Verunglückte Fahrzeuge Sachscha-den Verletzte Tote leicht schwer 80 13.12.2025 Mariatal 0 0 0 2 5.000 € ∑ 0 0 0 4 6.000 € insgesamt 27 3 0 74 571.300 € Hinweis zur Auswahl der Unfallberichte Die Auswahl der Unfallberichte richtet sich nach festgelegten Kriterien und einer abgestuften Priorisierung. Vorrang erhalten Unfälle mit Todesfolge, gefolgt von solchen mit Schwerverletzten. Unfälle mit ausschließlich leichtem Personenschaden werden nur berücksichtigt, sofern der verfügbare Platz dies zulässt. Innerhalb dieser Kategorie werden Berichte mit einer höheren Zahl Leichtverletzter bevorzugt. Gleichrangig mit Unfällen mit leichtem Personenschaden werden Unfälle mit erheblichem Sachschaden in die Auswahl einbezogen. Dabei gilt: Kommt es innerhalb eines Tertials zu zahlreichen Unfällen mit jeweils nur einer leichtverletzten Person und reicht der Platz nicht für alle entsprechenden Berichte aus, so wird Unfällen mit höherem Sachschaden der Vorrang gegeben. Außerdem können Berichte über Unfälle mit besonders hohem Sachschaden vorrangig aufgenommen werden. Es wird darauf geachtet, dass der Gesamtumfang der Berichte in der Regel zwei bis drei Seiten nicht überschreitet. 22.08.2025 Fahrfehler führt zu Verletzungen und hohem Sachschaden (Weingarten) - Ein kurzer unaufmerksamer Moment hatte für einen 26-jährigen VW-Lenker am Donnerstag nicht nur kostspielige Konsequenzen. Der Mann kam gegen 16.30 Uhr auf der B 30 zwischen den Anschlussstellen Ravensburg-Nord und Weingarten von der Fahrbahn ab. Dort prallte er wuchtig gegen einen Baum und erlitt leichte Verletzungen. Eine Rettungswagenbesatzung brachte ihn in eine Klinik. Am ID.3 entstand wirtschaftlicher Totalschaden von rund 40.000 Euro. Der Wagen musste abgeschleppt werden. 24.09.2025 Zwei Verletzte bei Auffahrunfall (Friedrichshafen) - Zwei Leichtverletzte und hohen Sachschaden forderte ein Verkehrsunfall am Mittwoch gegen 16 Uhr bei Friedrichshafen auf der Ravensburger Straße. Ein 21 Jahre alter BMW-Fahrer war auf der B 30 stadtauswärts unterwegs und erkannte offenbar nicht, dass der Verkehr vor dem Seewald-Kreisel ins Stocken geraten war. Er fuhr einem Toyota auf und schob diesen auf einen vorausfahrenden Citroen auf. Der Unfallverursacher und der 30 Jahre alte Fahrer des Toyota wurden zur ambulanten Behandlung vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Insgesamt beläuft sich der Sachschaden an den drei beteiligten Fahrzeugen auf rund 20.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Straße kurzzeitig gesperrt werden. 26.09.2025 19-jährige kommt von Fahrbahn ab (Bad Waldsee) - Eine 19-jährige Autofahrerin ist am Freitagabend bei Bad Waldsee von der B 30 abgekommen. An ihrem Auto entstand Totalschaden. Kurz nach 20.15 Uhr war die Ford-Fahrerin in Richtung Weingarten unterwegs, als sie aus noch unbekannter Ursache kurz nach der Anschlussstelle Bad Waldsee-Nord nach links von der Fahrbahn abkam. Sie fuhr rund 50 Meter über eine Wiese und kollidierte dann mit einem Baum. Die 19-jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. An ihrem Wagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden von rund 25.000 Euro. Ein Abschleppunternehmen barg den Unfallwagen. 05.10.2025 Stadtbusse zusammengestoßen (Friedrichshafen) - Drei verletzte Fahrgäste und Sachschaden von rund 40.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls mit zwei beteiligten Stadtbussen am Sonntag gegen 13.30 Uhr am Romanshorner Platz in Friedrichshafen. Ein 25 Jahre alter Stadtbus-Lenker war vom Busbahnhof in Richtung Eckenerstraße unterwegs und erkannte mutmaßlich aufgrund des geringen Sicherheitsabstandes zu spät, dass der vorausfahrende Stadtbusfahrer an der dortigen roten Ampel anhalten musste. In der Folge kam es zum wuchtigen Auffahrunfall, bei dem im vorausfahrenden Bus drei Frauen im Alter von 59 bis 73 Jahren leicht verletzt wurden. Eine medizinische Versorgung an der Unfallstelle war nicht notwendig. Die Busse konnten ihre Linie nicht fortsetzen und mussten in eine Werkstatt gefahren werden. 06.10.2025 B 30 nach Auffahrunfall gesperrt (Donaustetten) - Unachtsamkeit war nach ersten Erkenntnissen der Polizei die Ursache für einen Auffahrunfall, der sich am Montagmorgen auf der B 30 bei Ulm-Donaustetten ereignet hat. Gegen 7.15 Uhr fuhr eine 45-jährige mit ihrem Mercedes in Richtung Ulm auf dem linken Fahrstreifen. Auf Höhe von Donaustetten erkannte sie aus Unachtsamkeit zu spät, dass die vorausfahrenden Autos abbremsten… Unfälle drittes Tertial 2025 …Sie fuhr auf den Audi einer 28-jährigen auf. Der Audi drehte sich und touchierte hierbei einen Tesla. Die 45-jährige verletzte sich beim Unfall leicht. Ein Rettungsdienst brachte sie in eine umliegende Klinik. Ein Abschleppdienst barg die beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge. Der Tesla blieb fahrbereit. An ihm entstand ein Schaden von 5.000 Euro. Am Audi und Mercedes wird der Schaden auf je 15.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme war die B 30 gesperrt und der Verkehr musste bis etwa 9 Uhr umgeleitet werden. 06.10.2025 Bei Auffahrunfall leicht verletzt (Ravensburg) - Durch einen Auffahrunfall auf der B 30 wurde am Montagmorgen gegen 07.30 Uhr eine 38-jährige leicht verletzt. Verkehrsbedingt musste die Mercedes-Lenkerin auf dem Verzögerungsstreifen auf der Bundesstraße zwischen den Anschlussstellen Weingarten und Ravensburg-Nord anhalten. Ein 20-jähriger VW-Lenker wurde darauf zu spät aufmerksam und fuhr der Frau auf ihr Fahrzeug auf. An beiden Fahrzeugen entstand dabei ein Sachschaden von jeweils rund 5.000 Euro. Der 20-jährige Unfallverursacher blieb zwar unverletzt, wurde allerdings vorsorglich, wie auch die Mercedes-Lenkerin, in eine nahe gelegene Klinik verbracht. Um die beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge kümmerte sich der Abschleppdienst. 07.10.2025 Sprinter-Fahrer prallt gegen Lkw (Baindt) - Aus noch nicht geklärter Ursache kam es am Dienstag gegen 19.04 Uhr zu einem schweren Auffahrunfall auf der B 30 bei Baindt. Kurz nach der Auffahrt in Fahrtrichtung Ulm, fuhr ein Mercedes Benz Sprinter einem vor ihm fahrenden Lkw vermutlich ungebremst seitlich hinten auf. Hierbei wurde der 25-jährige Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Der Rettungsdienst verbrachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Der 36-jährige Lkw-Fahrer wurde beim Unfall nicht verletzt. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf ca. 60.000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn in Richtung Ulm musste zunächst voll gesperrt und bis gegen 00.31 Uhr halbseitig in Fahrrichtung Ulm gesperrt werden. Die Feuerwehr war mit 35 Feuerwehrleuten und 7 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 2 Fahrzeugen und 1 Notarzt an der Unfallstelle. 16.10.2025 Fahranfängerin bei Überschlag schwer verletzt (Baustetten) - In der Nacht auf Donnerstag kam eine Fahranfängerin bei Baustetten von der B 30 ab. Der Pkw überschlug sich mehrfach, die Fahrerin kam ins Krankenhaus. Gegen 0.15 Uhr rief ein Zeuge die Polizei, weil ein Pkw zwischen den Anschlussstellen Biberach-Nord und Laupheim-Süd ein Opel verunfallt war. Wie der Zeuge weiter berichtete, soll der Opel auf Höhe von Laupheim-Baustetten zunächst auf dem linken Fahrstreifen überholt haben. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Pkw zu weit nach links und krachte in die Mittelschutzplanke. Von dort wurde der Kleinwagen nach rechts abgewiesen, schleuderte quer über die Fahrbahn und landete im Acker. Der Pkw überschlug sich nach ersten Erkenntnissen mehrmals und kam rund 60 Meter abseits der B 30 auf den Rädern zum Stehen. Der Zeuge wählte den Notruf und leistete Erste Hilfe. Die 19-jährige war angegurtet und zog sich schwere Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. An dem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden von rund 3.000 Euro. Ein Abschleppdienst barg das schrottreife Auto. Den Schaden an den Mittelschutzplanken schätzen die Ermittler auf rund 1.500 Euro. 18.10.2025 Autofahrt endet im Gebüsch (Neu-Ulm) - Am späten Samstagvormittag gegen 11.15 Uhr befuhr eine 42-jährige Frau die Überleitung von der B 28 von Ulm kommend auf die B 30 in Richtung Biberach. In der langgezogenen Rechtskurve kam die Fahrerin aus bislang unbekannten Gründen langsam nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr den dortigen Graben und kam schließlich im dichten Gebüsch zum Stehen. Das total beschädigte Auto der Frau musste durch Kräfte der Feuerwehren aus Neu-Ulm und Pfuhl erst freigeschnitten werden, um es dann von einer hinzugerufenen Abschleppfirma abschleppen lassen zu können. Die sichtlich geschockte Frau musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Bei der Fahrt durchs Grün wurden nicht nur Flur und Büsche beschädigt, sondern auch aufgestellte Schilder und Pfosten. Der Schaden beläuft sich auf geschätzte 2.500 Euro. Der Schaden am Fahrzeug der Unfallfahrerin beträgt ca. 5.000 Euro. 30.10.2025 Auf Sattelzug aufgefahren (Biberach) - Am Donnerstag kam es auf der B 30 bei Biberach zu einem Auffahrunfall, bei dem ein junger Autofahrer verletzt wurde. Kurz vor 12 Uhr war ein 21-jähriger mit seinem VW Crafter von Biberach-Jordanei in Richtung Ulm unterwegs. Auf der Höhe von Bergerhausen prallte er ungebremst in das Heck eines Sattelzug-Aufliegers. Rettungskräfte brachten den VW-Fahrer in eine Klinik. Er hatte Glück und erlitt nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Die Verkehrspolizei… Unfälle drittes Tertial 2025 …Laupheim hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Den ersten Erkenntnissen zufolge soll ein medizinisches Problem zum Auffahrunfall geführt haben. Der Sachschaden am Auflieger wird auf 1.000 Euro, der am VW auf 5.000 Euro geschätzt. 24.11.2025 Alkoholisierter Autofahrer baut Unfall (Friedrichshafen) - Über 0,5 Promille hatte ein Autofahrer, der am Montag gegen 18.45 Uhr in der Ravensburger Straße einen Verkehrsunfall verursacht hat. Der 50 Jahre alte Mercedes-Fahrer fuhr auf seinem Weg in Richtung Ravensburg an der Einmündung der Straße „Am Seewald“ auf einen vorausfahrenden Mini auf und schob diesen auf den davorstehenden Daimler. Die 22 Jahre alte Lenkerin des Minis erlitt bei der Kollision Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden an den drei Fahrzeugen beläuft sich nach einer ersten Schätzung auf insgesamt rund 12.500 Euro. Der Unfallverursacher, von dem während der Unfallaufnahme deutlicher Alkoholgeruch ausging, musste in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Er hat nun mit einer Strafanzeige zu rechnen. 11.12.2025 18-jährige prallt gegen Baum (Wiblingen) - Am Donnerstag kam eine Autofahrerin bei Ulm-Wiblingen von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Um 9 Uhr war die 18-jährige auf der B 30 bei Ulm-Wiblingen in Fahrtrichtung Süden unterwegs. Die Mercedes-Fahrerin wollte von der Bundesstraße bei der Anschlussstelle Wiblingen in Richtung der L 260 abfahren. Da sie nach ersten Erkenntnissen unachtsam war kam sie in der Abfahrt nach links von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum. Durch den Aufprall erlitt die junge Frau leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in eine Klinik. Die Polizei Ulm hat den Unfall aufgenommen. Der Sachschaden am Mercedes wird auf 40.000 Euro geschätzt. Der Abschleppdienst barg den nicht mehr fahrbereiten Pkw. Da Betriebsstoffe ausliefen waren die Feuerwehr und die Straßenmeisterei im Einsatz. Während der Unfallaufnahme musste die Abfahrt Ulm-Wiblingen zeitweise gesperrt werden. Gegen 9.50 Uhr war die Fahrbahn wieder frei. 15.12.2025 Sattelzug erfasst Kleinwagen (Oberessendorf) - Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am Montag an der Einmündung der B 465 in die B 30 bei Oberessendorf. Ein Verletzter und rund 27.000 Euro Schaden ist die Bilanz. Wie die Polizei mitteilt, fuhr gegen 7.30 Uhr ein 66-jähriger mit einem Opel Corsa auf der B 465 in Richtung der B 30. An der Einmündung zur Bundesstraße bog der Fahrer des Kleinwagens nach links ab. Dabei achtete er nach ersten Erkenntnissen nicht auf den von links kommenden Scania Sattelzug, der von einem 41-jährigen gelenkt wurde und in Richtung Biberach unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Der Laster krachte in die linke Seite des Opel, der total beschädigt auf der Fahrbahn zum Stehen kam. Während sich der Opelfahrer bei dem Crash schwere Verletzungen zugezogen hat, konnte der Lkw-Fahrer unverletzt aus seinem Scania steigen. Der 66-jährige kam in eine Klinik. Die Polizei Biberach nahm die Ermittlungen auf und klärt nun den genauen Unfallhergang. Den Sachschaden an dem Laster schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro, den am schrottreifen Opel auf ca. 7.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge kam es bis gegen 9.30 Uhr zu Verkehrsbehinderungen. (ots/ff) Q ________________________________________ Impressum Herausgeber „Initiative B 30“ Franz Fischer Alter Bühlweg 8 88339 Bad Waldsee Deutschland info@b30neu.de www.b30neu.de Redaktionsleitung Franz Fischer, presserechtlich verantwortlich. Redaktion Franz Fischer Redaktionsschluss Jeweils 14 Tage vor Erscheinen. Letzte Änderung an dieser Ausgabe: 29.12.2025 01:12 Anzeigenannahme Franz Fischer Tel. +49 (0) (15 15) 7 76 23 02 info@b30neu.de Datenschutz www.b30neu.de/datenschutz Druck „B30 Insider“ wird bei wichtigen Themen von großem Interesse und wirtschaftlicher Vertretbarkeit oder per Sponsoring gedruckt. 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Seite erstellt am: 01. Jan. 2026



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Im Ländlichen Raum orientiert sich eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik am tatsächlichen Bedarf. Staus und Unfallschwerpunkte müssen beseitigt werden.

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