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05.06.2026

Große Resonanz auf erste Bürgerbeteiligung

(Bad Waldsee) - Die erste Phase der Bürgerbeteiligung zu den Ortsumgehungen der B 30 bei Enzisreute und Gaisbeuren ist bei Anwohnern und Ortsansässigen auf große Resonanz gestoßen. Bis zum Ende der Beteiligungsfrist am 31. Mai 2026 gingen über die Projektwebsite rund 60 Hinweise, Ideen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern ein.

Die Rückmeldungen zeigen das große Interesse der Bevölkerung an der weiteren Entwicklung des Projekts. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit, sich aktiv mit ihren Fragen, Vorschlägen und Einschätzungen in die laufende Vorplanung einzubringen.

Die eingegangenen Beiträge betreffen unterschiedliche Aspekte der Planung - darunter mögliche Trassenführungen, Fragen des Lärm- und Umweltschutzes, die verkehrliche Anbindung der Ortsteile sowie Hinweise zum weiteren Beteiligungsprozess. Auch Anregungen zu Transparenz und Information wurden eingebracht.

„Die hohe Beteiligung zeigt, wie wichtig das Projekt für die Menschen vor Ort ist. Die vielen sachlichen und konstruktiven Rückmeldungen liefern wertvolle Hinweise für die weitere Planung“, erklärte Veit Mathauer, Sprecher der als Generalplaner fungierenden Ingenieurgesellschaft INGE B 30 OU E-G.

Die eingegangenen Beiträge werden nun ausgewertet und geprüft. Fachlich relevante Hinweise werden in die weiteren Untersuchungen und Planungen einfließen. Parallel erarbeitet die INGE einen Beteiligungsfahrplan für die kommenden Projektphasen. Dieser soll transparent darstellen, wann und in welcher Form Bürgerinnen und Bürger künftig in den weiteren Planungsprozess eingebunden werden. Die Ergebnisse der Auswertung werden voraussichtlich bis August 2026 auf der Projektwebsite präsentiert, unter: www.b30-enzisreute-gaisbeuren.de.


 




Zeit zu handeln

Im ländlichen Raum fordern Bewohnerinnen und Bewohner eine respektvolle und ernste Verkehrspolitik. Eine Ungleichbehandlung gegenüber Städten muss abgebaut werden.

Im Ländlichen Raum orientiert sich eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik am tatsächlichen Bedarf. Staus und Unfallschwerpunkte müssen beseitigt werden.

Die Ungleichbehandlung zwischen Ost und West, Nord und Süd, Stadt und Land, Autobahn und Bundesstraße muss beendet werden.

Zukunft fördern

Die „Initiative B30“ setzt sich für nachhaltige Verbesserungen an der Bundesstraße 30 von Baindt bis Biberach an der Riß in Oberschwaben ein. Unser Ziel: Eine sichere, leistungsfähige und zukunftsfähige Infrastruktur, die Mobilität und Lebensqualität stärkt, Städte und Wirtschaftsstandorte verbindet und die Region nach vorne bringt.

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