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08.11.2018

Regierungspräsident bleibt bei Planungsstart ab 2022

(Bad Waldsee) - Auf die zweite Nachfrage der "Initiative B30" zum Planungsbeginn am Lückenschluss der B 30 von Baindt bis Bad Waldsee mit den Ortsumfahrungen Gaisbeuren und Enzisreute zeigt sich Regierungspräsident Klaus Tappeser weiterhin unnachgiebig: Das Regierungspräsidium werde mit der Planung im zweiten Halbjahr 2022 beginnen.
 
Im Oktober hat die Initiative in ihrer Anfrage an das Regierungspräsidium klare Fakten benannt, die auf die teilweise höhere Einwohnerbetroffenheit, auf die höhere Verkehrsbelastung sowie auf die höhere Einstufung in der Prioritätenliste der Region Bodensee-Oberschwaben gegenüber anderen Projekte hinweisen.
 
Auch im aktuellen Antwortschreiben werden keine klaren Argumente genannt, warum andere Projekte vorgezogen werden. Die "Initiative B30" bedauert die intransparente Begründung.
 
"Die aufgeworfenen Punkte ändern nichts an unserer mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg abgestimmter Entscheidung", so Tappeser. Im Regierungsbezirk Tübingen seien 23 Maßnahmen neu zu planen. Die Maßnahmen Ortsumfahrung Gaisbeuren und Enzisreute stünden an der fünften Position und an Zweiter im Maßnahmentyp Ortsumfahrung. Diese Position zeige, dass beide Maßnahmen für das Regierungspräsidium wichtig seien.


 




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Es ist an der Zeit, dass Politiker, Entscheidungsträger und große Städte den ländlichen Raum nicht mehr vernachlässigen und respektvoller mit dessen Bewohnern umgehen.

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