Demographie


Schrumpfende und wachsende Städte und Gemeinden
Wachsende und schrumpfende Städte und
Gemeinden. (Quelle: Stadtentwicklungs-
bericht 2012)
 

Mit der Untersuchung "Die demographische Zukunft in Europa" kommt das Berlin-Institut zum Schluss, dass die Bevölkerung in Europa bis 2050 abnehmen wird. Vor allem für die neuen Bundesländer werden drastische Rückgänge, wie in Osteuropa erwartet. Die Bevölkerung wird generell stagnieren. Es wird nur noch wenige Inseln des Wachstums geben. Hierzu gehören unter anderem der Westen der Schweiz, wie in Deutschland Teile im Regierungsbezirk Freiburg und Tübingen.
 
Der Stadtentwicklungsbericht 2012 des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung kommt zum Schluss, dass die Orte entlang der Bundesstraße 30 wachsen. Vor allem für die neuen Bundesländer werden hingegen Rückgänge erwartet.
 
Es trifft zwar zu, dass die Bevölkerung in Europa, in Deutschland, aber auch in Baden-Württemberg abnimmt. Es ist aber ebenso zutreffend, dass es Inseln des Wachstums gibt. Die Gründe sind vielschichtig. Vor allem wird von einem positiven Wanderungssaldo profitiert. Die Bevölkerung ist noch jung, die Geburtenrate noch moderat, aber noch höher als in anderen Regionen, und die Sterberate noch niedrig.
 
Eine Änderung des Bevölkerungsstands muss nicht unbedingt eine Auswirkung auf die Verkehrsentwicklung haben. Die Verkehrsentwicklung kann unabhängig von der Bevölkerungsentwicklung sein. Auch angrenzende Regionen und Länder haben eine Auswirkung. Ebenfalls tragen wirtschaftliche Veränderungen, sowie Veränderungen in der Einkommensverteilung und dem Trend des verstärkten Wohnens in der Stadt zu einem veränderten Mobilitätsverhalten bei.

 

Weitere Informationen
Berlin Institut: Die demographische Zukunft in Europa
Stadtentwicklungsbericht 2012
Bevölkerungsvorausrechnung bis 2030
Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans bis 2015

 


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