Verlängerung bei Neu-Ulm


Neubau der B 10 bei Neu-Ulm

Geplante Verlängerung bei Neu-Ulm zur A 7

 

Bis Ende der 1970er Jahre war geplant die A 89 von der A 8 bei Günzburg über Ulm an der Donau, Biberach an der Riß und Ravensburg nach Friedrichshafen zu führen. In diesem Zuge sollte bei Neu-Ulm das "Kreuz Wiblingen" entstehen. Mit dem Bundesverkehrswegeplan 1980 wurde die A 89 gestrichen und bereits fertiggestellte Abschnitte in B 30 umbenannt. Das Autobahnkreuz blieb unvollendet und wurde in Autobahndreieck Neu-Ulm umbenannt.

Die B 30 endet heute am Autobahndreieck Neu-Ulm. Von dort wird der Verkehr von mehr als 45.500 Kfz/24h mit Stand 2010 abgeleitet. Der Verkehr nach Norddeutschland sucht sich seinen Weg über die Europastraße (B 10) durch Neu-Ulm zur A 7. Alternativ kann der Umweg über die B 28 nach Hittistetten zur A 7 gewählt werden. Die B 10 ist in Neu-Ulm mit bis zu 37.000 Kfz/24h entsprechend hoch belastet. Im Tagesverlauf staut es sich immer wieder bis auf die B 30 zurück. Der Weiterbau zur A 7 befindet sich vom derzeitigen Ausbauende der B 30 am Autobahndreieck Neu-Ulm bis nördlich von Neu-Ulm im Bundesverkehrswegeplan 2030 als B 10 im "Weiteren Bedarf". Der Abschnitt nördlich von Neu-Ulm bis zur A 7 bei Nersingen ist hingegen im "Vordringlichen Bedarf" enthalten.
 
Mit der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans bis 2016 wurde zunächst angestrebt den Lückenschluss vom Autobahndreieck Neu-Ulm bis zur A 7 in den "Vordringlichen Bedarf" aufzunehmen. Damit wäre ungefähr bis um das Jahr 2030-2040 der Lückenschluss hergestellt worden. Die Stadt Neu-Ulm lehnte diese Pläne ab.
 

Weitere Informationen
Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau der Europastraße (B 10) in Neu-Ulm
Maut-Ausweichverkehr auf der B 30

 


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