B 30 Insider - Ausgabe 2/2021

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Leserbriefe

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B30 Insider EHRLICH • KOMPAKT Nr. 34 Zeitung der „Initiative B 30“ Mai - August 2021 Baustellen 2021 (Region) - In diesem Jahr gibt es wieder zahlreiche Baustellen auf der Bundesstraße 30. Bisher sind bekannt: Frühjahr o Neu-Ulm – Donaustetten Erneuerung Entwässerung und Verbreiterung der Standspur. o Appendorf – Biberach Erneuerung der Fahrbahndecke mit halbseitiger Sperrung und örtliche Umleitung. Frühjahr bis Herbst o Bad Waldsee Sanierung der Brücke „Wurzacher Weg“ mit zeitweise halbseitiger Sperrung der Bundesstraße mit Ampelregelung. o Wiblingen – Donaustetten Sanierung einer Brücke bei Gögglingen und Erneuerung der Fahrbahndecke. Frühjahr/Sommer o Ravensburg Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Ravensburg-Nord und Ravensburg-Süd. Sowie Ergänzung Vogeleinflugschutz an der Schussenbrücke bei Ravensburg-Süd. Gleichzeitig wird eine Lärmschutzwand am Schussentalviadukt instandgesetzt, wie auch weitere Arbeiten am Schussentalviadukt vorgenommen. Sommer o Meckenbeuren Erneuerung des Fahrbahnbelags von Siglishofen bis Meckenbeuren unter Vollsperrung mit örtlicher Umleitung. (ff) Q1 Trotz Corona: Viele Staus im Jahr 2020 (Region) - Seit 2014 legt die „Initiative B30“ jährlich eine Auswertung der Verkehrsstaus auf der Bundesstraße 30 vor. Die Ergebnisse der Stauauswertung 2020 liegen seit Januar vor. Sie sind jedoch nicht mit den Vorjahren vergleichbar, weil Beschränkungen in der Corona-Pandemie zu Veränderungen und Schwankungen im Verkehrsaufkommen führten sowie technische und infrastrukturelle Änderungen vorlagen. Insgesamt wurden im Jahr 2020 auf der Bundesstraße 30 von Ulm bis Friedrichshafen 4 289 Verkehrsstaus gezählt – trotz der Corona-Krise. Die Staulänge summierte sich auf rund 5 100 km. Auto- und Lkw-Fahrer verbrachten rund 1 900 Stunden im Stau. Die Umwelt wurde mit rund 253 Tonnen staubedingter Emissionen belastet. Stauschwerpunkte Besonders häufig staute es sich 2020 im Stadtgebiet Friedrichshafen (1 140 Staus, 702 Stau-km, 231 Stau-Stunden), im Bereich Lochbrücke bis Friedrichshafen (631 Staus, 705 km, 317 Stunden) und bei Ravensburg (745 Staus, 621 km, 310 Stunden). Die Hauptursache für Staus war hohes Verkehrsaufkommen. Zu Staus bei Ravensburg kam es vor allem in Fahrtrichtung Friedrichshafen an der Ausfahrt Ravensburg-Süd – einerseits durch baustellenbedingte Umleitungen, andererseits in der Tatsache, dass sich die Ausfahrt Ravensburg-Süd zu den Stoßzeiten als nicht ausreichend leistungsfähig erwies. Am stauanfälligsten waren die Streckenabschnitte: Meckenbeuren bis Friedrichshafen einschließlich des Stadtgebiets Friedrichshafen (35,7 % der Stau-Kilometer), Dellmensingen bis Neu-Ulm (18,1 %), Ravensburg-Nord bis Ravensburg-Eschach (12,0 %) und Bad Waldsee bis Enzisreute (11,5 %). Während bei Ulm Baustellen meist zu Staus führten, lag die Hauptursache ansonsten im hohen Verkehrsaufkommen. ... Titelthema / Aus Bund und Land Höhere Bußgelder und neue Mobilität gefordert (Berlin) - Bei der Video-Verkehrsministerkonferenz im April 2021 erzielten Bundesländer und Bundesministerium einen Kompromiss zur Novellierung der Straßenverkehrsordnung. Danach werden Bußgelder für Geschwindigkeitsübertretungen verdoppelt. Alle bisherigen Aspekte, die für mehr Sicherheit im Straßenverkehr insbesondere für Radfahrende beitragen sollen, werden unverändert in Kraft gesetzt. Ferner forderten die Verkehrsministerinnen und Minister eine Fortführung des ÖPNV-Rettungsschirms, eine weitere Stärkung des ÖPNV und des Schienenverkehrs mit einer dauerhaften Aufstockung der Regionalisierungsmittel ab dem Jahr 2022. Weitere Beschlüsse umfassen die Elektrifizierungsoffensive von Bahnstrecken sowie die Sicherheit und Attraktivität des zu Fußgehens sowie des Radverkehrs. Der Bund wird aufgefordert Kommunen und Länder bei der Planung und Bau von Radwegeinfrastruktur zu unterstützen. (ff) Q2 Bundesweite Straßenverkehrszählung gestartet (Bergisch-Gladbach) - Die Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch-Gladbach startete im April mit der turnusmäßigen Zählung des Straßenverkehrs. Aufgrund der COVID-19 Pandemie konnte die bundesweite Zählung des Straßenverkehrs nicht wie geplant in 2020 stattfinden und wurde deshalb auf das Jahr 2021 verschoben. Trotz anhaltender Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen wird gezählt: Von April bis Oktober 2021 an rund 40 000 Standorten im gesamten Bundesgebiet. Ungefähr ein Drittel aller Zählstandorte befinden sich an Autobahnen oder Bundesstraßen. In den meisten Bundesländern wird auch auf Landes- und Kreisstraßen gezählt. Die erhobenen Verkehrszahlen dienen als Grundlage für die künftige Verkehrsplanung. (ff) Q3 ...Werktage besonders betroffen Die meisten Staus wurden an Werktagen von 7.20 - 8.35 Uhr und 15.30 - 18.05 Uhr gezählt – an Samstagen, Sonn- und Feiertagen hingegen nur wenige. Stauursachen waren vor allem hohes Verkehrsaufkommen (77,2 %) und Baustellen (15,9 %). Staus im Jahresverlauf Die meisten Staus gab es im September, die wenigsten im April. Coronabedingt entfielen große Messen sowie zahlreiche (Stadt-)Feste, Veranstaltungen und verkaufsoffene Sonntage. Die Kontaktbeschränkungen in der Pandemie verursachten einen deutlichen Rückgang sowie starke Schwankungen im Verkehrsaufkommen. Umweltbelastung Staubedingt entstanden dennoch rund 253 Tonnen Umweltschadstoffe: 1 kg Feinstaub (PM), 252 283 kg Kohlenstoffdioxid (CO2), 143 kg Kohlenstoffmonoxid (CO), 16 kg Kohlenwasserstoffe (HC), 1 kg Schwefeldioxid (SO2) und 297 kg Stickstoffoxide (NOx). (ff) Q4 Aus Bund und Land Ziel Fahrradland 2030 (Berlin) - Das Bundeskabinett verabschiedete im April 2021 den von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vorgelegten Nationalen Radverkehrsplan. Die umfassende Strategie sieht zahlreiche Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs vor. So sollen beim Neu- und Ausbau von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen grundsätzlich begleitende Radwege eingerichtet werden. Insbesondere in den Metropolregionen sollen Radvorrangrouten und Radschnellverbindungen entstehen. Der Bund erleichtert die Einrichtung von Fahrradstraßen. Das technische Regelwerk wird um Varianten für geschützte Kreuzungen und Radfahrstreifen ergänzt. Weitere Vorschläge umfassen die Förderung von Lastenräder sowie eine Trennung des Rad- und Kfz-Verkehrs. Kommunen werden aufgefordert im öffentlichen Raum Platz für den Radverkehr zu schaffen: Beispielsweise durch die Umwandlung von Kfz-Stellplätzen, Parkraumbewirtschaftungen sowie durch Konzepte für den Lade- und Lieferverkehr. Modellprojekte sollen initiiert werden, um öffentliche Räume flexibel und temporär zu nutzen. Erfolgreiche Lösungen sollen bundesweit zügig umgesetzt werden. Ein einheitliches „Corporate Design“ für Bodenmarkierungen und Beschilderung im Radnetz wird angestrebt, ebenso wie finanzielle Förderungen von Fahrradparkplätzen – vor allem an Bahnhöfen und öffentlichen Haltestellen. Im ländlichen Raum werden Möglichkeiten zum Fahrradtransport an bzw. in Bussen gefördert. Die Radverkehrsfördermittel durch Bund, Länder und Kommunen sollen sich perspektivisch an rund 30 Euro je Person und Jahr orientieren. (ff) Q5 Weniger Verkehr wegen Corona-Pandemie (Stuttgart) - Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde 2020 weniger Verkehr auf den Straßen in Baden-Württemberg gezählt. Auf den Autobahnen lag das Verkehrsaufkommen 17,3 %, auf den Bundesstraßen 15,0 % und auf den Landesstraßen 15,9 % unterhalb des Jahreswertes von 2019. Das ergab eine Auswertung der automatischen Verkehrsdauerzählstellen. Besonders stark war der Verkehrsrückgang während der Lockdowns im April und Dezember. Dagegen stellte sich in den Sommermonaten wieder etwa das Vorjahresniveau ein. (ff) Q6 BIM-Leitfaden für das Straßenwesen vorgestellt (Stuttgart) - Digitales Planen und Bauen wird in Baden-Württemberg Realität. Der entwickelte „BIM-Leitfaden“ bietet fachliche Orientierungshilfen und fördert die Zusammenarbeit bei der Umsetzung von BIM-Projekten. Der Leitfaden richtet sich gleichermaßen an Bauverwaltungen, Bauunternehmen, Ingenieurbüros, Universitäten und Hochschulen sowie Vereine und Verbände. Die BIM-Methode beschreibt digital alle Prozesse im Lebenszyklus eines Bauwerkes: Planen, Bauen, Betreiben. Es werden notwendige Fragestellungen für eine erfolgreiche Umsetzung der neuen Methodik und Informationen zum Einstieg in das digitale Planen und Bauen vorgestellt. Der Leitfaden berücksichtigt die Hinweise des „Stufenplan Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und gibt einen Ausblick für eine flächendeckende Anwendung von BIM im Land. (ff) Q7 Aus Land und Region FFH-Managementpläne fertiggestellt (Tübingen) - Nach 15 Jahren Bearbeitungszeit legte das Regierungspräsidium Tübingen im März 2021 den letzten Managementplan der Fauna-Flora-Habitat-Gebiete im Regierungsbezirk vor. Ziel des europaweit mehr als 27 000 Gebiete umfassenden Schutzgebietsnetzes Natura 2000 ist es, die Vielfalt an Arten und Lebensräumen, das „Naturerbe“ Europas zu bewahren. Als Arten und Lebensräume mit europaweiter Bedeutung wurden dabei nicht nur gefährdete oder seltene Arten und Lebensräume eingestuft, sondern auch zahlreiche weitere Pflanzen, Tiere und Lebensräume, die nur in Europa vorkommen und oft typisch für die einzelnen Regionen sind. Im Regierungsbezirk Tübingen sind dies beispielsweise die Buchenwälder oder die aus traditioneller Bewirtschaftung entstandenen Wacholderheiden und blütenreiche Mähwiesen. Diese sind charakteristisch für das Gebiet „Großes Lautertal und Landgericht“ und andere Fauna-Flora-Habitat-Gebiete der Schwäbischen Alb. Für Oberschwaben sind dagegen Feuchtlebensräume typisch: Offene Moore, Moorwälder und Reste historischer Nutzungsformen sowie die Streuobstwiesen. Die Erstellung der 56 Managementpläne mit insgesamt 1 200 Einzelplänen war für das Naturschutz-Referat eine Mammutaufgabe. In 15 Jahren Bearbeitungszeit stand ein sechsköpfiges Team des Regierungspräsidiums im Dauereinsatz. Zahlreiche Experten externer Büros lieferten Daten und Gutachten. In rund 400 Terminen wurden Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen und weitere Behörden beteiligt. Alle fertiggestellten Pläne können nun flächendeckend und gezielt von den Landkreisen sowie den Landschaftserhaltungsverbänden umgesetzt werden. (ff) Q8 Fehlende Lkw-Stellplätze an Bundesstraßen (Stuttgart) - Laut einer Landesstudie fehlen an Parkplätzen von autobahnähnlichen Bundesstraßen Lkw-Stellplätze. Zudem bestehen teilweise große Probleme bei den sanitären Anlagen. An 16 ausgewählten Parkplätzen wurde die Belegung, Ausstattung und ein Erweiterungsbedarf untersucht. Bei sechs ermittelten und zeitweise überlasteten Parkplätzen sollen nun das Ausbaupotential sowie die Ausstattung mit E-Ladesäulen geprüft werden. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) will dem Stellplatznotstand für Lkw auch an hoch belasteten Bundesstraßen in den kommenden Jahren entgegenwirken: Die Parkplätze seien oft zu klein oder zu eng und sanitäre Einrichtungen fehlten. Da Baden-Württemberg bundesweit einen vergleichsweise hohen Anteil fernverkehrsrelevanter Bundesstraßen hat, die zudem enorme Verkehrsbelastungen aufweisen, will sich das Land nachhaltig für den Aus- und Neubau von Rastanlagen mit Lkw-Stellplätzen und sanitären Anlagen an diesen Bundesstraßen einsetzen. Um welche Bundesstraßen und Parkplätze es sich handelt, veröffentlichte das Land bisher nicht. (ff) Q9 Spätere Tankstelleneröffnung (Enzisreute) - Die neue Aral-Tankstelle des Unternehmens Oel-Heimburger in Enzisreute eröffnet voraussichtlich erst im Mai 2021. Der strenge Winter und Überraschungen im Baugrund verhinderten den ursprünglich geplanten Start am Jahresanfang und erhöhten die Baukosten auf rund 2,5 Mio. Euro. Die Tankstelle bietet künftig vier Zapfsäulen für Pkw und auf der Rückseite zwei Tankpunkte für Lkw. Der Neubau bietet zudem einen modernen Verpflegungsbereich mit Shop, einen Hermes-Paketshop sowie eine Lotterieannahmestelle. WC-Anlagen und ein Duschraum sind barrierefrei zugänglich. Neben Auto-Stellplätzen wurden sechs Lkw-Parkstände für eine Rast über Nacht angelegt. Geschäftsführer Deinhard Dittert erhofft sich von der Straßenbauverwaltung noch den Bau einer Abbiegespur zu seiner Tankstelle. (ff) Q10 Aus Land und Region Oberschwaben - ein Biosphärengebiet? (Stuttgart) - Bei den Koalitionsverhandlungen von Bündnis 90/Die Grünen und CDU wurde ein mögliches Biosphärengebiet in Oberschwaben von den hiesigen Landtagsabgeordneten Petra Krebs (Grüne) und Manfred Lucha (Grüne) eingebracht. Die ersten Ideen für ein Schutzgebiet in Oberschwaben und im Allgäu tauchten bereits 2010 auf. Das Bundesnaturschutzgesetz regelt die Voraussetzungen. Konkrete Verhandlungsergebnisse lagen bis zum Redaktionsschluss nicht vor. Das mögliche, dritte Biosphärengebiet in Baden-Württemberg soll umfassen: den Altdorfer Wald, das Wurzacher Ried, das Württembergische Allgäu, die Adelegg sowie das „Westallgäuer Hügelland“ bis hinein nach Bayern. Thematisch soll das angedachte Gebiet vom Thema „Moor“ geleitet werden – mit sogenannten Kernzonen, in die der Mensch möglichst nicht eingreift, in Pflegezonen sowie Entwicklungszonen mit Siedlungsflächen. Biosphärengebiete sind wie Naturschutzgebiete oder Landschaftsschutzgebiete zu schützen. Gefördert und erprobt wird in ihnen die vorbildliche Entwicklung die Natur besonders schonender Wirtschaftsweisen. Biosphärengebiete dienen vornehmlich der Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Landschaft und der darin historisch gewachsener Arten- und Biotopvielfalt. Biosphärengebiete werden durch Rechtsverordnung festgelegt. Die Rechtsverordnung regelt den Schutzgegenstand sowie die Gebote und Verbote im Biosphärengebiet. Raimund Haser MdL (CDU), stellvertretender Vorsitzender der Verhandlungsgruppe „Arbeitsgruppe Klima, Umwelt- und Artenschutz, Energie“ befürwortet ein solches Gebiet – verbunden mit der Stärkung vorhandener Schutzgebiete, zu dem auch der Federsee bei Bad Buchau und das Pfrunger-Burgweiler Ried zähle. Der langfristige Entwicklungsprozess hänge allerdings vom Willen und der Zusammenarbeit aller beteiligten Kommunen und Landkreise in Bayern und Baden-Württemberg sowie von den Landwirtschaftlichen Verbänden ab, so Haser. (ff) Q11 IHK-Strategie 2030 vorgestellt (Ulm) - Die IHK Ulm hat das Strategiepapier „IHK Ulm 2030: Strategie und Ziele für einen starken Standort“ gemeinsam mit ihren Unternehmen erarbeitet und am 6. Oktober 2020 in der Vollversammlung verabschiedet. Das veröffentlichte Papier definiert die langfristigen Visionen, Ziele und Maßnahmen der IHK Ulm. Zu den bedeutenden Zukunftsthemen zählen im Bereich Regionalentwicklung: Starke Infrastrukturen – verbunden mit einer Sicherung und dem Ausbau in den Bereichen Verkehr, Digitalisierung, Energie, Bildung, Gesundheit, Innovation und Wissenstransfer. Konkret benannt wurden bedarfsgerechte Gewerbe- und Wohnflächen, eine gute Breitbandversorgung, die Verbesserung der Bahninfrastruktur sowie Ausbaumaßnahmen der A 7, A 8, B 30 von Biberach bis Baindt, B 311 und B 312. (ff) Q12 Tausende Einwendungen gegen Regionalplan (Ravensburg) - Rund 2 700 Stellungnahmen sind im zweiten Anhörungsverfahren zum Regionalplan Bodensee-Oberschwaben eingegangen. Beanstandet wurde vor allem ein Kiesabbau im Altdorfer Wald. Gefordert wurde eine Unterschutzstellung des gesamten Altdorfer Waldes. Umfangreich kritisiert wurde die Flächenplanung für neue Wohn- und Gewerbegebiete. Das vom Regionalverband prognostizierte Bevölkerungswachstum von mehr als 10 Prozent in den Landkreisen Sigmaringen, Ravensburg und dem Bodenseekreis wird bezweifelt. Die Kritiker schlagen eine Halbierung der eingeplanten Wohn- und Gewerbeflächen vor und wollen auf Straßenplanungen verzichten. Die Beseitigung von Engpässen im Straßennetz sei nicht notwendig, damit der Verkehr nicht zunehme. Hingegen solle das zu Fuß gehen, der Radverkehr und die öffentlichen Verkehrsmittel gefördert werden. (ff) Q13 Aus Land und Region Neues ÖPNV-Konzept beschlossen (Ravensburg) - Der Kreistag Ravensburg beschloss 2018 das ÖPNV-Angebot deutlich zu verbessern. Das Planungsbüro „Transport und Verkehr GmbH“ (PTV) aus Karlsruhe legte im Februar 2021 eine langfristige Strategie für eine objektive und ganzheitliche Herangehensweise vor: Die Ziele der Mobilitätswende sollen im Landkreis Ravensburg weiterverfolgt und das Busangebot deutlich verbessert werden - als Alternative und Konkurrenz zum Pkw-Verkehr. Dazu sollen vermehrt Busse eingesetzt, weitere Fahrten angeboten sowie Schnellbusse, Nachtbusse und On-Demand-Verkehre eingerichtet werden. Die jährlichen Mehrkosten betragen ca. 9,4 Mio. Euro. Die PTV-Gutachter erwarten bei der Verwirklichung aller vorgeschlagenen Maßnahmen eine Fahrgaststeigerung um rund 10 %. Das entspricht in etwa einer Abnahme um 2,6 % des motorisierten Binnenindividualverkehrs mit Pkw und motorisierte Zweiräder im Landkreis. Das ÖPNV-Konzept beschreibt abhängig vom Fahrgastpotential eine Einteilung der Linien in vier Kategorien (1+, 1, 2, 3). Auf den Linien der Kategorie 1+ ist vorgesehen: Eine Ausweitung der Fahrzeiten (4.00-24.00 Uhr), mehr Fahrten sowie ein verdichteter Takt nach Haupt-, Neben- und Schwachverkehrszeiten (30 bis 60 Minuten-Takte). Die Kategorien 1 und 2 haben ähnliche Kriterien, jedoch abgestuft mit reduziertem Fahrangebot. Kategorie 3 beschreibt On-Demand-Verkehre. Sie sollen bedarfsorientiert stattfinden, wenn Fahrgäste einen Nutzungswunsch anmelden. Auf Verbindungen mit sehr hohen Fahrgastpotenzialen, bei gleichzeitig langen Fahrzeiten, sollen zusätzlich Schnellbusse angeboten werden. Diese halten nur an ausgewählten Haltestellen und umfahren stauanfällige Ein- und Ausfallstraßen. Vorbehaltlich der Finanzierbarkeit ist eine Umsetzung des Konzeptes in vier Stufen geplant, teilweise erst ab 2027. Das neue ÖPNV-Konzept sieht u. a. konkrete Aufwertungen vor: Die Busverbindungen Ravensburg - Wangen - Isny und Bad Wurzach - Leutkirch sowie die Verbindung Ravensburg - Bad Waldsee - Bad Wurzach über die Bundesstraße 30. Die zuletzt genannte wurde in Kategorie 1+ aufgenommen. Hier wird das bisherige Angebot von täglich (Schultage) 42 Fahrten zwischen Ravensburg und Bad Waldsee um weitere 16 Fahrten angehoben. Vorgesehen ist ebenso eine Angebotsverbesserung an Sams-, Sonn- und Feiertagen. Schnellbusse sollen in den Hauptverkehrszeiten künftig stündlich verkehren und Ravensburg über Bad Waldsee hinaus mit Bad Wurzach verbinden. Bad Wurzach wird damit über den ÖPNV schneller an Ravensburg angebunden. Das bisherige Angebot über Wolfegg bleibt erhalten. Nachteilig wirkt sich aus, dass Schnellbusse auf der B 30 bei Gaisbeuren im Stau stehen werden. Im März 2021 beschloss der Kreistag das erarbeitete ÖPNV-Konzept anzunehmen und den Nahverkehrsplan bis Herbst 2021 neu zu erstellen. Erst danach erfolgt ein Finanzierungsbeschluss. Der Kreistag sprach sich dafür aus, neue Buslinien vorrangig eigenwirtschaftlich zu betreiben. Kommunen werden bei On-Demand-Verkehre sowohl in der Planung als auch bei der Finanzierung beteiligt. Die Landesregierung wird aufgefordert genügend und verlässliche Mittel zur Verfügung zu stellen. (ff) Q14 Anzeige Straßenplanung in Deutschland Deutschland hat eines der modernsten, sichersten und best ausgebauten Straßennetze der Welt. Immer und überall und in jedem Winkel des Landes. Aber stimmt das wirklich? In einer wesentlich erweiterten, überarbeiteten und aktualisierten Neuauflage thematisiert der Bad Waldseer Autor Franz Fischer die Vergangenheit, Entwicklung und Zukunft der Bundesstraße 30 in Oberschwaben. Interessierte, Studierende, Berufseinsteiger und Praktiker erhalten auf 700 Seiten Einblick in die Landes-Nord-Süd-Hauptachse im Südosten von Baden-Württemberg - eine der schlechtesten Fernstraßen Deutschlands. Anschaulich stellt der Autor Theorie und politisches Handeln mit der gelebten Praxis und den Folgen dar. Leserinnen und Leser erhalten einen Einblick in die Entstehung des deutschen Straßennetzes und Verkehrswesens. Beleuchtet werden die Zusammenhänge der gesellschaftlichen Entwicklung zwischen Verkehrsmitteln und Verkehrswegen. Ein Schwerpunkt bildet die Verkehrspolitik von 1920 bis 2020. Informationen über den aufwendigen Planungsablauf einer deutschen Bundesfernstraße und die nicht immer einfache Bürgerbeteiligung runden das Buch ab. Das Buch „Vergessene Hauptachse, Ausgabe 2020“, ISBN: 978-3-7526-6238-2 erschien am 16. Dezember 2020 in über 6.000 Online-Buchshops und Buchhandlungen in Europa zum Preis von 39 Euro. Erhältlich ist es auch als eBook (ISBN: 978-3-7526-0021-6) zum Preis von 9,49 Euro. Weitere Informationen unter: www.vergessene-hauptachse.de Impressum Herausgeber „Initiative B 30“ Franz Fischer Alter Bühlweg 8 88339 Bad Waldsee Deutschland info@b30neu.de www.b30neu.de Redaktionsleitung Franz Fischer, presserechtlich verantwortlich. Redaktion Franz Fischer Redaktionsschluss Jeweils 14 Tage vor Erscheinen. Letzte Änderung an dieser Ausgabe: 21.05.2023 21:53 Anzeigenannahme Franz Fischer Tel. +49 (0) (15 15) 7 76 23 02 info@b30neu.de Datenschutz www.b30neu.de/datenschutz Druck „B30 Insider“ wird bei wichtigen Themen von großem Interesse und wirtschaftlicher Vertretbarkeit oder per Sponsoring gedruckt. Die Auflage richtet sich nach dem Bedarf und beträgt in der Regel 500 bis 1000 Exemplare. Erscheinen „B30 Insider“ erscheint dreimal jährlich. Auch interessant EXKLUSIV BEI AMAZON ISBN: 978-3-7494-5830-1 ISBN: 978-1-0740-3236-4 ISBN: 978-1-0743-6136-5 ISBN: 978-1-0754-7918-2 Quellen Lesen Sie B 30 Insider online: www.b30neu.de/insider Q1 https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/presse-und-soziale-medien/pressemitteilungen/artikel/strassenbaumassnahmen-im-jahr-2021-in-den-landkreisen-ravensburg-sigmaringen-und-im-bodenseekreis/ https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/presse-und-soziale-medien/pressemitteilungen/artikel/strassenbaumassnahmen-im-alb-donau-kreis-und-dem-landkreis-biberach-im-jahr-2021/ Q2 https://www.verkehrsministerkonferenz.de/VMK/DE/termine/sitzungen/21-04-15-16-vmk-telko.html Q3 https://www.bast.de/DE/Presse/Mitteilungen/2021/07-2021.html Q4 https://www.b30neu.de/nachrichten.html&newsid=191&mode=singleview Q5 https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2020/081-scheuer-synthesebericht.html Q6 https://www.svz-bw.de/verkehrszaehlung/automatische-strassenverkehrszaehlung/ergebnisse Q7 https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/presse-und-soziale-medien/pressemitteilungen/artikel/building-information-modeling-bim-im-land-baden-wuerttemberg-der-neue-bim-leitfaden-fuer-das-strassenwesen-ist-da/ Q8 https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/presse-und-soziale-medien/pressemitteilungen/artikel/meilenstein-fuer-das-europaeische-schutzgebietsnetz-natura-2000/ Q9 https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/fehlbestand-an-lkw-stellplaetzen-auf-parkplaetzen-an-bundesstrassen/ Q10 https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-ravensburg/bad-waldsee_artikel,-neue-b30-aral-tankstelle-oeffnet-wohl-anfang-mai-_arid,11349714.html Q11 https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-ravensburg/ravensburg_artikel,-koalitionsverhandlungen-oberschwaben-soll-schutzgebiet-werden-_arid,11354288.html https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/__25.html https://www.biosphaerenreservat-oberlausitz.de/de/verordnung Q12 https://www.ulm.ihk24.de/servicemarken/presse/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/strategie?shortUrl=%2Fstrategie Q13 https://www.b30oberschwaben.de/news.html&newsid=7291&mode=singleview Q14 http://buergerinfo.landkreis-ravensburg.de/bi/to0040.php?__ksinr=1890 --------------- ------------------------------------------------------------ --------------- ------------------------------------------------------------

 

Letzte Aktualisierung: 29. Apr. 2024
Seite erstellt am: 28. Apr. 2021



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Es ist an der Zeit, dass Politiker, Entscheidungsträger und große Städte den ländlichen Raum nicht mehr vernachlässigen und respektvoller mit dessen Bewohnern umgehen.

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