B 30 Insider - Ausgabe 1/2024

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B30 Insider EHRLICH • KOMPAKT Nr. 43 Zeitung der „Initiative B30“ Januar - April 2024 DIE „INITIATIVE B30“ WÜNSCHT EIN FROHES NEUES JAHR 2024. MÖGEN GESUNDHEIT, GLÜCK UND ERFOLG TÄGLICHE BEGLEITER SEIN. ________________________________________ Straßenverkehrszählung 2025 schon 2024 (Berlin) - Zu den vorgestellten „Richtlinien für die Straßenverkehrszählung auf den Bundesfernstraßen im Jahr 2025“ implementiert das Bundesministerium für Digitales und Verkehr den Beginn der Zählungen bereits im Jahr 2024. Personelle Engpässe und unvorhersehbare Ereignisse werden befürchtet. Die not-wendigen Entscheidungen treffen die Straßenbauverwaltungen der Länder und die Autobahn GmbH des Bundes. In der Regel findet alle fünf Jahre eine bundesweite Straßenverkehrszählung statt, um die Verkehrsentwicklung zu ermitteln und zur Bereitstellung der Verkehrszahlen einzelner Strecken auf den Bundesfern-straßen. Die letzte Zählung fand 2021 statt. (ff) Q Neue Raumordnungspläne (Region) - In der Fortschreibung von Raumordnungsplänen sind im dritten Tertial 2023 in den Regionen Bodensee-Oberschwaben und Donau-Iller sowie auf Landesebene wesentliche Fortschritte zu verzeichnen. Ein Überblick: Neuer Regionalplan Bodensee-Oberschwaben in Kraft getreten Der neue Regionalplan für die Raum-ordnungsregion Bodensee-Oberschwaben trat im November 2023 in Kraft. Er ersetzt den bisherigen Plan von 1996. Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes fasste am 25. Oktober 2023 in ihrer außerordentli-chen Sitzung in Kressbronn mehrheitlich den sogenannten Beitrittsbeschluss zu dem vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen am 6. September 2023 genehmigten Regionalplan. Der Beitrittsbeschluss wurde notwendig, weil das Landesministerium vier vorgesehene Schwerpunkte für Industrie und Gewerbe nicht geneh-migte: Friedrichshafen-Hirschlatt, Kißlegg (IKOWA), Leutkirch-Riedlings und Pfullendorf-Wattenreute. Ebenso wurde ein Standort für Rohstoffabbau nicht genehmigt: das Vorranggebiet „Kalksteinabbau Mittelberg-Beuron“. Davon abgesehen entspricht der neue Regionalplan dem Beschluss der Verbandsversammlung vom 25. Juni 2021… Titelthema / Aus Bund und Land Keine Planungsbeschleunigung bei Bundesstraßen (Berlin) - Der Bundestag beschloss am 20. Oktober 2023 ein rechtliches Maßnahmenpaket zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich. Eine Beschleu-nigung gilt für Projekte mit „überragendem öffentlichen Interesse“: Konkret für politisch ausgewählte Projekte im Bereich Schiene und Autobahnen. An Bundesstraßen sieht die Bundesregierung keinen Beschleunigungsbedarf bei Neu- und Ausbau. Erleichtert wird hingegen der Bau von Radwegen, Windenergie- und Solaranlagen. Bei Brücken, die im Zuge der Sanierung an die zukünftige Verkehrsentwicklung angepasst werden, entfallen Geneh-migungspflicht und Umweltverträglichkeitsprüfung (ff) Q Einigung beim Deutschland-Pakt (Berlin) - Neue Regeln zur Steu-erung von Migration, mehr Tempo, weniger Bürokratie und den „Pakt für Planungs-, Genehmigungs- und Umsetzungsbeschleunigung“. Auf diese Maßnahmen einigten sich Bund- und Länder am 7. November 2023. In Deutschland ist derzeit Vieles zu langsam und zu bürokratisch – das muss sich schnellstens ändern, so der Beschluss. Planungs- und Ge-nehmigungsverfahren sollen deut-lich beschleunigt werden. Nur so bleibe der Wirtschaftsstandort Deutschland wettbewerbsfähig. Durch den Pakt für Planungs- und Genehmigungs- und Umsetzungsbeschleunigung wollen Bund und Länder die Voraussetzungen dafür schaffen, dass der Wohnungsbau, der Mobilfunkausbau und die Modernisierung von Straßen, Schienen, Brücken und Stromnetzen einfacher und schneller gelingen. Dazu sollen Verfahren verschlankt, das Recht modernisiert und einzelne Prüfschritte in Genehmigungsverfahren reduziert werden. Digitale Lösungen sollen helfen, Prozesse schneller und effizienter zu machen. (ff) Q …Im Bereich Verkehr sind weiterhin mögliche Freihaltetrassen für die B 30 neu von Friedrichshafen bis Ravensburg-Eschach und Baindt bis Bad Waldsee vorgesehen. Von dort anschließend schlägt der Regionalverband einen 3-streifigen Ausbau der B 30 bis zur Regionsgrenze bei Bad Waldsee-Englerts vor. Standorte für Windkraft und Photovoltaik beraten Über Windkraft- und Photovoltaikan-lagen-Standorte in der Raumordnungsregion Bodensee-Oberschwaben beriet die Verbandsversammlung des Regional-verbandes am 8. Dezember 2023 in Weingarten. Der Entwurf der erarbeiteten regionalbedeutsamen Standorte sollen in das Beteiligungs-verfahren gegeben werden. Das Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Ba-den-Württemberg sieht vor, dass in Regionalplänen mindestens 1,8% der jeweiligen Regionsfläche für die Nut-zung von Windenergieanlagen und 0,2% für Photovoltaikanlagen fest-gelegt werden muss. Im Rahmen der Anhörung werden in der Region Bodensee-Oberschwaben nun Flächen mit 2,5% für Windkraft und 0,7% für Photovoltaik diskutiert. Direkt an der Bundesstraße 30, von der Regionsgrenze bei Bad Waldsee-Englerts bis Friedrichshafen ist im Entwurf lediglich im Osterholz bei Bad Waldsee-Englerts ein Gebiet für Windkraft vorgesehen (84,6 ha); für Photovoltaik hingegen diverse Gebiete: Bei Bad Waldsee-Englerts (23,4 ha), Bad Waldsee-Schellenberg mit Bad Waldsee-Mattenhaus (13,3 ha), Bad Waldsee-Ost mit Bad Waldsee-Unterurbach (22,7 ha) und Baindt-Sulpach (39,6 ha). Es ist vorgesehen das Planwerk Anfang 2024 bei Informationsveranstaltungen vor-zustellen. Neuer Regionalplan Donau-Iller beschlossen Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Donau-Iller hat in ihrer Sitzung am 5. Dezember 2023 in Memmingen die Gesamtfortschrei-bung des Regionalplans als Satzung… Titelthema / Aus Bund und Land Neues Schwarzbuch vorgestellt (Berlin) - Der Bund der Steuerzahler stellte im Oktober 2023 das 51. Schwarzbuch mit Fällen von Steuer-geldverschwendung in Deutschland vor: Diverse Fälle im Verkehrsbereich, z. B. der gescheiterte Lockführerpool in Baden-Württemberg. Mit ihm sollte das Personalproblem im Eisenbahnverkehr gelöst werden. Zwischen August 2021 und Dezember 2022 wurden von den Eisenbahnverkehrsunternehmen aber nur 22 Lokführer angefordert; die staatliche Vermittlung kostete 2,4 Mio. Euro. Klimaschutz und seltsame Blüten in Schleswig-Holstein: Dort soll der „Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr“ in „Landesbetrieb Verkehr“ umbenannt werden. Politiker stören sich an dem Wort „Straßenbau“. Weil Straßenbau nicht mehr zeitgemäß sei, müsse das Wort entfallen. Darauf haben sich CDU und Grüne in ihrem Koalitionsvertrag geeinigt. Die Umbenennung kostet den Steuerzahler 210.000 Euro. Weitere Fälle: • ein gescheiterter Verkehrsver-such in Berlin mit Baukosten von 47.500 Euro und Rückbaukosten von 58.000 Euro. Das zuständige Verwaltungsgericht urteilte: Ein neuer Bussonderstreifen in der Clayallee ist rechtswidrig, • ein gescheiterter Pendlerpark-platz bei Borken (NRW) kostete 1,4 Mio. Euro (Ziel: weniger Autover-kehr in der Stadt), • eine gerichtlich untersagte Sanierung der Kreisstraße 8 zwi-schen Bellahn und Sallahn im niedersächsischen Wendland: 229.000 Euro für vergebliche Planungskosten und für Gerichtskosten. Ein Naturschutzverband klagte gegen diese Straßensanierung: Mehr als 50 Bäume am Straßenrand dienten Vögeln des angrenzenden Vogelschutzgebietes als Singwarte. (ff) Q …beschlossen. Die Verbandsversammlung beauftragte die Verbandsverwaltung, den als Satzung festgestellten Regionalplan bei den obersten Landespla-nungsbehörden des Landes Baden-Württemberg und des Freistaates Bayern zur Genehmigung vorzule-gen. Der neue Regionalplan der Region Donau-Iller sieht weiterhin eine umfassende Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur vor. Unter anderem einen 6-streifigen Ausbau der B 30 von Dellmensingen bis Neu-Ulm, aber auch einen zweibahnigen Ausbau vom derzeitigen Ausbauende bei Biberach bis zur südlichen Regionsgrenze bei Bad Waldsee-Englerts, mit Verlegung bei Unter- und Oberessendorf. Darüber hinaus schlägt der Regionalverband neue Anschlüsse bei Laupheim, Biberach und Oberessendorf an die B 30 vor. Landschafts- und Flächennutzungsplan VG Biberach beschlossen Der Gemeinsame Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Biberach beschloss am 20. Dezember 2023 die Fassung des Feststellungsbeschlusses Landschafts- und Flächennutzungs-plan 2035. Nach Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen zum Beschluss des Planentwurfes wird das Planwerk durch Bekanntmachung rechtswirksam. Im Bereich technische Infrastruktur sieht der Flächennutzungsplan für die Bundesstraße 30 eine westliche Umfahrung von Oberessendorf bis zur südlichen Regionsgrenze bei Bad Waldsee-Englerts vor. Bei Biberach wird eine Verlängerung der Kreisstraße 7532 zur B 30 mit einem neuen Anschluss angestrebt („B30-Aufstieg“), als zentrale Neubaumaßnahme der strate-gischen Netzplanung des Landkreises zur flächenhaften Ver-kehrsentlastung des Stadtgebietes von Biberach und von Herrlishöfen. Darüber hinaus sind an der B 30 zwei Flächen für Photovoltaik bei Biberach-Hagenbuch und Biberach-Bergerhausen vorgesehen. Der Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Biberach ist als vorbereitender Bauleitplan das zentrale kommunale Planungsinstrument zur Steuerung der langfristigen Siedlungs-entwicklung im Verwaltungsraum. Zur Verwaltungsgemeinschaft Biberach gehören die Stadt Biberach sowie die Gemeinden Attenweiler, Eberhardzell, Hochdorf, Maselheim, Mittelbiberach, Ummendorf und Warthausen. Mit einer Größe von 300 km² ist die Verwaltungsgemeinschaft Biberach die Drittgrößte in Baden-Württemberg. Eckpunkte zum neuen Landesentwicklungsplan vorgestellt Das Land Baden-Württemberg schreibt den Landesentwicklungsplan aus dem Jahr 2002 fort. Für den weiteren Pla-nungsprozess stellte das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen im Dezember 2023 ein erarbeitetes Eckpunktepapier mit thematischen Schwerpunkten vor. Die zentralen Ziele umfassen: Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Sicherung des Wohlstands, Stärkung der Wirtschaft sowie die Zu-kunftsfähigkeit Baden-Württembergs gestalten. Wesentliche Zielkonflikte wurden identifiziert und mögliche Lösungsansätze benannt - konkret im Bereich Verkehr: Die Stärkung der Bahn sowie Straßensanierungen. Der Aus- und Neubau von Straßen soll insbesondere auf Stauschwerpunkte und zur Stärkung lebenswerter Ortsmitten gelegt werden. Das Papier dient als Basis für den anschließenden Beteiligungsprozess im Jahr 2024. (ff) Q Aus Bund und Land Zählstellenkarte jetzt auf MobiData BW (Stuttgart) - Die Webseite der Stra-ßenverkehrszentrale Baden-Württemberg wurde zum Jahresende 2023 eingestellt. Die Karte mit den Verkehrszählstellen auf Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen findet sich nun auf MobiData BW, unter: www.mobidata-bw.de/daten/darstellung/Strassenverkehrszaehlungen/ (ff) Q Neue Planungserschwernisse bei Ortsumfahrungen (Mannheim) - Der Verwaltungsge-richtshof Baden-Württemberg (VGH) hat im Oktober 2023 vier Klagen gegen die geplante Ortsumgehung der B 10 bei Enzweihingen stattgegeben. Den Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 20. Mai 2021 stufte das Gericht als rechtswidrig ein und darf nicht vollzogen werden. Bei Infrastruktur-Vorhaben gewin-nen Artenschutz und Habitatschutz an Bedeutung, was sich insbesondere bei der Prüfung zumutbarer Alternativen verstärkt auswirkt und die Planung von Ortsumfahrungen erschwert. Alter-nativvarianten sind ausführlicher zu prüfen. Davon sind nicht nur Vorhaben in frühen Planungsphasen betroffen, sondern auch Maßnahmen in der Planfeststellung müssen erneut untersucht werden - einschließlich neuer Fachgutachten. In der Folge werden Planungskapazitäten in Behörden und Planungsbüros zusätzlich gebunden, wodurch sich laufende Planungen verzögern und Spielräume für Pla-nungsneubeginne schwinden. (ff) Q Verkehrsminister fordern mehr Geld (Köln) – Die Verkehrsministerkonfe-renz von Bund und Ländern tagte im Oktober 2023 in Köln. Schwerpunkte bildeten die Themen: 49 Euro-Ticket, Verkehrssicherheit, Klimaschutz und Lärm. Das Deutschlandticket haben mehr als elf Millionen Kundinnen und Kunden zum erfolgreichsten Projekt in der Geschichte des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gemacht. Nach einer Überprüfung und Aktualisierung bis Mitte 2024 wird eine dauerhafte Finanzarchitektur ab 2025 angestrebt. Die Verkehrsminister fordern zudem weitere Haushaltsmittel für die „ÖPNV Offensive 2030“, den Schienen- und Radverkehr sowie für Wasserstraßen. Weitere Themen: • Verbesserung der Verkehrssicher-heit auf dem Straßentyp Landstra-ße: Es besteht die Sorge, dass die Mehrzahl der Verkehrstoten auf Landstraßen – nicht auf Autobah-nen - zu verzeichnen sind. Daher wird die Einrichtung einer Arbeitsgruppe Straßenverkehrssicherheit ange-strebt. • Erleichterung der Einführung von Tempo 30 in Städten und Gemein-den. • Beschleunigung der Genehmigung von Großraum- und Schwertransporten sowie Verlagerung dieser Transporte auf die Wasserstraße. Diese Maßnahmen dienten dem Klimaschutz, der Entlastung von Straßenbrücken sowie einer Umsetzung der Windenergie-an-Land-Strategie. Die Einrichtung von Korridoren für mögliche Linienverkehre zu den Häfen mit Dauergenehmigung von Großraum- und Schwer-transporten, insbesondere für den Windkraftausbau, wird an-gestrebt. • Voranbringung der Antriebswende und wirkungsvolle Maßnahmen zur Verkehrsreduktion und Vermei-dung zur Einhaltung der Klima-ziele. • Beschleunigung des Ausbaus von Ladeinfrastruktur für die Elektrifi-zierung der Fahrzeugflotte zur Er-reichung des 15-Millionen-Fahrzeuge-Ziels bis 2030. • Stärkung des Nachtzugverkehrs. • Behebung des Fachkräftemangels bei Busfahrern durch zugewanderte Arbeitskräfte und Migranten. Überprüfung der Mindeststundenzahl in der Fah-rerausbildung. • Zeitlich befristete Anerkennung der Fahrerlaubnisse von geflüchteten Berufskraftfahrern aus der Ukraine in Deutschland nach einer ergänzenden Schulung und Prüfung. • Sicherstellung der Befahrbarkeit des Straßennetzes, durch den zuständigen Baulastträger, für den Schienenersatzverkehr mit Bussen während der geplanten Sanierung der Bahn-Hochleistungskorridore. (ff) Q ________________________________________ Planungsvergabe von Straßengroßprojekten an die DEGES (Stuttgart) - Das Landesverkehrsministerium gab im Oktober 2023 die Planung der B 31 Meersburg – Immenstaad und B 27 bei Leinfelden-Echterdingen an die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) ab. Der Aufsichtsrat der DEGES stimmte nach Mitteilung vom 17. Oktober 2023 der Übertragung der beiden Projekte zu. Das Land sieht sich aktuell außer Stande beide Projekte zeitnah zügig weiter zu planen. Insbesondere am Bodensee herrscht Unzufriedenheit über den schleppenden Planungsfortschritt. Ziel ist eine Entlastung der Regierungspräsidien. Freiwerdende Planungskapazitäten sollen dann vor allem im Bereich Brücken und Sanierung von Straßen eingesetzt werden. Mittelfristig beabsichtigt die Landesregierung eine Ausweitung der DEGES-Projektvergaben unter Abstimmung mit dem Bund. Von diesen Ab-stimmungen hängt ab, welche weiteren Projekte aus Baden-Württemberg evtl. an die DEGES übergeben werden. (ff) Q Aus der Region Regierungspräsidium noch mit Grundlagenermittlung beschäftigt (Bad Waldsee) - Über den Planungs-stand der B 30-Ortsumfahrungen Gaisbeuren und Enzisreute erkundigte sich im Oktober 2023 der Landtagsabgeordnete Raimund Haser (CDU) in einer Kleinen Anfrage bei der Landesregierung. Seit dem Planungsbeginn in November 2022 hat die Grundlagenermittlung begonnen, so die Antwort des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg. Bisher wurden Informationen gesammelt und Ortsbesichtigungen durchgeführt. Derzeit werden die Leistungsbilder für die jeweiligen Objektplaner zusammengestellt. Aufgrund der Größe und Komplexität des Vorhabens ist eine europaweite Ausschreibung zur Vergabe der Objektplaner notwendig. Diese dauert min-destens neun Monate. Die Objektplaner werden im An-schluss die Bewertungen aus dem Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen sowie die grundsätzlichen Varianten einer östlichen und westlichen Umge-hung und auch Tunnellösungen durch die Ortsdurchfahrten weiterverfolgen. Im weiteren Planungsprozess können zusätzlich neue Untervarianten entwickelt werden. Zur Erstellung einer rechtssicheren Planung müssen diese sowie die Vorschläge aus der Raumschaft ebenfalls einer Bewertung unterzogen werden. Bestandteil des Planungsprozesses ist die Beteiligung der Öffentlichkeit: Umsetzbare Varianten werden den Bürgern vorgestellt. Beim aktuellen Planungstempo ist dies frühestens in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts zu erwarten. (ff) Q ________________________________________ Vorkaufsrecht zur Neugestaltung der Ortsmitte von Gaisbeuren (Bad Waldsee) - Der Gemeinderat von Bad Waldsee beschloss am 25. September 2023 einstimmig eine Vorkaufsrechtssatzung. Das Vorkaufsrecht von Grundstücken zur Entwicklung der historischen Ortsmitte von Gaisbeuren dient dem Wunsch einer Neugestaltung. Seit Jahrzehnten ist die Ortschaft Gaisbeuren durch den starken Verkehr auf der Bundesstraße 30 geteilt. In der Folge des Ausbaus der Orts-durchfahrt in den 1970er-Jahren und den folgenden Jahren wurden private und öffentliche Gebäude, das ehemalige Schul- und Rathaus hinter der Kirche, abgebrochen sowie Zufahrten zu Grundstücken eingezogen. In der Folge entstanden Baulücken. Nach dem Planungsbeginn für die B 30-Ortsumfahrung eröffnet sich für Gaisbeuren in den kommenden Jahren die Möglichkeit, das Dorfzentrum rund um das Dorfgemeinschaftshaus gegenüber der Kirche, der alten Schmiede und dem Gasthaus Adler herauszuarbeiten und neu zu planen. Zu den Erweiterungen der Ortschaftsverwaltung und des Kindergartens sind im Haushalt 2024 bereits Haushaltsmittel ein-gestellt. Bürgermeisterin Monika Ludy hob in der öffentlichen Ratssitzung hervor, dass mit der Vorkaufsrechtssatzung „Gaisbeuren Dorfgemeinschaftshaus“, nach dem Baugesetzbuch, Bad Waldsee für den benannten Bereich die weitere städtebauliche Entwicklung für benachbarte Grundstücke gestal-ten kann. Laut Lageplan sind folgende Grund-stücke betroffen: zwei Grundstücke direkt an der B 30, weitere an der St.-Leonhard-Straße, der Landstraße sowie im Friedensweg. Eine beschlossene Vorkaufsrechtssatzung kommt nur zum Tragen, wenn Eigentümer die bezeichneten Grundstücke verkaufen wollen. Die Gemeinde hat dann ein Vorkaufsrecht vor anderen Interessenten. Eine Pflicht zum Verkauf besteht nicht. (ff) Q ________________________________________ Gemeinderat für Rotlicht-Blitzer (Ravensburg) - Der Gemeinderat der Stadt Ravensburg stimmte im Oktober 2023 für einen Rotlicht-Blitzer an der großen Kreuzung der B 30 mit der B 467 bei Untereschach. Die Kreuzung der B 30 mit der B 467 entwickelte sich seit ihrer Eröffnung im Jahr 2019 zu einem Unfallschwerpunkt. Laut polizeilicher Unfallstatistik gab es an dieser Kreuzung bereits 57 Unfälle, davon acht aufgrund von Rotlichtverstößen. Bei den Unfällen wurden 19 Personen verletzt, ein Mensch starb. Häufigste Ursache bei den Unfällen mit Personenschä-den waren Rotlichtverstöße. Im Rahmen einer Unfallverhütungs-schau der Polizei mit der Straßenverkehrsbehörde und dem Straßenbaulastträger wurde die Örtlichkeit begutachtet. Eine stati-onäre Rotlicht- und Geschwindig-keitsüberwachung ist an dieser Stelle zur Unfallverhütung erforder-lich und wird von der Polizei und vom Regierungspräsidium Tübin-gen gefordert. Die Stadt Ravensburg beabsichtigt nun einen Rotlicht-Blitzer für 140.000 Euro zu beschaffen und voraussichtlich im Jahr 2024 zu installieren. Das Gerät lichtet künftig diejenigen ab, die auf der B 30 von Ravensburg kommend bei Rot in die Kreuzung einfahren. (ff) Q Unfälle drittes Tertial 2023 Unfälle drittes Tertial 2023 Die „Initiative B30“ berichtet in zusammengefasster Form über die Straßenverkehrsunfälle auf der Bundesstraße 30 im abgelaufenen Tertial – jeweils etwa von Redaktionsschluss zu Redaktionsschluss. Die Auflistung stellt den ersten bekannten Sachstand dar. Die abschließenden Jahresberichte berücksichtigen davon abweichend, neuere Kenntnisstände und werden zusätzlich mit der amtlichen Statistik abgestimmt. Dadurch ergeben sich zum Teil andere Sachverhalte, als zum ersten Berichtszeitpunkt. Straßenverkehrsunfälle auf der Bundesstraße 30 - 17.08.2023 bis 16.12.2023 Nr. Datum Ort Verunglückte Fahrzeuge Sachscha-den Verletzte Tote leicht schwer Ulm - Biberach (Riß) (2-bahnig, 4-streifig) 1 25.08.2023 Ulm 2 0 0 2 10.000 € 2 04.09.2023 Äpfingen 0 0 0 2 12.000 € 3 07.09.2023 Neu-Ulm - Wiblingen k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 4 09.09.2023 Biberach-Nord - Biberach-Mitte k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 5 13.09.2023 Mettenberg - Biberach-Süd k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 6 21.09.2023 Biberach 0 0 0 2 8.000 € 7 25.09.2023 Baltringen 1 0 0 1 - € 8 01.10.2023 Achstetten - Laupheim-Mitte k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 9 04.10.2023 Biberach 0 0 0 1 2.200 € 10 15.10.2023 Achstetten 1 0 0 1 10.000 € 11 18.10.2023 Biberach-Mitte (geplant) - Laupheim-Mitte k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 12 18.10.2023 Wiblingen 5 0 0 2 25.000 € 13 22.10.2023 Donaustetten - Wiblingen k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 14 23.10.2023 Wiblingen - Neu-Ulm k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 15 23.10.2023 Donaustetten - Wiblingen k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 16 31.10.2023 Achstetten - Wiblingen k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 17 07.11.2023 Wiblingen - Neu-Ulm k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 18 07.11.2023 Ulm 0 1 0 3 - € 19 15.11.2023 Wiblingen - Neu-Ulm k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 20 16.11.2023 Biberach-Nord - Laupheim-Süd k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 21 16.11.2023 Wiblingen - Neu-Ulm k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 22 16.11.2023 Laupheim-Süd - Biberach-Nord k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 23 22.11.2023 Donaustetten - Neu-Ulm k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 24 23.11.2023 Achstetten 0 1 0 2 100.000 € 25 26.11.2023 Neu-Ulm - Wiblingen k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 26 30.11.2023 Laupheim-Mitte - Achstetten k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 27 30.11.2023 Donaustetten - Neu-Ulm k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 28 01.12.2023 Achstetten - Wiblingen k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 29 01.12.2023 Laupheim-Süd - Biberach-Nord k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 30 01.12.2023 Äpfingen 0 0 0 2 - € 31 01.12.2023 Laupheim 0 0 0 2 - € 32 02.12.2023 Äpfingen 0 0 0 1 - € 33 13.12.2023 Mettenberg 0 0 0 2 50.000 € 34 14.12.2023 Neu-Ulm - Wiblingen k.A. k.A. k.A. 1 k.A. ∑ 9 2 0 44 217.200€ Biberach (Riß) - nördl. Baindt (1-bahnig, 2/3-streifig) 35 18.08.2023 Enzisreute 0 0 1 1 - € 36 11.09.2023 Appendorf - Hochdorf k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 37 27.09.2023 Enzisreute 1 0 0 2 10.000 € 38 04.10.2023 Gaisbeuren 0 0 0 1 - € 39 13.10.2023 Enzisreute 1 0 0 1 - € 40 18.10.2023 Appendorf 0 0 0 2 2.500 € 41 22.10.2023 Enzisreute 2 0 0 2 7.500 € 42 02.11.2023 Gaisbeuren 1 0 0 2 15.000 € Unfälle drittes Tertial 2023 Nr. Datum Ort Verunglückte Fahrzeuge Sachscha-den Verletzte Tote leicht schwer 43 04.11.2023 Biberach-Süd - Hochdorf k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 44 10.11.2023 Bad Waldsee 1 3 0 3 16.000 € 45 14.11.2023 Enzisreute 0 0 1 2 17.000 € 46 15.11.2023 Baindt - Enzisreute k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 47 15.11.2023 Hochdorf - Biberach-Süd k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 48 21.11.2023 Gaisbeuren 1 0 0 3 13.000 € 49 24.11.2023 Gaisbeuren 0 0 0 4 - € 50 01.12.2023 Biberach-Süd - Appendorf k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 51 02.12.2023 Appendorf 0 0 0 1 - € 52 02.12.2023 Rißegg 0 0 0 1 30.000 € 53 05.12.2023 Gaisbeuren 0 0 0 2 3.500 € 54 07.12.2023 Baindt - Enzisreute k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 55 09.12.2023 Unteressendorf 1 0 0 2 14.000 € ∑ 8 3 2 35 128.500 € nördl. Baindt - Oberzell (2-bahnig, 4-streifig) 56 27.08.2023 Weingarten 0 0 0 2 - € 57 04.09.2023 Ravensburg 0 0 0 1 1.500 € 58 08.09.2023 Ravensburg 0 0 0 1 - € 59 11.09.2023 Ravensburg - Weingarten k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 60 13.09.2023 Baindt - Ausbauende Baindt k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 61 17.09.2023 Weingarten - Ravensburg-Nord k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 62 01.10.2023 Baienfurt 0 0 0 2 - € 63 02.10.2023 Weingarten - Baindt k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 64 14.10.2023 Weingarten - Ausbauende Baindt k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 65 15.10.2023 Weingarten - Ravensburg-Nord k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 66 18.10.2023 Weingarten - Ravensburg-Nord k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 67 26.10.2023 Ravensburg 3 0 0 2 30.000 € 68 26.10.2023 Weingarten 0 0 0 2 70.000 € 69 27.10.2023 Ravensburg-Süd - Ravensburg-Nord k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 70 30.10.2023 Oberzell - Ravensburg-Süd k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 71 31.10.2023 Ravensburg 1 0 0 2 20.000 € 72 31.10.2023 Weingarten 0 0 0 1 500 € 73 02.11.2023 Ravensburg 3 0 0 3 50.000 € 74 06.11.2023 Ravensburg-Nord - Ravensburg-Süd k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 75 06.11.2023 Baindt 0 0 0 2 13.000 € 76 13.11.2023 Baindt - Weingarten k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 77 27.11.2023 Ravensburg 0 0 0 2 - € 78 02.12.2023 Weingarten 0 0 0 1 - € 79 08.12.2023 Ravensburg-Nord - Weingarten k.A. k.A. k.A. 1 k.A. ∑ 7 0 0 33 185.000 € Oberzell - Friedrichshafen (1-bahnig, 2-streifig) 80 25.08.2023 Friedrichshafen 1 0 0 2 - € 81 14.09.2023 Friedrichshafen 1 0 0 2 - € 82 28.09.2023 Meckenbeuren 0 0 0 2 20.000 € 83 10.10.2023 Reute 0 0 0 2 10.000 € 84 21.10.2023 Meckenbeuren 1 0 0 2 10.000 € 85 26.10.2023 Flughafen Friedrichshafen - Lochbrücke k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 86 03.11.2023 Lochbrücke - Flughafen Friedrichshafen k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 87 08.11.2023 Friedrichshafen 1 0 0 2 - € 88 09.11.2023 Friedrichshafen 1 0 0 2 1.000 € 89 12.11.2023 Meckenbeuren - Oberzell k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 90 24.11.2023 Hohenreute - Meckenbeuren k.A. k.A. k.A. 1 k.A. Unfälle drittes Tertial 2023 Nr. Datum Ort Verunglückte Fahrzeuge Sachscha-den Verletzte Tote leicht schwer 91 26.11.2023 Friedrichshafen 0 0 0 2 1.000 € 92 30.11.2023 Friedrichshafen 0 0 0 2 1.000 € 93 07.12.2023 Untereschach 2 0 0 3 60.000 € 94 07.12.2023 Friedrichshafen 2 0 0 2 8.000 € 95 14.12.2023 Friedrichshafen 0 1 0 2 25.000 € ∑ 9 1 0 29 136.000 € B 30 alt OD Ravensburg - Mariatal - Torkenweiler - Sickenried - Oberhofen - Untereschach 96 15.11.2023 Ravensburg 1 0 0 2 25.000 € 97 17.11.2023 Weißenau - Torkenweiler k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 98 05.12.2023 Ravensburg 0 0 0 2 5.000 € ∑ 1 0 0 5 30.000 € insgesamt 34 6 2 146 696.700 € 18.08.2023 21-jähriger in Auto verbrannt (Enzisreute) - Tödliche Verletzungen hat ein 21-jähriger Renault-Fahrer am Freitagmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der B 30 erlitten. Der junge Mann war gegen 4.45 Uhr von Enzisreute kommend in Richtung Ravensburg unterwegs. Vor dem Beginn der Ausbaustrecke kam er im Waldstück in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Dort kollidierte der Wagen mit mehreren Bäumen und fing sofort Feuer. Für den 21-jährigen kam jede Hilfe zu spät. Die Freiwillige Feuerwehr löschte den Renault, an dem wirtschaftlicher Totalschaden entstand. Ein Krisenin-terventionsteam kümmerte sich um die Ersthelfer am Unfallort sowie um die Angehörigen. Die Staatsanwaltschaft Ravensburg beauftragte einen Gutachter zur Klärung der Unfallursache. Mittels Drohne und moderner Lasertechnik wurde die Unfallstelle untersucht und wichtige Daten gesichert. Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen in beide Richtungen bis gegen 11 Uhr gesperrt. 18.10.2023 Fünf Personen bei Unfall verletzt (Wiblingen) - Am Mittwoch verursachte eine 55-jährige auf der B 30 bei Ulm-Wiblingen einen Ver-kehrsunfall mit fünf verletzten Per-sonen. Gegen 19.50 Uhr befuhr die BMW-Fahrerin den Zubringer zur B 30 von Ulm-Wiblingen in Richtung Biberach. Die 55-jährige wechselte sodann vom Beschleunigungsstreifen auf den rechten Fahrstreifen. Dort war ein 43-jähriger mit einem Audi unterwegs. Die Fahrzeuge streiften sich. Anschließend soll die BMW-Fahrerin, die sich nach dem Zusammenstoß vor dem Audi befand, stark gebremst haben. Dadurch fuhr der Audi-Fahrer in das Heck des BMW. Durch den Unfall erlitten fünf von sieben Insassen im Audi leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten den 43-jährigen Fahrer sowie vier weitere Personen im Alter von 38, 12, 5 und 2 Jahren vorsorglich in eine Klinik. Die Verkehrspolizei Heidenheim hat die Ermittlungen zum Unfall auf-genommen. Den Schaden am BMW X1 schätzt die Polizei auf 10.000 Euro, am Audi Q7 auf 15.000 Euro. Der Audi wurde abgeschleppt, der BMW blieb fahrbereit. 22.10.2023 Zwei Leichtverletzte bei Auffahrunfall (Enzisreute) - Zwei Leichtverletzte sowie einen Gesamtsachschaden von rund 7.500 Euro forderte ein Verkehrsunfall am Sonntagnach-mittag gegen 15 Uhr auf der B 30 bei Enzisreute. Die 33-jährige Lenkerin eines Seat befuhr die B 30 in Richtung Gaisbeuren und musste kurz vor der Abzweigung nach Atzenreute verkehrsbedingt abbremsen. Dies bemerkte der 28-jährige Lenker eines nachfolgenden Sprinters zu spät und fuhr wuchtig auf. Durch die Kollision erlitten sowohl die 33-jährige als auch ihr 31-jähriger Beifahrer leichte Verlet-zungen und wurden in ein Kranken-haus gebracht. Der 28-jährige blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. 26.10.2023 Bei Rot über die Ampel gefahren (Ravensburg) - Drei leicht verletzte Personen und Sachschaden von rund 30.000 Euro hat ein Verkehrs-unfall gefordert, der sich am Don-nerstag kurz vor 7 Uhr auf der B 33 ereignet hat. Eine 71-jährige Seat-Lenkerin war von Bavendorf in Richtung Ravensburg unterwegs und missachtete an der Einmündung zur B 30, an der An-schlussstelle Ravensburg-Süd, das Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Dort kollidierte sie mit dem Mercedes Vito eines 26-jährigen, der von der B 30 einbiegen wollte. Sowohl die 71-jährige als auch die beiden Insassen im Vito wurden durch den Zusammenstoß leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Personen in umliegende Krankenhäuser. Um die beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge kümmerte sich der Ab-schleppdienst. Während der Ber-gungsmaßnahmen war die Bundes-straße 33 kurzzeitig nur halbseitig befahrbar. … Unfälle drittes Tertial 2023 …02.11.2023 Transporter fährt in Pannenfahrzeug (Ravensburg) - Nach einem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag gegen 15.45 Uhr auf der B 30 ereignet hat, musste die Bundesstraße zwischen den Anschlussstellen Ravensburg-Nord und Ravensburg-Süd in Fahrt-richtung Friedrichshafen bis gegen 19.00 Uhr voll gesperrt werden. Ein 26 Jahre alter Fahrer eines Renault-Transporters prallte aus noch unklarer Ursache auf einen Pannentransporter, der in diesem Moment auf dem Seitenstreifen von einem Skoda mit Anhänger aufgeladen werden sollte. Durch die wuchtige Kollision drehte sich der Renault um rund 90 Grad und kippte auf der Fahrbahn zur Seite um. Der VW-Transporter wurde durch den Aufprall gegen den Anhä-nger geschoben, wobei auch dieser sowie der Skoda beschädigt wurden. Der 26 Jahre alte Unfallverursacher sowie zwei weitere Unfallbeteiligte des VW erlitten den bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge leichte Verletzungen und wurden durch Rettungsdienste in ein Krankenhaus gebracht. An der Unfallstelle ebenfalls im Einsatz befand sich die örtliche Feuerwehr. Eine Umleitung wurde eingerichtet. Insgesamt entstand nach derzeitigen Erkenntnissen bei dem Verkehrsunfall ein Sachschaden von mehr als 50.000 Euro. 07.11.2023 Kleinwagen fährt nach Unfall davon (Ulm) - Am Dienstag fuhr ein Autofahrer nach einem Unfall auf der B 30 bei Ulm-Wiblingen einfach weiter. Die Polizei sucht Zeugen. Kurz nach 17 Uhr war ein 53-jähriger mit seinem Mercedes auf der B 30 von Biberach in Richtung Ulm unterwegs. Im Bereich von Ulm-Wiblingen, auf Höhe der Abfahrt nach Neu-Ulm, wechselte der Fahrer eines weißen Kleinwagens vom linken Fahr-streifen nach rechts bis auf die Abfahrt. Um eine Kollision zu vermeiden bremste der Mercedes-Fahrer stark ab. Die nachfolgende Renault-Fahrerin fuhr dabei in das Heck des Mercedes. Die 21-jährige Renault-Fahrerin zog sich bei dem Unfall nach ersten Erkenntnissen schwerere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte die Frau in eine Klinik. Die Höhe der Schäden an den beiden Fahrzeugen ist noch unklar. Der Abschleppdienst barg den Renault. Der Mercedes blieb fahrbereit. Die Polizei Ulm geht davon aus, dass der Fahrer den Unfall womöglich nicht bemerkte und deshalb weiterfuhr. Sie hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen sowie dem Fahrer des weißen Kleinwagens. Diese werden gebeten sich unter Tel. (07 31) 1 88 - 38 12 zu melden. 10.11.2023 Drei Personen bei Frontalzusammenstoß schwer verletzt (Bad Waldsee) - Drei schwer Verletzte und eine leicht verletzte Person ist das Resultat eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagabend gegen 17.08 Uhr auf der B 30 auf Höhe von Bad Waldsee ereignete. Zum Unfallzeitpunkt fuhr der 55-jährige Unfallverursacher mit seinem Toyota Auris von Biberach kommend in Richtung Ravensburg. Zwischen der Anschlussstelle Bad Waldsee-Nord und Bad Waldsee-Süd kam er in einer langgezogenen Rechtskurve, vermutlich auf Grund von Sekundenschlaf, auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkom-menden VW Up. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw des Unfallverursachers auf seine Fahrspur zurückgeschleudert und kollidierte dort mit einem Kleintransporter, welcher hinter dem VW Up fuhr und nach links ausweichen wollte. Der Unfallverursacher zog sich schwere Verletzungen zu. Ebenso wurde der 23-jährige Fahrer des VW Up und dessen 24-jährige Mitfahrerin schwer verletzt sowie ein weiterer 27-jähriger Mitfahrer leicht verletzt. Der Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt. Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 16.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die B 30 bis 20.00 Uhr voll gesperrt. Die Rettungskräfte waren mit insgesamt vier Rettungswagen, einem Notarztwagen und einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Feuerwehr Bad Waldsee war mit 5 Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften vor Ort. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde durch die Polizei beschlagnahmt. 14.11.2023 70-jähriger an Unfallstelle verstorben (Enzisreute) - Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstag gegen 18.30 Uhr auf der Bundesstraße 30 zwischen Baindt und Enzisreute, auf Höhe des Egelsees. Ein 46-jähriger Sattel-zuglenker geriet in Fahrtrichtung Ravensburg in einer langgezogenen Rechtskurve aus bislang noch nicht geklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, wobei der Auflieger seitlich frontal mit einem entgegenkommenden VW Touran kollidierte. Der 70-jährige Touran-Lenker wur-de durch den Aufprall schwer ver-letzt und verstarb noch an der Un-fallstelle. Der Sattelzuglenker setzte seine Fahrt nach der Kollision zu-nächst fort und konnte nach einem Zeugenhinweis auf der B 30, im Bereich der Anschlussstelle Ravensburg-Süd, von der Polizei gestoppt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde sein Führerschein beschlagnahmt sowie ein unfallanalytisches und technisches Gutachten angeordnet. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von rund 17.000 Euro. Neben mehreren Streifenbesatzungen der Polizei befand sich ein Großaufgebot an Einsatzkräften, darunter Rettungsdienst, Notarzt und die umliegenden Feuerwehren mit 34 Wehrleuten vor Ort. … Unfälle drittes Tertial 2023 …Während der Unfallaufnahme und den Bergungsmaßnahmen musste die B 30 zwischen Baindt und Enzisreute bis 00.25 Uhr voll gesperrt werden. 23.11.2023 Mercedes prallt gegen Sicherungsanhänger (Achstetten) - Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag auf der B 30 bei Achstetten. Ein Autofahrer hatte an einer Tagesbaustelle einen Sicherungsanhänger übersehen. Kurz nach 14 Uhr war der Mercedes-Fahrer in Richtung Ulm unterwegs. Auf der Höhe von Achstetten führte die Straßenmeisterei Arbeiten durch. Diese waren auf dem linken Fahrstreifen durch ein Fahrzeug mit Anhänger erkennbar abgesichert. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr der Mercedes-Fahrer in das Heck des Absperrfahrzeugs. Der Mann erlitt dadurch schwere Verletzungen. Der Mercedes musste abgeschleppt werden. Durch die erforderliche Sperrung der Bundesstraße entstand ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Laupheim-Süd. Die Verkehrspolizei Laupheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Gegen 16.15 Uhr konnte die Fahrbahn für den Verkehr wieder freigegeben werden. 07.12.2023 Vorfahrt missachtet: zwei Leichtverletzte (Untereschach) - Zwei leicht verletzte Personen und Sachschaden von rund 60.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstag gegen 11.45 Uhr an der Kreuzung der B 30 mit der B 467 bei Untereschach ereignet hat. Eine 64 Jahre alte VW-Fahrerin kam aus Richtung Meckenbeuren und wollte die Kreuzung in Richtung Untereschach geradeaus überqueren. Die Ampelanlage war zu diesem Zeitpunkt aus. Die 64-jährige übersah beim Überqueren der Kreuzung den BMW eines vorfahrtsberechtigten 66-jährigen, der aus Tettnang kam und in Richtung Ravensburg fuhr. Bei der wuchtigen Kollision wurden der 66-jährige sowie sein gleichaltriger Beifahrer leicht verletzt. Der VW der 64-jährigen wurde im weiteren Verlauf abgewiesen und prallte gegen den Smart eines 18-jährigen, der an der Haltelinie aus Untereschach kom-mend wartete. Sowohl er als auch die 64-jährige Unfallverursacherin blieben unverletzt. Um die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge, an denen ersten Schätzungen zufolge wirtschaftlicher Totalschaden entstand, kümmerte sich der Abschleppdienst. Der Kreuzungsbereich war während der Unfallaufnahme bis gegen 13.30 Uhr gesperrt. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. 07.12.2023 Auffahrunfall fordert zwei Leichtverletzte und Sachschaden (Friedrichshafen) - Bei einem Auffahrunfall am Donnerstag gegen 15.30 Uhr auf der Bundesstraße 30 zwischen Friedrichshafen und Lochbrücke wurden zwei Beteiligte leicht verletzt. Ein 21 Jahre alter Audi-Fahrer hatte zu spät erkannt, dass eine vorausfahrende 60 Jahre alte Renault-Lenkerin verkehrsbedingt bremsen musste und fuhr wuchtig auf. Ein Rettungsdienst brachte die 60-jährige zur Untersuchung in eine Klinik. Der Unfallverursacher wurde ebenfalls leicht verletzt. An den Autos entstand insgesamt rund 8.000 Euro Sachschaden. 14.12.2023 Kollision im Kreuzungsbereich (Friedrichshafen) - Am Donnerstag-abend gegen 21.15 Uhr sind an der Kreuzung Ravensburger Straße/Am Seewald zwei Autos zusammengestoßen. Eine 27-jährige VW-Lenkerin fuhr nach rechts auf die Vorfahrtstraße in Richtung Meckenbeuren ein. Dabei unterschätzte sie offenbar die Ge-schwindigkeit des von links zügig herannahenden Opel-Fahrers. In der Folge fuhr der 66-jährige auf den VW auf. Die 27-jährige wurde den bisherigen Erkenntnissen zufolge mittelschwer verletzt. Ein Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Weil eine Atemalkoholmessung beim Opel-Fahrer den Verdacht einer Alkoholisierung erhärtete, musste dieser in einer Klinik eine Blutprobe abgeben. Auf ihn kommt eine Strafanzeige zu. Beide Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamt-sachschaden beläuft sich auf etwa 25.000 Euro. (ots/ff) Q ________________________________________ Impressum Herausgeber „Initiative B30“ Franz Fischer Alter Bühlweg 8 88339 Bad Waldsee Deutschland info@b30neu.de www.b30neu.de Redaktionsleitung Franz Fischer, presserechtlich verantwortlich. Redaktion Franz Fischer Redaktionsschluss Jeweils 14 Tage vor Erscheinen. Letzte Änderung an dieser Ausgabe: 26.12.2023 05:49 Anzeigenannahme Franz Fischer Tel. +49 (0) (15 15) 7 76 23 02 info@b30neu.de Datenschutz www.b30neu.de/datenschutz Druck „B30 Insider“ wird bei wichtigen Themen von großem Interesse und wirtschaftlicher Vertretbarkeit oder per Sponsoring gedruckt. Die Auflage richtet sich nach dem Bedarf und beträgt in der Regel 500 bis 1000 Exemplare. Erscheinen „B30 Insider“ erscheint dreimal jährlich. Quellen Lesen Sie B 30 Insider online: www.b30neu.de/insider

 

Letzte Aktualisierung: 29. Apr. 2024
Seite erstellt am: 26. Dez. 2023



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