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B 30 Insider - Ausgabe 3/2026
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B30 Insider EHRLICH • KOMPAKT Nr. 52 Zeitung der „Initiative B30“ Mai - August 2026 Bürgerbeteiligung noch bis Ende Mai (Bad Waldsee) - Die erste informelle Bürgerbeteiligung im Rahmen der B 30-Planung bei Enzisreute und Gaisbeuren läuft noch bis Ende Mai 2026. Ziel ist es, Anregungen und Ideen aus der Bevölkerung frühzeitig in die Planung einzubeziehen. Eine Beteiligung ist unter www.b30-enzisreute-gaisbeuren.de möglich. Eingegangene Vorschläge werden anschließend ausgewertet und sollen nach derzeitigem Stand im August 2026 veröffentlicht werden. (ff) Q Baustellen 2026 (Region) - Geplante Baustellen in diesem Jahr an der B 30: • laufende Arbeiten o Neubau einer Brücke bei Laupheim-Baustetten bis voraussichtlich Dezember 2026. Anschließend wird eine weitere Brücke bei Laupheim-Baustetten neu gebaut. • bis Mitte Mai o Sanierung von Schachtdeckeln in der Gemeinde Meckenbeuren, o Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Oberessendorf und Unteressendorf, o Erneuerung einer Ampelanlage in Gaisbeuren. • ab dem späten Frühjahr und im Sommer o Instandsetzung an fünf Bauwerken an der Ortsumfahrung Bad Waldsee, o Umbau an der Anschlussstelle Biberach-Nord mit Erneuerung der Fahrbahndecke der L 267, o Sanierung einer Brücke bei Erbach-Dellmensingen. • im Herbst o Installation Brückenmonitoring am Urbachviadukt Bad Waldsee. (ff) Q 5.992 Staus im Jahr 2025 (Region) - Seit 2014 legt die „Initiative B30“ jährlich eine Auswertung der Verkehrsstaus auf der Bundesstraße 30 vor. Das Ergebnis der Auswertung von rund 48.300 Verkehrsmeldungen im Jahr 2025 liegt seit März 2026 vor. Demnach wurden im Jahr 2025 auf der B 30 von Ulm bis Friedrichshafen 5.992 Verkehrsstaus gezählt. Die Staulänge summierte sich auf rund 8.433 km. Auto- und Lkw-Fahrer verbrachten rund 2.387 Stunden im Stau. Ein durchschnittlicher Stau hatte eine Länge von 1,4 km und dauerte 24 Minuten. Wesentliche Stauursachen waren hohes Verkehrsaufkommen (84,3%) und Baustellen (5,8%). Die Umweltbelastung durch staubedingte Emissionen betrug rund 404 Tonnen Umweltschadstoffe. Stauschwerpunkte Am häufigsten staute sich der Verkehr 2025 im Stadtgebiet Friedrichshafen (1.768 Staus, 1.287 Stau-km, 407 Staustunden), von Lochbrücke bis Friedrichshafen (1.046 Staus, 1.056 km, 405 Stunden) sowie bei Gaisbeuren und Enzisreute (719 Staus, 1.531 km, 359 Stunden). Am stauanfälligsten waren die Streckenabschnitte: Meckenbeuren-Hohenreute bis Friedrichshafen einschließlich des Stadtgebiets Friedrichshafen (35,6% der Stau-Kilometer), Bad Waldsee-Nord bis Baindt (23,0%) und Biberach bis Unteressendorf (11,0%). Bemessen an Staustunden ergibt sich im Wesentlichen dasselbe Bild (47,8%, 17,8%, 5,5%): An die dritte Stelle tritt jedoch der Streckenabschnitt Neu-Ulm bis Ulm-Donaustetten (13,1% der Stau-Stunden). Stau-Hauptursachen der Stauschwerpunkte Von Meckenbeuren-Hohenreute bis Friedrichshafen einschließlich des Stadtgebiets Friedrichshafen waren hohes Verkehrsaufkommen (94%) und Baustellen (5%) die Stau-Hauptursachen. Die Stau-Hauptursachen von Bad Waldsee-Nord bis Baindt lagen in hohem… Titelthema …Verkehrsaufkommen (76%) und Schwertransporten (12%). Von Biberach bis Unteressendorf waren hohes Verkehrsaufkommen (80%) und Schwertransporte (12%) die Hauptursachen sowie von Neu-Ulm bis Ulm-Donaustetten hohes Verkehrsaufkommen (78%) und Baustellen (15%). Auffällig im Jahr 2025 waren Schwertransporte. Aufgrund des Ausbaus der Windkraft kam es vor allem durch die Errichtung der Windparks bei Hoßkirch und Mochenwangen zu einer Vielzahl nächtlicher Transporte mit hohen Lasten sowie großen Längen und Breiten. Werktage besonders betroffen Die meisten Staus wurden an Werktagen von 7.20 bis 8.25 Uhr, 13.25 bis 14.05 Uhr und 14.45 bis 18.05 Uhr beobachtet - an Sonn- und Feiertagen hingegen nur wenige. Stauursachen waren vor allem hohes Verkehrsaufkommen (84,3%) und Baustellen (5,8%). Weitere Ursachen waren Unfälle (3,9%), Schwertransporte (3,8%) und die Witterung (1,6%). Die meisten Staus gab es im April, die wenigsten im August. Umweltbelastung Die staubedingte Umweltbelastung belief sich 2025 auf rund 404 Tonnen: 1,5 kg Feinstaub (PM), 402.963 kg Kohlenstoffdioxid (CO2), 339 kg Kohlenmonoxid (CO), 28 kg Kohlenwasserstoffe (HC), 1,9 kg Schwefeldioxid (SO2) und 553 kg Stickstoffoxide (NOX). Berücksichtigt wurden in dieser Auswertung, wie in den Vorjahren, aktualisierte Daten u. a. zu Änderungen im Verkehrsaufkommen, der Verkehrsstruktur, der Antriebsarten im Fahrzeugbestand sowie zulässige Höchstgeschwindigkeiten. Die infrastrukturellen, betrieblichen und physikalischen Parameter, wie Ausbaustand, Streckenlänge, Lage, Längsneigung sowie Annahmen zur Fahrphysik und Aerodynamik blieben unverändert. Diese Statistik berücksichtigt nur wesentliche Verkehrsstaus. Kleine und ortsübliche Staus fließen nicht in die Auswertung ein. Ein Stau wird erst erfasst, wenn ein festgelegter Schwellenwert überschritten wird. Ein Stau vor einer Ampel wird nur dann gezählt, wenn es alle stehenden Fahrzeuge nicht innerhalb einer Grünphase schaffen, die Ampel zu passieren. Als Stau berücksichtigt werden dabei nur Fahrzeuge, die die Ampel nicht passieren konnten. (ff) Titelthema Staubedingte Emissionen CO CO2 HC NOx PM SO2 Im Bereich von Projekt: BPL B030-G10-BW 83 kg/a 47.956 kg/a 5 kg/a 79 kg/a 0,536 kg/a 0,222 kg/a Im Bereich von Projekt: BPL B030-G20-BW 53 kg/a 60.343 kg/a 4 kg/a 101 kg/a 0,440 kg/a 0,279 kg/a Im Bereich von Projekt: BPL B30-G30-BW 36 kg/a 28.005 kg/a 2 kg/a 45 kg/a 0,205 kg/a 0,130 kg/a Bereich Ulm mit Neu-Ulm 79 kg/a 114.748 kg/a 7 kg/a 132 kg/a 0,078 kg/a 0,532 kg/a Bereich Biberach-Süd mit Hochdorf 36 kg/a 28.005 kg/a 2 kg/a 45 kg/a 0,205 kg/a 0,130 kg/a Bereich Gaisbeuren mit Enzisreute 53 kg/a 60.343 kg/a 4 kg/a 101 kg/a 0,440 kg/a 0,279 kg/a Bereich Ravensburg mit Weingarten 37 kg/a 52.708 kg/a 3 kg/a 60 kg/a -0,032 kg/a 0,244 kg/a Bereich Meckenbeuren 50 kg/a 25.949 kg/a 3 kg/a 48 kg/a 0,347 kg/a 0,120 kg/a Bereich Lochbrücke bis Friedrichshafen 27 kg/a 17.466 kg/a 2 kg/a 24 kg/a 0,162 kg/a 0,081 kg/a Stadtgebiet Friedrichshafen 45 kg/a 15.939 kg/a 2 kg/a 30 kg/a 0,259 kg/a 0,074 kg/a Alle anderen Abschnitte 14 kg/a 87.805 kg/a 5 kg/a 114 kg/a 0,082 kg/a 0,407 kg/a Σ 339 kg/a 402.963 kg/a 28 kg/a 553 kg/a 1,540 kg/a 1,867 kg/a Projekt BPL B030-G10-BW: B 30 Friedrichshafen (B 31) - Ravensburg/Eschach Projekt BPL B030-G20-BW: B 30 Enzisreute - Gaisbeuren Projekt BPL B30-G30-BW: B 30 Biberach (Jordanbad) - Hochdorf Titelthema Titelthema Aus Bund und Land Verkehrsminister tagten in Lindau Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Verkehrsministerkonferenz in Lindau am Bodensee. (Quelle: StMB) (Lindau) - Die Verkehrsministerkonferenz am 25. und 26. März 2026 in Lindau am Bodensee befasste sich mit drängenden Themen zur Zukunft des Verkehrs in Deutschland. Im Mittelpunkt stand die Stärkung der Schiene durch zusätzliche Mittel, beschleunigte Planungsprozesse und den Ausbau des Schienengüterverkehrs, ergänzt durch eine langfristige Sicherung der Wasserstraßen und der Binnenschifffahrt. Im Straßenverkehr lagen die Schwerpunkte auf der Modernisierung der Infrastruktur, der Förderung der Elektromobilität, der Verkehrssicherheit sowie neuen Technologien wie dem autonomen Fahren. Für den öffentlichen Verkehr forderte die Konferenz insbesondere eine deutliche Aufstockung der Regionalisierungsmittel, die Sicherung und Qualitätsverbesserung des Angebots sowie mehr Sicherheit für Fahrgäste und Personal. Flankierend sollen der Rad- und Fußverkehr durch gezielte Förderprogramme und bessere Rahmenbedingungen gestärkt werden. Beschlüsse und Forderungen Sondervermögen • Die Mittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur sollen zusätzlich und auch für Wasserstraßen bereitgestellt sowie Bericht über die Verwendung erstattet werden. Das Sondervermögen soll verstärkt in die Sanierung der Hochleistungskorridore der Bahn investiert werden sowie zur Digitalisierung der Schiene und zur Finanzierung der Bau- und Planungskosten der ERTMS-Ausrüstung bei der Bahn. Straßenverkehr • Förderung der Elektromobilität zur Transformation des Verkehrssektors hin zu einer nachhaltigen Mobilität. • Einbeziehung des Güterverkehrs in autonomes Fahren in Modellregionen von Anfang an. • Reform der Fahrschulausbildung unter Berücksichtigung der Verkehrssicherheit. • Besorgnis über Unfallentwicklung auf dem Straßentyp Landstraße und Hinweis auf dringenden Handlungsbedarf. • Sicherstellung der Finanzierung für Modernisierung und Ausbau der Bundesfernstraßen einschließlich der baureifen Bedarfsplanvorhaben. • Entwicklung standardisierter Typenentwürfe für Brücken zur Vereinfachung und Beschleunigung des Neubaus sowie Einsparung von Kosten. • Begrüßung der Fortschritte bei der Aktualisierung des Militärstraßen- und Zivilstraßengrundnetzes sowie Bitte Brücken durch Großraum- und Schwertransporte der Streitkräfte nicht zu überlasten. Schiene • Nach dem Stopp neuer Bahnplanungen und Gefährdung von Neu- und Ausbauprojekten durch Kürzungen im Bundeshaushalt und trotz Sondervermögens: Forderung nach ausreichender Finanzierung aus dem Kernhaushalt. … Aus Bund und Land … • Stärkung der Schiene als zentraler Baustein für Klima-, Wirtschafts- und Strukturpolitik. • Ausbau, Sanierung und Elektrifizierung der Bahninfrastruktur sowie Abbau von Wettbewerbsnachteilen gegenüber dem Straßenverkehr. • Sicherung des Einzelwagenverkehrs auf der Schiene als Rückgrat des Güterverkehrs sichern und Belastungen des Schienengüterverkehrs minimieren. • Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren. • Einführung von Systemtrassen ab 2028 für hochbelastete Knoten und Strecken. • Sicherstellung der Finanzierung und zügige Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen bei der Schiene durch den Bund und die DB InfraGO AG. • Risiken durch das EuGH-Urteil zur Trassenpreisbremse im SPNV: Forderung nach Übernahme finanzieller Mehrbelastungen der Länder rückwirkend in den Jahren 2025 und 2026 durch den Bund. Wasserstraßen • Sicherstellung einer ausreichenden und langfristigen Finanzierung der Wasserstraßen im Bundeshaushalt. • Bedarfsgerechte Personalausstattung der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung. • Stärkung der Binnenschifffahrt zur Erschließung neuer Märkte und zur Entlastung anderer Verkehrsträger sowie Entwicklung zu einem Verkehrsträger der Zukunft. Luftfahrt • Absenkung der Luftverkehrssteuer. • Schaffung ökonomischer Anreize für nachhaltige Flugkraftstoffe. Öffentlicher Verkehr (ÖPNV/SPNV) • Erhöhung der Regionalisierungsmittel sowie Sicherung und Qualitätsverbesserung des bestehenden ÖPNV-Angebots. • Diskussion über langfristige Sicherung der ÖPNV-Finanzierung. • Aufnahme innovativer Verkehrsmittel in das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG), Aufstockung auf mindestens 3 Milliarden Euro jährlich und Erweiterung der Fördertatbestände. • Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Personenverkehr: o bundesweit einheitliches Waffen- und Messerverbot, o einheitliche Standards für Videoüberwachung, o Maßnahmen zum Schutz von Personal und Fahrgästen, o Klärung der Finanzierung des Mehraufwands durch den Bund. Radverkehr • Fortführung und Aufstockung des Förderprogramms „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen“. • Bündelung und Verstetigung der Fördermittel für den Radverkehr mit Zusammenführung der Förderprogramme „Stadt und Land“ und „Finanzhilfen für Radschnellwege“ zu einem Titel im Haushalt. • Verankerung des „holländischen Griffs“ in der Straßenverkehrsordnung und verpflichtende Aufnahme in die Fahrschulausbildung. Fußverkehr • Erhöhung und Dynamisierung der Mittel im Titel „Aktive Mobilität“ zur Förderung des Fußverkehrs. (ff) Q ________________________________________ Klimaschutzprogramm 2026 beschlossen (Berlin) - Das Bundeskabinett beschloss im März das Klimaschutzprogramm 2026. Das Programm enthält 67 Maßnahmen, die im Jahr 2030 mehr als 25 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen sollen. Im Bereich Verkehr werden die Elektromobilität, der Aufbau der Ladeinfrastruktur, alternative Kraftstoffe und Radwege gefördert. Das Deutschlandticket wird bis 2030 fortgeführt. Einen großen Beitrag zum Klimaschutz soll das Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasquote leisten. Es soll die Treibhausgasemissionen von Kraftstoffen senken und das Tanken so schrittweise klimaverträglicher machen. Die Quote legt fest, in welcher Höhe Kraftstoffanbieter die CO2-Emissionen senken müssen. Im Bereich Natur sollen intakte Wälder, Moore und Böden einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wälder sollen von Monokulturen in klimastabile Mischwälder umgebaut werden. Durch den Rückbau von Entwässerungsgräben soll Wasser besser im Wald gespeichert werden. Ein weiteres Förderprogramm unterstützt die "nasse Landwirtschaft", die auf Mooren arbeitet. Trockengelegte Moore sollen wiedervernässt werden. (ff) Q Aus Bund und Land Digitale Planungsverfahren werden Pflicht (Bild: Google Gemini 2026, Beschreibung des Prompts ff) (Berlin) - Digitale Planungsverfahren werden Pflicht. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gab im März beim „Dialogforum Bundesfernstraßen Digital“ in Berlin den Startschuss. Ab sofort sollen alle relevanten Projekte im Bereich der Bundesfernstraßen nach einheitlichen digitalen Standards geplant, gebaut und betrieben werden. Mit der Einführung von BIM (Building Information Modeling) als Regelprozess setzt das Bundesministerium für Verkehr einen zentralen Baustein seiner Digitalisierungsstrategie im Infrastrukturbereich um. Ziel ist es, Planungs- und Bauzeiten zu verkürzen, Kosten und Risiken frühzeitig zu erkennen, die Qualität der Bauwerke zu erhöhen sowie den Betrieb und die Erhaltung der Infrastruktur effizienter zu gestalten. (ff) Q ________________________________________ Bund bereitet nächsten Bundesverkehrswegeplan vor (Berlin) - Das Bundesministerium für Verkehr veröffentlichte im Februar erste Überlegungen zur Weiterentwicklung und Aktualisierung der Methodik und Verfahren der Bundesverkehrswegeplanung. Diese dienen als Grundlage für die weitere Diskussion. Das Bundesministerium muss sie sich nicht zu eigen machen. Der Bericht „Weiterentwicklung und Aktualisierung ausgewählter Aspekte der Methodik und Verfahren der Bundesverkehrswegeplanung“ (FE-Nr.: 97.0411/2019) kann auf der Webseite des Bundesministeriums unter www.bmv.de heruntergeladen werden. Straßenplanung: Weniger Projekte durch neue Kriterien Im Bereich Straße wird empfohlen, den Prozess für die Projektanmeldung grundsätzlich beizubehalten. Allerdings sollen zukünftige Anmeldungen durch Ausschlusskriterien reduziert werden. Dazu liegen kontroverse Diskussionsvorschläge vor: Bei der Projektprüfung könnten unterschiedliche Varianten eines Projekts oder Alternativprojekte anhand von Netzmaschen gegenübergestellt werden. Als Netzmaschen werden zentrale Orte festgelegt. Das sind größere zentrale Städte wie Ulm, Ravensburg, Friedrichshafen oder Konstanz. … Aus Bund und Land …Eine Netzmasche umfasst jeweils einen Netzabschnitt zwischen diesen und soll dahingehend betrachtet werden, Engstellen und Defizite gezielt zu beheben. Netzmaschen werden maßgeblich Allerdings soll die direkteste Verbindung nicht zwingend die erste Wahl sein: Für die B 30 hätte dies zur Folge, dass die Verbindung von Ulm nach Ravensburg als zusammenhängender Netzabschnitt maßgeblich würde. Als Alternative zu einem Ausbau der B 30 nördlich von Ravensburg wäre etwa ein Ausbau der B 32 von Ravensburg nach Wangen sowie des Autobahnnetzes im Zuge der A 96 und A 7 als Netzalternative zu prüfen, wenn dies einen ermittelten Engpass auf der B 30 beseitigt und gleichzeitig eine bessere Verbindung darstellt. Von Ravensburg nach Friedrichshafen würde sich die Prüfung alternativer Linienverläufe auf das nähere Umfeld konzentrieren. Neue Bewertungsmaßstäbe: Pendlerströme im Fokus Gleichzeitig wird die Ordnung nach dem System der zentralen Orte als bundesweit uneinheitlich infrage gestellt. Demnach könnten alternativ die Pendlerströme maßgeblich werden. Dies hätte zur Folge, dass bei der B 30 die Pendlerströme zwischen Bad Waldsee und Friedrichshafen sowie zwischen Biberach und Ulm entscheidend für Netzabschnitte wären. Der dazwischen liegende Streckenabschnitt würde entfallen. Der Güterverkehr bliebe unberücksichtigt. Ziel: Nachfrageorientiertes Gesamtnetz Dem entgegen stünde ein neuer Zuschnitt von Infrastrukturmaßnahmen: Demnach soll ein systematisches Gesamtnetz entstehen, das sich an der verkehrlichen Nachfrage orientiert. Ziele könnten dabei sein: die Sicherstellung der Mobilität im Personenverkehr und der Güterversorgung, die Erhöhung der Verkehrssicherheit, die Reduktion von Emissionen, die Begrenzung der Inanspruchnahme von Natur und Landschaft sowie die Verbesserung der Lebensqualität. Ausnahmen und Resilienz im Straßennetz In Ausnahmefällen soll jedoch die Anmeldung von Projekten zugelassen werden, die keiner defizitären Netzmasche zugeordnet werden können – insbesondere von Ortsumfahrungen, deren Nutzen für das Gesamtnetz infrage gestellt wird. Außerdem sollen zwischen Zentrenverbindungen Ausweichstrecken im Sinne der Resilienz des Gesamtsystems Straße in der Bewertung berücksichtigt werden. Technischer Fortschritt und neue Bewertungslogik Projekte könnten entfallen, wenn die Qualität des Verkehrsablaufs besser als die Stufe D ist – auf einer Skala von A bis F – oder wenn durch technischen Fortschritt, etwa autonomes Fahren, eine Kapazitätserhöhung erfolgt. Künftig könnte zudem das Nutzen-Kosten-Verhältnis auf Ebene von Netzmaschen zur Einstufung in Dringlichkeiten dienen. Längere Netzabschnitte mit nur einem Engpass oder einer Vielzahl großer Bauwerke könnten damit durch das Raster fallen und insgesamt in den Weiteren Bedarf eingestuft werden. Damit würden kostengünstige Projekte bevorzugt. Neuer Planungsprozess Der zukünftige Prozessablauf zur Bildung von Projektketten soll folgendem Schema folgen: Bildung von Netzmaschen, Identifizierung von Defiziten, Festlegung alternativer Linienentwürfe, Definition von Zielvorgaben, Projektanmeldung, Bildung von Projektketten, Nutzen-Kosten-Analyse sowie Überprüfung der Zielerreichung. Weniger Beteiligung, mehr Digitalisierung Daneben wird vorgeschlagen, die Öffentlichkeitsbeteiligung zu reduzieren oder auszuschließen. Die Öffentlichkeit soll lediglich noch informiert werden. Der Anmeldeprozess durch die Länder soll durch den Einsatz von BIM weiter digitalisiert werden, etwa durch die Einreichung von 3D-Linien. Die Anmeldung wird durch die Bereitstellung zusätzlicher Unterlagen zur Prüfung alternativer Projektbündel auf Netzmaschen aufwendiger. Fazit Insgesamt werden eine Reduzierung der Straßenprojekte, eine Verringerung der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie eine stärkere Digitalisierung der Prozesse und Verfahren vorgeschlagen. Einzelprojekte in Netzabschnitten sollen zu Hauptprojekten zusammengefasst und alternative Projektbündel im Verkehrsnetz untersucht werden. Parallele Planungen von Straßen, Schiene und Wasserstraßen könnten dabei auch zum Ausschluss der jeweils ungünstigeren Projekte führen. Die Bewertung der Projekte soll sich auf Hauptprojekte konzentrieren. Engstellen und Defizite sollen in den Netzabschnitten gezielt behoben werden. Nur in Ausnahmefällen sollen weitere Projekte berücksichtigt werden. (ff) Q Aus Bund und Land Deutschlandticket reduziert Pkw-Verkehr kaum (Berlin) - Der dritte Zwischenbericht zur Evaluation des Deutschlandtickets 2024–2026 im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr wurde im April vorgestellt: Das Deutschlandticket verzeichnet aktuell 14,5 Millionen Nutzer, nutzt dem Klima und fördert die gesellschaftliche Teilhabe. Die Nachfrage ist besonders in Metropolen hoch. Trotz einer im Jahr 2025 stagnierenden Nutzerbasis infolge von Preisdiskussionen wird eine Verlagerung vom privaten Pkw zum öffentlichen Verkehr festgestellt: Der relevante Rückgang der Personenkilometer beim Pkw beträgt maximal 15 Milliarden Kilometer jährlich und entspricht damit weniger als zwei Prozent der jährlichen Pkw-Verkehrsleistung. Das Gutachterkonsortium schätzt die CO2-Einsparung dennoch auf rund 2,5 Millionen Tonnen jährlich. Die Evaluation hebt hervor, dass das Deutschlandticket die Mobilität insbesondere von Menschen mit geringerem Einkommen verbessert und die gesellschaftliche Teilhabe stärkt. (ff) Q ________________________________________ Neue Ausgabe von „Verkehr in Zahlen“ liegt vor (Berlin) - „Verkehr in Zahlen“ ist seit mehr als 50 Jahren das Standardwerk der Verkehrsstatistik in Deutschland. Das Kompendium enthält auf rund 380 Seiten aktuelle Zahlen und Zeitreihen zu allen relevanten Themen aus den Bereichen Mobilität und Verkehr. Die neue Ausgabe 2025/2026 liegt seit Januar vor und kann von der Webseite des Bundesministeriums für Verkehr kostenfrei heruntergeladen werden: www.bmv.de. (ff) Q ________________________________________ Straßenverkehrszählung 2030 bereits begonnen (Bergisch Gladbach) - Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen in Bergisch Gladbach veröffentlichte im Januar die „Richtlinien für die Straßenverkehrszählung 2030 auf Bundesfernstraßen“. Demnach wird die bundesweite Straßenverkehrszählung für das Bezugsjahr 2030 auf einen Zeitraum von nunmehr fünf Jahren verteilt. An jeder der rund 12.500 Zählstellen an Bundesstraßen und Autobahnen soll innerhalb dieses Zeitraums mindestens einmal eine vollständige Erhebung erfolgen. Damit begann die Straßenverkehrszählung 2030 bereits im Jahr 2026. Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist nach derzeitigem Stand für September 2031 vorgesehen. Die Ergebnisse der Straßenverkehrszählung 2025 liegen derzeit noch nicht vor. Ihre Veröffentlichung ist für den Herbst 2026 geplant. Die Zählungen im Rahmen der Straßenverkehrszählung 2025 wurden bereits auf die Jahre 2024 und 2025 verteilt. (ff) Q ________________________________________ Verkehrsministerium geht an die CDU (Stuttgart) - Nach der Landtagswahl einigten sich im April Grüne und CDU in Sondierungsgesprächen auf eine Neuauflage einer gemeinsamen Koalition sowie auf die Verteilung der Ministerien. Demnach soll die CDU künftig das Verkehrsressort führen. Im gemeinsamen Sondierungspapier einigten sich die beiden Parteien auf eine zuverlässige und leistungsfähige Mobilität auf der Straße, der Schiene, der Wasserstraße und in der Luft, den Schutz des Klimas sowie der Natur. Elektromobilität und alternative Kraftstoffe sollen ebenso wie autonomes Fahren und eine digitale Verkehrssteuerung vorangebracht werden. Planungen sollen beschleunigt und die Projekte aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030 sowie dem Maßnahmenplan der Landesstraßen umgesetzt werden. Potenziale für Photovoltaik sollen an Straßen und Schienen genutzt werden. Der Biotopverbund soll ebenso wie natürliche Senken für CO2, wie Wälder und Moore, gestärkt und ausgebaut werden. (ff) Q Aus Land und Region Ergebnisse des Verkehrsmonitoring 2024 liegen vor (Stuttgart / Region) - Um bei Straßenverkehrszählungen das Zählverfahren zu beschleunigen und möglichst unmittelbar nach den Zählungen belastbare Verkehrszahlen zu erhalten, führte das Land Baden-Württemberg im Jahr 2010 das Verkehrsmonitoring ein. Das Verkehrsmonitoring wird mittlerweile „Straßenverkehrszählung Baden-Württemberg“ genannt. Gezählt wird auf Autobahnen, Bundesstraßen, Landesstraßen und Kreisstraßen, jedoch nicht in jedem Jahr: Die Verkehrszahlen werden teilweise geschätzt oder hochgerechnet und schließen mittlerweile Verkehrsdauerzählstellen sowie manuelle Zählungen ein. Die Ergebnisse für das Jahr 2024 wurden im Februar auf MobiDataBW veröffentlicht: https://mobidata-bw.de/dataset/endergebnisse_strassenverkehrszaehlung. (ff) Q Monitoring 2023 Monitoring 2024 Abschnitt DTV Mo-So SV Mo-So SV-Anteil DTV Mo-So SV Mo-So SV-Anteil Ausbauende bei AD Neu Ulm (B28) bis B30 AS Ulm-Wiblingen (L260) 47.947 4.808 10,0% 48.162 4.598 9,5% B30 AS Ulm-Wiblingen (L260) bis B30 AS Erbach (B311) 33.898 3.013 8,9% 34.050 2.881 8,5% B30 AS Erbach (B311) bis AS Achstetten (L263) 33.898 3.013 8,9% 34.050 2.881 8,5% B30 AS Achstetten (L263) bis B30 AS Laupheim-Mitte (L259) 29.794 2.727 9,2% 27.131 1.926 7,1% B30 AS Laupheim-Mitte (L259) bis B30 AS Laupheim-Süd (L265) 28.360 2.626 9,3% 25.916 1.877 7,2% B30 AS Laupheim-Süd (L265) bis B30 AS Biberach-Nord (L267) 24.879 2.583 10,4% 22.991 1.575 6,9% B30 AS Biberach-Nord (L267) bis B30 Biberach-Jordanbad (B465) 17.673 1.816 10,3% 17.667 1.780 10,1% B30 Biberach-Jordanbad (B465) bis B30 AS Appendorf (L284) 20.494 2.374 11,6% 20.487 2.330 11,4% B30 AS Appendorf (L284) bis B30 Oberessendorf (B465) 18.764 1.803 9,6% 18.296 1.710 9,3% B30 Oberessendorf (B465) bis B30 AS Bad Waldsee-Nord (L300) 13.332 1.314 9,9% 13.328 1.289 9,7% B30 AS Bad Waldsee-Nord (L300) bis B30 AS Bad Waldsee-Süd (L275) 11.380 1.308 11,5% 11.376 1.284 11,3% B30 AS Bad Waldsee-Süd (L275) bis B30 OD Gaisbeuren (L285) 17.486 1.746 10,0% 17.480 1.716 9,8% B30 OD Gaisbeuren (L285) bis B30 AS Baindt/Baienfurt (L284) 21.520 1.746 8,1% 21.513 1.718 8,0% B30 AS Baindt/Baienfurt (L284) bis B30 AS Weingarten (B32) 27.959 2.307 8,3% 27.950 2.268 8,1% B30 AS Weingarten (B32) bis B30 AS Ravensburg-Nord (B32) 37.899 2.745 7,2% 37.886 2.700 7,1% Aus Land und Region Monitoring 2023 Monitoring 2024 Abschnitt DTV Mo-So SV Mo-So Abschnitt DTV Mo-So SV Mo-So Abschnitt B30 AS Ravensburg-Nord (B32) bis B30 AS Ravensburg-Süd (B33) 31.426 2.096 6,7% 31.416 2.060 6,6% B30 AS Ravensburg-Süd (B33) bis B30 AS Ravensburg-Oberzell (K7981) - - - - - - B30 AS Ravensburg-Oberzell (K7981) bis B30 Ravensburg-Untereschach (B467) - - - 22.918 1.224 5,3% B30 alt OD Ravensburg, Jahnstr. bis OD Ravensburg, Tettnanger-Str. 9.882 395 4,0% 9.879 393 4,0% B30 alt OD Ravensburg, Tettnanger-Str. bis Ravensburg-Oberhofen 7.243 180 2,5% 7.241 179 2,5% B30 alt Ravensburg-Oberhofen bis B30 Ravensburg-Untereschach (B467) - - - - - - B30 Ravensburg-Untereschach (B467) bis B30 Meckenbeuren (K7719) 13.186 485 3,7% 18.327 1.197 6,5% B30 Meckenbeuren (K7719) bis B30 OD Meckenbeuren (L329) 16.170 725 4,5% 16.255 748 4,6% B30 OD Meckenbeuren (L329) bis B30 Lochbrücke (L333) 13.569 378 2,8% 13.640 385 2,8% B30 Lochbrücke (L333) bis B30 Seewaldkreisel (K7728) 20.781 550 2,6% 20.890 564 2,7% B30 Seewaldkreisel (K7728) bis B30 OD Friedrichshafen (L328a) 9.753 354 3,6% 9.804 363 3,7% B30 OD Friedrichshafen (L328a) bis B30 OD Friedrichshafen, Eckenerstraße (Zählstelle am Romanshorner Platz) 2.558 k.A. k.A. 2.571 k.A. k.A. ________________________________________ Stand der Radwegeplanungen (Stuttgart / Region) - Im Jahr 2026 sollen in Baden-Württemberg 15,4 km Radwege an Bundesstraßen und 17,0 km an Landesstraßen neu gebaut werden. Danach sind weitere 56,8 km geplant. Grundlage ist der Bedarfsplan für Radwege, der seit März 2023 Schritt für Schritt umgesetzt wird. Im April 2026 stellte Verkehrsminister Winfried Hermann das aktuelle Bauprogramm vor. Der Ausschuss für Umwelt und Technik des Bodenseekreises befasste sich Ende April mit dem Radschnellweg Baindt – Friedrichshafen. Stillstand bei allen gewöhnlichen Radwegeplanungen an der B 30? Demnach ist kein Termin mehr für einen Baubeginn von Radwegen an der B 30 genannt. Im Bedarfsplan für Radwege sind im Vordringlichen Bedarf mehrere Radwege von Friedrichshafen bis Meckenbeuren vorgesehen, ebenso wie der Lückenschluss im Radwegenetz zwischen Englerts und Oberessendorf. Letzterer wurde 2016 erstmals in das Landes-Bauprogramm für Radwege an Bundesstraßen aufgenommen. Er sollte im Zeitraum 2017 bis 2020… Aus Land und Region …gebaut werden. 2022 wurde im Arbeitskreis Radverkehr der Stadt Bad Waldsee die Sinnhaftigkeit des Vorhabens hinterfragt. Kein Bedarf für Radwege bei Gaisbeuren und Enzisreute? Der Bedarfsplan für Radwege 2023 sieht keinen Bedarf mehr für diverse im Jahr 2016 geplante Radwege vor: in der B 30-Ortsdurchfahrt Gaisbeuren, zwischen Gaisbeuren und Enzisreute, in der B 30-Ortsdurchfahrt Enzisreute sowie von Enzisreute bis Baindt. Letzteres Vorhaben wurde im Jahr 2018 durch die Asphaltierung eines Waldwegs und die Sanierung einer ehemaligen Gemeindeverbindungsstraße vom Schanzwiesweiher nach Kümmerazhofen ersetzt. Kostenexplosion und teilweiser Planungsstopp bei Radschnellweg Ein Radschnellweg von Baindt bis Friedrichshafen (RS 9) ist weiter in Planung. Die neueste Kostenschätzung von 2025 beziffert das Vorhaben auf 93,3 Millionen Euro (2019: 38,5 Mio. Euro). Im Bodenseekreis wurde die Planung für den Abschnitt von der Kreisgrenze Ravensburg bis zur Kreisstraße 7719 vor dem Ortseingang von Meckenbeuren zurückgestellt, da Planung und Umsetzung dieses Abschnitts im direkten Zusammenhang mit der Planung der B 30 neu stehen. In Weingarten wird die Nutzung von Fahrstreifen der Waldseer- und Ravensburger Straße für den Radschnellweg diskutiert. Der motorisierte Verkehr soll auf die Ortsumfahrung der B 30 verlagert werden. Zudem fordert das Land Baden-Württemberg noch den Abschluss einer Planungsvereinbarung zwischen dem Regionalverband Bodensee-Oberschwaben und den fünf weiteren Projektbeteiligten. (ff) Q ________________________________________ Teilregionalplan Energie in Kraft getreten (Bild: Kohji Asakawa from Pixabay) (Region) - Der von der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben am 26. September 2025 als Satzung beschlossene Teilregionalplan Energie ist Ende Januar 2026 in Kraft getreten. Der Teilregionalplan Energie sieht in der Raumordnungsregion Bodensee-Oberschwaben 39 Vorranggebiete für die Windenergie auf insgesamt 6.491 ha vor. Bei der Freiflächenphotovoltaik weist der Teilregionalplan Energie 125 Vorbehaltsgebiete auf einer Fläche von 1.762 ha aus. Entlang der Bundesstraße 30 sind eine Fläche für Windkraft im Osterholz bei Bad Waldsee-Englerts sowie Flächen für Freiflächen-Photovoltaik bei Bad Waldsee-Englerts (als „Michelberg“ bezeichnet), Bad Waldsee-Mattenhaus, Bad Waldsee-Unterurbach und Baindt-Sulpach enthalten. (ff) Q Aus der Region Neues Regionalentwicklungskonzept wird erstellt (Region) - Der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben erstellt ein strategisches Regionalentwicklungskonzept. In dem Projekt „Zukunft Flächennutzung Bodensee-Oberschwaben 2045“ werden gemeinsam mit weiteren Akteuren sowie Bürgerinnen und Bürgern von 2026 bis 2028 Szenarien zur künftigen Flächennutzung im Bodenseekreis sowie in den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen erarbeitet. Die Beteiligung wird derzeit vorbereitet. Es soll ein Zukunftsbild für eine lebenswerte Region im Jahr 2045 entstehen, in der alle Ansprüche an die Flächennutzung bestmöglich erfüllt werden und deren wichtigste Funktionen erhalten bleiben. Anschließend werden Projekte und Maßnahmen definiert, die zu einer optimalen Nutzung der begrenzten Fläche und zu einer künftig lebenswerten Region beitragen und in einem neuen Regionalplan münden können. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) fördert das Projekt im Rahmen des Programms „RegioStrat – Strategische Regionalentwicklung“. Verbundpartner ist die Technische Universität Dortmund. (ff) Q ________________________________________ Staatssekretär Hirte besuchte Meckenbeuren (Meckenbeuren) - Der Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Verkehr, Christian Hirte (CDU), im Januar in Hagnau und Meckenbeuren stand im Zeichen der geplanten Bundesstraßenprojekte der B 31 und B 30. Inhaltlich konzentrierte sich der Austausch im Bodenseekreis auf die Ostvariante der B 30 neu, die mit rund 17 Kilometern Länge deutlich umfangreicher ist als die Westvariante. Vorteile werden insbesondere in der Umfahrung von Liebenau sowie in der teilweisen Mitnutzung bestehender Straßen gesehen. Zugleich wurde deutlich, dass Landwirtschaft und Flächeneigentümer erheblich betroffen wären und weiterhin Planungsunsicherheit besteht. Hirte stellte in seinen Ausführungen das Sondervermögen für Infrastruktur in den Mittelpunkt. Aktuell läuft an der B 30 bei Meckenbeuren das Linienbestimmungsverfahren. Mit Fachgutachten und parzellenscharfer Ausarbeitung der Linie sieht Hirte zwei Jahre vergehen, bis die Entwurfsplanung abgeschlossen sein könnte. Grundsätzlich gab sich der Parlamentarische Staatssekretär optimistisch: „Wir sind bei B 30 wie B 31 auf einem guten Weg.“ Redebeiträge aus den Reihen der CDU warnten jedoch vor schwindender Akzeptanz in der Bevölkerung. In den Wortbeiträgen kristallisierten sich Schwerpunkte heraus, beginnend damit, dass es nicht nur um eine Ortsumfahrung Meckenbeurens gehe, sondern um eine überregional bedeutsame Nord-Süd-Achse (bis Ulm) in einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas. Volker Mayer-Lay erklärte abschließend: „Wir werden erleben, dass die B 30 neu um Meckenbeuren herumführt.“ (ff) Q ________________________________________ Regierungspräsidium informierte über Planungsstand (Meckenbeuren) - In einer gemeinsamen Sitzung der Gemeinderäte von Tettnang und Meckenbeuren sowie des Ortschaftsrats Kau informierte das Planungsteam des Regierungspräsidiums Tübingen im Februar über die Planung der B 30 neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach. Themen der Sitzung waren das weitere Vorgehen nach der Auslegung der Planunterlagen für das Linienbestimmungsverfahren sowie der Stand bei der Entwurfsplanung. Aktuell läuft beim Fernstraßen-Bundesamt in Leipzig das Linienbestimmungsverfahren. Die Öffentlichkeit konnte bis zum 16. Februar 2026 Stellung nehmen. Nach Ansicht des Regierungspräsidiums hat nur die Variante Ost Aussicht auf Verwirklichung. Die Konflikte der anderen Varianten sind insbesondere hinsichtlich der Umweltbelange zu groß. In der weiteren Planung gilt es zu prüfen, wo die Flächeninanspruchnahme reduziert werden kann. Im Fokus steht dabei der Abschnitt zwischen der B 30 bei Lochbrücke/Siglishofen und dem geplanten Anschluss an die B 31 in Friedrichshafen. Die Berücksichtigung der neuesten Verkehrsprognose des Bundes für das Jahr 2040 wird zeigen, ob die zu erwartenden Verkehrszahlen dort einen vierstreifigen Ausbau rechtfertigen. Die übrige Strecke soll dagegen vierstreifig gebaut werden. Da sich die Variante Ost zwischen den Siedlungsrändern hindurchschlängelt, müsse das Augenmerk auch auf bestmöglichem Lärmschutz liegen. Des Weiteren wurde bekannt, dass die Detailplanung für die Variante Ost bereits begonnen hat und kontinuierlich fortgeführt wird. (ff) Q Aus der Region Land will Brücke beim Egelsee ökologisch aufwerten (Baindt) - Unter vielen Straßenbrücken in Baden-Württemberg liegen heute versiegelte, wenig genutzte Flächen. Künftig sollen diese Orte einen neuen Zweck bekommen und zu wichtigen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen entwickelt werden. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg stellte dazu im März einen neuen Baustein des Landeskonzepts „Wiedervernetzung“ vor. Bundes- und Landesstraßen zerschneiden häufig Lebensräume. Für viele Tiere werden sie dadurch zu kaum überwindbaren Barrieren. Die Flächen unter bestehenden Brücken bieten das Potenzial, dass Tiere die Landschaft besser durchwandern können. So entstehen ökologische „Trittsteine“, die Tiere bei der Wanderung unterstützen und Lebensräume besser miteinander verbinden. Ziel ist es, die Bereiche unter Brücken für möglichst viele Artengruppen nutzbar zu machen. Für 39 Brücken an Bundes- und Landesstraßen in Baden-Württemberg wurden konkrete Vorschläge erarbeitet. Ein Fachbüro wählte Bauwerke mit besonders hohem Vernetzungspotenzial aus und untersuchte sie vor Ort. Das Ergebnis ist ein ausführlicher Projektbericht sowie 39 Steckbriefe zu ausgewählten Unterführungsbauwerken. Darin werden die jeweiligen Bauwerke beschrieben, bestehende Defizite aus Sicht des Biotopverbunds benannt und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung vorgeschlagen. An der B 30 soll die Brücke (Bauwerk-Nr. 8124-556) bei Baindt-Egelsee aufgewertet werden. Aktuell führt ein Rad- und Wirtschaftsweg unter der Brücke hindurch. (ff) Q ________________________________________ Planungsstand bei Enzisreute und Gaisbeuren Seit dem 16. Januar 2026 ist die Projektwebsite zur Planung der B 30-Ortsumfahrungen Enzisreute und Gaisbeuren online. (Abbildung: INGE B30 OU E-G) (Bad Waldsee) - Das Regierungspräsidium Tübingen hat als Auftraggeber die Planungsleistungen für die B 30-Ortsumgehungen Enzisreute und Gaisbeuren im Jahr 2025 in einem landesweit einmaligen Pilotprojekt an einen Generalplaner vergeben. Nach Abschluss eines europaweiten Vergabeverfahrens erhielt die Ingenieurgesellschaft „SSF, BuP, KB, Inver“ in München den Zuschlag für die Planung. Unter der Bezeichnung „INGE B 30 OU E-G“ fungiert sie als Generalplaner und ist für die Planung und Koordination bis zur Erlangung des Baurechts zuständig. Sie besteht aus den vier Ingenieurbüros SSF, BuP, KB und Inver und wird von neun… Aus der Region …weiteren Büros und Agenturen unterstützt – von der Vermessung über die Umwelt-, Verkehrs-, Tunnel-, Brücken-, Bauwerks- und Stadtplanung. Die Öffentlichkeitsarbeit hat die PR-Agentur Sympra aus Stuttgart übernommen. Nach der Planungsaufnahme im Jahr 2025 erfolgte zunächst eine Bestandsaufnahme. Im Herbst 2025 fanden dazu auch Vermessungsarbeiten statt. Im Dezember 2025 startete das umweltfachliche Scoping-Verfahren. Der Start der ersten informellen Bürgerbeteiligung war im Januar 2026. Sie läuft noch bis Ende Mai 2026. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im August 2026 vorgestellt. Im Winter/Frühjahr 2026 wurden Amphibienwanderungen kartiert sowie Verkehrszählungen für ein Verkehrsgutachten begonnen. Die „INGE B 30 OU E-G“ informiert seit diesem Jahr über das Projekt auf einer eigenen Homepage: www.b30-enzisreute-gaisbeuren.de. Aktuelle Informationen gibt es zudem auf Facebook und Instagram: www.facebook.com/B30EnzisreuteGaisbeuren, www.instagram.com/B30EnzisreuteGaisbeuren. (ff) Q ________________________________________ Feuerwehr absolvierte 232 Einsätze im Jahr 2025 (Bad Waldsee) - Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung blickte die Freiwillige Feuerwehr Bad Waldsee im März auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurück. Insgesamt wurden 232 Einsätze abgearbeitet. Zusätzlich leisteten die Feuerwehrangehörigen 55 Feuersicherheitswachen. Besonders häufig waren Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung. Im Jahr 2025 konnten 26 Menschen gerettet werden. Für vier Personen kam jede Hilfe zu spät. Mehrere Einsätze prägten das vergangene Jahr besonders. Dazu gehörten unter anderem mehrere schwere Verkehrsunfälle auf der B 30, ein großer Flächenbrand im Biotop Lindele, der Brand einer Reithalle in Witschwende, ein SEK-Einsatz im Sommer sowie ein Fahrzeugbrand auf der L 300 bei Haisterkirch. Gerade bei Verkehrsunfällen auf der B 30 stellte Kommandant Alois Burkhardt fest, dass wendende Fahrzeuge im Rückstau trotz Sondersignal immer wieder eine große Gefahr für Einsatzkräfte darstellen und wertvolle Zeit kosten. (ff) Q ________________________________________ Kreisverwaltung informierte zum „B 30-Aufstieg“ (Biberach) - Die Verwaltung des Landkreises Biberach informierte im April den Kreisausschuss für Umwelt und Technik über den Planungsstand zur Verlängerung der Nord-West-Umfahrung Biberach bis zur B 30 zwischen Oberhöfen und Mettenberg. Zuletzt wurde im Ausschuss für Umwelt und Technik am 24. Juni 2025 sowie im Kreistag am 11. Juli 2025 über den Sachstand der Maßnahme berichtet. Die Planung wurde zur Kenntnis genommen, die Kostenfortschreibung auf 113,5 Millionen Euro wurde genehmigt. Zum Jahresende 2025 stellte der Landkreis einen Antrag auf Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) beim Regierungspräsidium Tübingen. Parallel dazu fanden Abstimmungen mit dem Bundesministerium für Verkehr und dem Landesverkehrsministerium zur Form des neuen B 30-Anschlusses statt. Derzeit werden die Planfeststellungsunterlagen final zusammengestellt. Dazu werden artenschutzrechtliche Nacherhebungen durchgeführt, um den tatsächlichen Bedarf an artenschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen zu ermitteln. Es wird davon ausgegangen, dass die Planfeststellungsunterlagen im zweiten Quartal fertiggestellt werden können, sodass anschließend das Genehmigungsverfahren durch das Regierungspräsidium Tübingen eingeleitet werden kann. (ff) Q Aus der Region Planunterlagen für Nordwesttangente Laupheim liegen aus Übersichtslageplan der geplanten K 7519 Nordwesttangente Laupheim (Quelle: Landratsamt Biberach) (Laupheim) - Das Regierungspräsidium Tübingen führt auf Antrag des Landratsamtes Biberach für die Nordwesttangente Laupheim (K 7519) ein Planfeststellungsverfahren durch. Dazu werden die Unterlagen vom 14.04. bis 13.05.2026 öffentlich ausgelegt. Noch bis Mittwoch, 13. Mai 2026, werden die Planunterlagen auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen bereitgestellt. Die Unterlagen liegen außerdem bei der Stadt Laupheim (Marktplatz 1, 88471 Laupheim, Amt für Stadtentwicklung, 3. OG, Stellwände vor Zimmer 308) während der Dienststunden zur allgemeinen Einsicht aus. Sowohl private Betroffene als auch Umweltvereinigungen und Träger öffentlicher Belange können bis einschließlich Mittwoch, 27. Mai 2026, Einwendungen erheben bzw. Stellungnahmen abgeben. Nach Ablauf der Frist leitet die Planfeststellungsbehörde alle Äußerungen an die Vorhabenträgerin zur Stellungnahme weiter. Auf Basis der Einwendungen, Stellungnahmen und der Antworten der Vorhabenträgerin erörtert die Planfeststellungsbehörde bei Bedarf alle offenen Punkte mit den Beteiligten. Ziel des Anhörungsverfahrens ist eine vollständige Aufklärung des Sachverhalts und eine umfassende Konfliktbewältigung. Die vorliegende Planung umfasst den Neubau einer Nordwesttangente für die Stadt Laupheim im Zuge der Kreisstraße 7519. Die Maßnahme befindet sich im Landkreis Biberach an der nördlichen Grenze der Großen Kreisstadt Laupheim, auf der Gemarkung Laupheim in Richtung der Gemarkung Achstetten. Die Nordwesttangente verlängert die nördlich von Laupheim verlaufende K 7519 in Richtung Westen, quert die B 30, verschwenkt in Richtung Süden und bindet im Bereich der B 30-Anschlussstelle Laupheim-Mitte an die L 259 an. Hintergrund des Vorhabens ist die Verbesserung der Verknüpfung zwischen den Landesstraßen 259 und 265 sowie die Anbindung an die B 30. Ziel ist es, die innerörtlichen Verkehrsbelastungen in Laupheim zu verringern und den Innenstadtbereich zu entlasten. (ff) Q Unfälle erstes Tertial 2026 Unfälle erstes Tertial 2026 Die „Initiative B30“ berichtet in zusammengefasster Form über die Straßenverkehrsunfälle an der Bundesstraße 30 im abgelaufenen Tertial – jeweils etwa von Redaktionsschluss zu Redaktionsschluss. Die Auflistung stellt den ersten bekannten Sachstand dar. Die abschließenden Jahresberichte berücksichtigen davon abweichend, neuere Kenntnisstände und werden zusätzlich mit der amtlichen Statistik abgestimmt. Dadurch ergeben sich zum Teil andere Sachverhalte, als zum ersten Berichtszeitpunkt. Hinweis zum Umfang und der Vollständigkeit der Aufstellung Die Aufstellung liefert ein erstes kompaktes Lagebild zu Straßenverkehrsunfällen auf der Bundesstraße 30. Sie zeigt die Zahl der Unfälle sowie die Anzahl der Verunglückten, Getöteten, Schwer- und Leichtverletzten und den Sachschaden. Bei der Gesamtzahl der Unfälle (mit und ohne Personenschaden) ist zu beachten, dass nur öffentlich bekannt gewordene Unfälle einbezogen sind. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre liegt die tatsächliche Unfallzahl etwa doppelt so hoch, vor allem weil über leichte Unfälle mit reinem Sachschaden kaum berichtet wird. Dabei nimmt die Vollständigkeit von Nord nach Süd ab. Straßenverkehrsunfälle auf der Bundesstraße 30 - 17.12.2025 bis 16.04.2026 Nr. Datum Ort Verunglückte Fahrzeuge Sachschaden Verletzte Tote leicht schwer Ulm - Biberach (Riß) (2-bahnig, 4-streifig) 1 18.12.2025 Äpfingen 0 0 0 1 5.000 € 2 20.12.2025 Laupheim-Süd - Biberach-Nord k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 3 02.01.2026 Wiblingen - Neu-Ulm k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 03.01.2026 Laupheim 1 k.A. k.A. 1 10.000 € 5 07.01.2026 Wiblingen - Neu-Ulm k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 6 15.01.2026 Laupheim-Süd - Biberach-Nord k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 7 15.01.2026 Laupheim 2 k.A. k.A. 2 45.000 € 8 17.01.2026 Donaustetten - Wiblingen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 9 25.01.2026 Achstetten - Donaustetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 10 02.02.2026 Achstetten k.A. 1 k.A. 2 k.A. 11 17.02.2026 Biberach-Nord - Laupheim-Süd k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 12 17.02.2026 Erbach - Donaustetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 13 19.02.2026 Laupheim-Mitte - Achstetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 14 23.02.2026 Laupheim-Mitte - Achstetten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 15 24.02.2026 Achstetten 1 k.A. k.A. 2 25.000 € 16 05.03.2026 Laupheim k.A. k.A. k.A. 2 2.000 € 17 09.03.2026 Achstetten k.A. 1 k.A. 2 30.000 € 18 13.03.2026 Ulm-Donaustetten - Laupheim-Mitte k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 19 23.03.2026 Baustetten k.A. k.A. k.A. 2 10.650 € 20 26.03.2026 Biberach k.A. k.A. k.A. 1 5.000 € 21 27.03.2026 Donaustetten - Neu-Ulm k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 22 29.03.2026 Laupheim-Süd - Laupheim-Mitte k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 23 30.03.2026 Baltringen k.A. k.A. k.A. 1 8.500 € 24 01.04.2026 Biberach-Nord - Laupheim-Süd k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. ∑ 4 2 0 16 141.150 € Biberach (Riß) - nördl. Baindt (1-bahnig, 2/3-streifig) 25 19.12.2025 Unteressendorf - Biberach k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 26 30.12.2025 Unteressendorf 3 0 0 3 45.000 € 27 02.01.2026 Baindt - Bad Waldsee-Enzisreute k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 28 13.01.2026 Oberessendorf k.A. k.A. k.A. 1 5.000 € 29 23.01.2026 Rißegg 2 k.A. k.A. 3 30.000 € 30 25.01.2026 Enzisreute k.A. k.A. k.A. 1 k.A. 31 26.01.2026 Unteressendorf k.A. k.A. k.A. 2 9.000 € 32 07.02.2026 Baindt - Gaisbeuren k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 33 17.02.2026 Oberessendorf - Englerts k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 34 20.02.2026 Baindt - Enzisreute k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. Unfälle erstes Tertial 2026 Nr. Datum Ort Verunglückte Fahrzeuge Sachschaden Verletzte Tote leicht schwer 35 20.02.2026 Oberessendorf 2 1 1 4 120.000 € 36 25.02.2026 Bad Waldsee-Nord - Abzweigung Steinenberg k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 37 03.03.2026 Enzisreute k.A. k.A. k.A. 3 20.000 € 38 19.03.2026 Baindt - Enzisreute k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 39 22.03.2026 Unteressendorf k.A. k.A. k.A. 2 45.000 € 40 31.03.2026 Oberessendorf k.A. k.A. k.A. 2 16.000 € 41 01.04.2026 Hochdorf k.A. k.A. k.A. 2 10.000 € 42 02.04.2026 Unteressendorf 9 1 k.A. 9 k.A. ∑ 16 2 1 32 300.000 € nördl. Baindt - Oberzell (2-bahnig, 4-streifig) 43 08.01.2026 Ravensburg-Nord - Weingarten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 44 16.01.2026 Ravensburg-Nord - Weingarten k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 45 23.01.2026 Ravensburg k.A. k.A. k.A. 2 1.100 € 46 16.02.2026 Weingarten - Ravensburg-Nord k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 47 16.03.2026 Ravensburg-Süd - Ravensburg-Nord k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 48 25.03.2026 Baindt k.A. k.A. k.A. 1 40.000 € ∑ 0 0 0 3 41.100 € Oberzell - Friedrichshafen (1-bahnig, 2-streifig) 49 02.01.2026 Untereschach k.A. k.A. k.A. 1 20.000 € 50 09.01.2026 Lochbrücke k.A. k.A. k.A. 3 500 € 51 19.01.2026 Lochbrücke 1 k.A. k.A. 2 125.000 € 52 29.01.2026 Friedrichshafen k.A. k.A. k.A. 2 1.000 € 53 02.02.2026 Lochbrücke 2 k.A. k.A. 3 35.000 € 54 03.02.2026 Seewaldkreisel - Lochbrücke k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 55 10.02.2026 Friedrichshafen k.A. k.A. k.A. 2 k.A. 56 18.02.2026 Lochbrücke - Siglishofen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 57 23.02.2026 Buch k.A. k.A. k.A. 2 10.000 € 58 26.02.2026 Buch 1 k.A. k.A. 2 15.000 € 59 09.03.2026 Bodensee-Fähre - Friedrichshafen-Ost k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 60 09.03.2026 Meckenbeuren k.A. 1 k.A. 2 1.000 € 61 25.03.2026 Friedrichshafen 1 k.A. k.A. 2 k.A. 62 04.04.2026 Meckenbeuren 2 1 k.A. 2 40.000 € 63 07.04.2026 Friedrichshafen 1 k.A. k.A. 2 11.000 € 64 07.04.2026 Meckenbeuren k.A. k.A. k.A. 2 8.000 € 65 09.04.2026 Meckenbeuren 4 k.A. k.A. 2 31.000 € ∑ 12 2 0 29 297.500 € B 30 alt OD Ravensburg - Mariatal - Torkenweiler - Sickenried - Oberhofen - Untereschach 66 18.12.2025 Oberhofen 1 0 0 3 37.000 € 67 15.01.2026 Ravensburg k.A. k.A. k.A. 2 35.000 € ∑ 1 0 0 5 72.000 € Insgesamt 33 6 1 85 851.750 € Unfälle erstes Tertial 2026 Hinweis zur Auswahl der Unfallberichte Die Auswahl der Unfallberichte richtet sich nach festgelegten Kriterien und einer abgestuften Priorisierung. Vorrang erhalten Unfälle mit Todesfolge, gefolgt von solchen mit Schwerverletzten. Unfälle mit ausschließlich leichtem Personenschaden werden nur berücksichtigt, sofern der verfügbare Platz dies zulässt. Innerhalb dieser Kategorie werden Berichte mit einer höheren Zahl Leichtverletzter bevorzugt. Gleichrangig mit Unfällen mit leichtem Personenschaden werden Unfälle mit erheblichem Sachschaden in die Auswahl einbezogen. Dabei gilt: Kommt es innerhalb eines Tertials zu zahlreichen Unfällen mit jeweils nur einer leichtverletzten Person und reicht der Platz nicht für alle entsprechenden Berichte aus, so wird Unfällen mit höherem Sachschaden der Vorrang gegeben. Außerdem können Berichte über Unfälle mit besonders hohem Sachschaden vorrangig aufgenommen werden. Es wird darauf geachtet, dass der Gesamtumfang der Berichte in der Regel zwei bis drei Seiten nicht überschreitet. 30.12.2025 Drei Verletzte und rund 45.000 Euro Schaden bei Vorfahrtsverletzung (Unteressendorf) - Drei Verletzte und rund 45.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Unfalls, der sich in der Nacht auf Dienstag auf der B 30 bei Hochdorf-Unteressendorf ereignet hat. Um 0.15 Uhr war ein 43-jähriger mit seinem Ford Pickup von Oberessendorf in Richtung Biberach unterwegs. Auf Höhe von Unteressendorf bog er nach links in die Biberacher Straße ab. Da er die Geschwindigkeit des entgegenkommenden 20-jährigen Mazda-Fahrers falsch eingeschätzt hatte, kam es zum Unfall. Durch den heftigen Aufprall wurde der Ford nach links in die Einmündung geschleudert. Dort prallte er gegen den Opel eines 34-jährigen, der an der Einmündung wartete. Durch den Unfall erlitten der Mazda-Fahrer sowie dessen 19-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen. Auch der Opel-Fahrer wurde leicht verletzt. Die 19-jährige sowie der 34-jährige kamen zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Die Polizei Biberach nahm den Unfall auf. Sie schätzt den Schaden am Ford auf 25.000 Euro, den am Mazda und Opel auf jeweils 10.000 Euro. Abschleppdienste bargen die drei Fahrzeuge. Auch die Feuerwehr war mit einigen Einsatzkräften vor Ort und reinigte die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen. Gegen 2.30 Uhr war die Unfallstelle geräumt. 15.01.2026 20-jähriger fährt gegen Lkw-Anhänger (Laupheim) - Am Donnerstag prallte ein junger Autofahrer auf der B 30 bei Laupheim in das Heck eines Lkw-Anhängers. Die Polizei sucht Zeugen zum Unfallhergang. Gegen 15.30 Uhr fuhr ein 62-jähriger Lkw-Fahrer in Richtung Ulm. Auf Höhe der Anschlussstelle Laupheim-Mitte wechselte er mit seinem Mercedes Actros samt Anhänger vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Dabei soll er nicht auf den rückwärtigen Verkehr geachtet haben. Dort fuhr ein 20-jähriger mit seinem VW an den Vorausfahrenden heran. Der Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte in das Heck des Lkw-Anhängers. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw in die Mittelschutzplanken geschleudert und kam auf der Fahrbahn zum Stehen. Das Lkw Gespann schaffte es noch bis auf den Seitenstreifen. Beide Fahrer konnten die jeweiligen Fahrzeuge selbst verlassen. Der 20-jährige erlitt leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich in ein Krankenhaus. Auch der Lasterfahrer zog sich leichte Verletzungen zu. Er begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Der Schaden an dem schrottreifen Auto wird auf rund 40.000 Euro, der am Kögel Anhänger auf ca. 5.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr aus Laupheim war mit vier Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften vor Ort. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B 30 kurzzeitig komplett gesperrt werden. 23.01.2026 Stauende übersehen (Rißegg) - Am Freitag staute sich gegen 17.30 Uhr der Verkehr auf der Bundesstraße 30 in Richtung Biberach aus Ravensburg kommend. Zwischen der Ausfahrt nach Rißegg und dem Jordanei übersah dies ein 28-jähriger Sprinterfahrer und fuhr auf den Saic eines 46-jährigen auf. Dieser wurde durch den Aufprall auf den Mercedes eines 40-jährigen vor ihm geschoben. Durch den Aufprall wurden zwei Personen aus dem Saic leicht verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 30.000 Euro. Da zwei Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren mussten diese durch Abschleppdienste geborgen werden. Für die Bergung und zur Unfallaufnahme musste die B 30 in Richtung Biberach immer wieder kurzzeitig gesperrt werden. 02.02.2026 Auto fliegt durch die Luft (Achstetten) - Am Montagnachmittag, gegen 14.13 Uhr, ereignete sich auf der B 30 ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Ein BMW-Fahrer befuhr die Bundesstraße aus Fahrtrichtung Ulm kommend in Richtung Biberach. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet dieser zunächst nach rechts in den Grünstreifen. Hier kam er mit seinem Fahrzeug auf die Anhebung der rechten Schutzplanke. Das Fahrzeug fuhr auf der Schutzplanke weiter, bis es abhob und sich vollständig in der Luft befand. Nach ca. 20 Metern stach es rechtsseitig der Schutzplanke in… Unfälle erstes Tertial 2026 …den dortigen Grünstreifen, welcher zum dortigem unbewirtschafteten Parkplatz gehört, ein. Im weiteren Verlauf überschlug sich der BMW und rutschte anschließend auf dem Parkplatz etwa 50 Meter auf dem Dach, bevor er auf einen dort stehenden Anhänger eines Lkw prallte. Das Auto kam mit der vorderen rechten Seite teilweise unter dem Anhänger zum Stehen. Der Fahrer konnte zunächst durch Ersthelfer betreut und anschließend durch Feuerwehr und Rettungsdienst geborgen werden. Der Autofahrer kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik nach Biberach. Durch den Unfall wurden mehrere Schutzplanken, Verkehrszeichen und Einrichtungen des Parkplatzes beschädigt. Die Feuerwehr Laupheim war mit 3 Fahrzeugen und 25 Rettern im Einsatz. Vom Rettungsdienst waren ein Hubschrauber, ein Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Die B 30 war bis 15.22 Uhr gesperrt. 02.02.2026 Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall (Lochbrücke) - Zwei Leichtverletzte und drei beschädigte Fahrzeuge hat ein Verkehrsunfall am Montagnachmittag im Feierabendverkehr auf der B 30 im Seewald gefordert. Gegen 17.15 Uhr befuhr der 58-jährige Lenker eines Nissan die B 30 vom Seewaldkreisel kommend in Richtung Lochbrücke und bemerkte zu spät, dass sich vor ihm der Verkehr staute. Um ein Auffahren zu vermeiden, lenkte er auf die Gegenfahrspur, wo er mit einem entgegenkommenden VW Polo eines 20-jährigen zusammenstieß. Durch die Kollision wurde der Polo seinerseits abgelenkt und prallte in einen dem Nissan nachfolgenden VW Caddy. Zwei der Beteiligten wurden vom Rettungsdienst eher leichtverletzt vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 35.000 Euro geschätzt. 20.02.2026 Autofahrer tödlich verunglückt (Ramstal) - Tödliche Verletzungen erlitt ein 42-jähriger Autofahrer bei einem schweren Verkehrsunfall, der sich am Freitagnachmittag auf der B 30 bei Oberessendorf-Ramstal ereignet hat. Um 15.13 Uhr war der 42-jährige Hyundai-Fahrer von Bad Waldsee kommend in Richtung Biberach unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam er kurz vor Oberessendorf mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug. Ein hinter dem Hyundai fahrender 27-jähriger Audi-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit den beiden verunfallten Fahrzeugen. Einer hinter dem Sattelzug fahrenden 39-jährigen Ford-Lenkerin gelang es noch auszuweichen. Sie kam mit ihrem Ford neben der Fahrbahn zum Stehen. Zahlreiche Einsatzkräfte und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe und Reanimationsmaßnahmen des Notarztes verstarb der 42-jährige Hyundai-Fahrer noch an der Unfallstelle. Sein 43-jähriger Beifahrer kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Der 44-jährige Lkw-Fahrer erlitt ebenso wie der Audi-Fahrer leichte Verletzungen. Die B 30 musste zur Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Die Straßenmeisterei richtete für mehrere Stunden eine Umleitung ein. Der Hyundai, der Audi und auch der Sattelzug mussten von Abschleppunternehmen geborgen und die Straße von den Trümmerteilen gereinigt werden. Nach einer ersten Schätzung der Polizei ist bei dem Verkehrsunfall ein Sachschaden von mindestens 120.000 Euro entstanden. Die Verkehrspolizei Laupheim hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. 09.03.2026 Opel prallt gegen Lkw-Anhänger (Achstetten) - Am Montag kam es auf der B 30 bei Achstetten zu einem Auffahrunfall mit einem Verletzten. Kurz vor 8.15 Uhr war ein 46-jähriger mit seinem Opel Astra Kombi von Ulm in Richtung Biberach unterwegs. Auf dem rechten Fahrstreifen vor ihm fuhr ein gelbes Lkw-Gespann, das von einem 31-jährigen gelenkt wurde. Aus bisher unbekannter Ursache stieß der Opel dem Saxas-Anhänger ins Heck. In der weiteren Folge wurde der Pkw nach links abgewiesen, raste auf dem linken Fahrstreifen ein paar Meter weiter und krachte in die Mittelleitplanke. Der Pkw schlitterte quer über die Fahrbahn auf den Seitenstreifen und blieb dort mit erheblichen Beschädigungen stehen. Wie die Polizei mitteilt, wurde der 46-jährige in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Rettungsdienst brachte ihn mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Der Sachschaden am Anhänger und an den Schutzplanken wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Am Opel entstand Totalschaden von ca. 30.000 Euro. 09.03.2026 Fahrradfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt (Meckenbeuren) - Bei einem Verkehrsunfall auf der Ravensburger Straße in Meckenbeuren wurde am Montagmittag eine 43-jährige Fahrradfahrerin schwer verletzt. Ein 57-jähriger Autofahrer wollte gegen 14.15 Uhr aus einer Einmündung nach rechts auf die B 30 einfahren. Dabei übersah er die von rechts kommende Fahrradfahrerin, die den für den Radverkehr freigegebenen Radweg befuhr. Der Autofahrer erfasste die Radfahrerin, die daraufhin stürzte und aufgrund ihrer dabei erlittenen… Unfälle erstes Tertial 2026 …Verletzungen mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. 02.04.2026 Zehn Personen bei Auffahrunfällen verletzt (Unteressendorf) - Zu mehreren Auffahrunfällen kam es am Donnerstagmorgen auf der B 30 bei Unteressendorf. Ein bisher Unbekannter fuhr gegen 10.41 Uhr bei Unteressendorf mit seinem Wohnmobil von Bad Waldsee in Richtung Biberach. Dort bog er verbotswidrig nach links in die Biberacher Straße ab. Einem nachfolgenden Autofahrer gelang es hinter dem Wohnmobil bis zum Stillstand abzubremsen. Weitere nachfolgende Verkehrsteilnehmer bremsten ebenso ab. Ein 62-jähriger Fahrer eines VW Buses reagierte zu spät und fuhr in das Heck eines Kia. Durch den heftigen Aufprall schob es alle fünf Fahrzeuge aufeinander auf. Alle sechs Fahrzeuge wurden dadurch beschädigt. Durch die Kollision flogen Trümmerteile auf die Gegenfahrbahn. Deshalb musste ein entgegenkommender Fahrer eines VW Polo bremsen. Zwei dahinter befindliche Verkehrsteilnehmer, ein VW-Fahrer und ein Honda-Fahrer, fuhren hinten auf. An diesen drei Pkw entstanden ebenfalls Sachschäden. Ersten Erkenntnissen zufolge erlitten neun Fahrzeuginsassen leichte Verletzungen. Eine Person, die 34-jährige Fahrerin des Kia, kam mit Verdacht auf schwerere Verletzungen stationär in eine Klinik. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war vor Ort. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B 30 komplett gesperrt werden. Drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden dürfte im mittleren bis hohen fünfstelligen Bereich liegen. Kurz vor 13 Uhr war die Unfallstelle geräumt und die B 30 wieder frei befahrbar. Entgegen den ersten Erkenntnissen dürfte der Abbiegevorgang des bislang noch unbekannten Fahrers des Wohnmobils nicht für den Auffahrunfall unfallursächlich gewesen sein. 04.04.2026 Schwerer Verkehrsunfall bei Überholvorgang (Meckenbeuren) - Zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten kam es am Samstagmorgen auf der B 30 zwischen Untereschach und Meckenbeuren. Gegen 10.34 Uhr fuhr der 19-jährige Unfallverursacher mit seinem Peugeot 208 von Ravensburg in Richtung Meckenbeuren. Kurz nach Hohenreute setzte er zum Überholen eines unbeteiligten Pkw an. Vor diesem Pkw wollte zur gleichen Zeit ein 54-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Peugeot 208 GT nach links abbiegen. Auf Grund dessen kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Peugeot 208 GT und kam im Straßengraben auf dem Dach zum Liegen. Der Pkw des Unfallverursachers wurde nach rechts abgewiesen und kam im Straßenbankett zum Stehen. Bei dem Unfall wurde der Unfallverursacher leicht verletzt. Der Fahrer des Geschädigtenfahrzeugs blieb zwar unverletzt, jedoch erlitt dessen 42-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen. Ein 10 Jahre altes Kind auf der Rückbank wurde schwer verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von jeweils 20.000 Euro. 09.04.2026 Vier Verletzte bei Auffahrunfall (Meckenbeuren) - Vier leicht verletzte Personen und ein Sachschaden von über 31.000 Euro ist die Bilanz eines Auffahrunfalls am Donnerstagnachmittag in der Hauptstraße in Meckenbeuren. Gegen 17.45 Uhr fuhr eine 65-jährige Seat-Fahrerin aus bislang ungeklärter Ursache nahezu ungebremst auf einen an der roten Ampel wartenden BMW einer 42-jährigen auf. Durch den wuchtigen Aufprall wurde der BMW auf eine Verkehrsinsel geschoben. Neben der BMW-Fahrerin wurden die 65-jährige Unfallverursacherin sowie ihre beiden Mitfahrer im Alter von 10 und 12 Jahren leicht verletzt. Bis auf die 42-jährige wurden alle Verletzten in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppdienst geborgen werden (ots/ff) Q ________________________________________ Impressum Herausgeber „Initiative B 30“ Franz Fischer Alter Bühlweg 8 88339 Bad Waldsee Deutschland info@b30neu.de www.b30neu.de Redaktionsleitung Franz Fischer, presserechtlich verantwortlich. Redaktion Franz Fischer Redaktionsschluss Jeweils 14 Tage vor Erscheinen. Letzte Änderung an dieser Ausgabe: 25.04.2026 01:55 Anzeigenannahme Franz Fischer Tel. +49 (0) (15 15) 7 76 23 02 info@b30neu.de Datenschutz www.b30neu.de/datenschutz Druck „B30 Insider“ wird bei wichtigen Themen von großem Interesse und wirtschaftlicher Vertretbarkeit oder per Sponsoring gedruckt. Die Auflage richtet sich nach dem Bedarf und beträgt in der Regel 500 bis 1000 Exemplare. Erscheinen „B30 Insider“ erscheint dreimal jährlich. Quellen Lesen Sie B 30 Insider online: www.b30neu.de/insider
Letzte Aktualisierung: 25. Apr. 2026
Seite erstellt am: 25. Apr. 2026
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