4. Meinung: "Bei der Westumgehung zwischen Gaisbeuren und Reute wird die Straße ein Hindernis zwischen den Orten und schränkt die Bewegungsfreiheit zwischen ihnen ein."


Klarstellung
Die B 30 bei Enzisreute und Gaisbeuren befindet sich im Bundesverkehrswegeplan 2003 im "Weiteren Bedarf". Projekte im "Weiteren Bedarf" dürfen nicht geplant und nicht gebaut werden. Die Ortsumgehungen von Enzisreute und Gaisbeuren sind zurzeit ohne Planung. Erst mit einer Aufstufung in den "Vordringlichen Bedarf" wird Planungsrecht erlangt. Dann folgt im ersten Schritt der Planung, der sogenannten Vorplanung, eine Trassenuntersuchung. Erst danach steht fest, welche Trasse infrage kommt. Es kann also zurzeit keine Aussage darüber getroffen werden welche Trasse gebaut wird.
 
Zwischen Reute und Gaisbeuren verläuft der stark kanalisierte Durlesbach. Dieser lässt sich an zwei Brücken überqueren. Außerhalb der Brücken besteht keine Querungsmöglichkeit. Sollte nach der Trassenuntersuchung eine Westumgehung infrage kommen, so werden ebenfalls Brücken zur Überquerung gebaut.

 

Nachweis
- Fragen beantwortet das Regierungspräsidium Tübingen: (0 70 71) 7 57 - 0
- Besuchen Sie die Örtlichkeit.