46. Meinung: "Der Weitere Bedarf beweist, dass für einen Ausbau der B 30 kein Bedarf besteht."


Klarstellung
Der Bund wollte die B 30 bereits beim Bundesverkehrswegeplan 2003 in den Vordringlichen Bedarf aufnehmen. Der Kreistag Biberach und die Kommunen im Landkreis Ravensburg lehnten dies jedoch ab.
 
Auf Wunsch des Kreistages Biberach wurden alle Abschnitte im Zuge der B 30 im Landkreis Biberach in den "Weiteren Bedarf" aufgenommen und vor allem der B 312 Biberach - Ochsenhausen - Berkheim der Vorzug gegeben. Stattdessen wurde vom Kreistag Biberach ein abschnittsweise 3-streifiger Ausbau der B 30 als Zwischenlösung gewünscht.
 
Auch auf Wunsch der Kommunen im Landkreis Ravensburg wurde lediglich die "B 30-Süd" von Ravensburg-Süd bis Eschach in den "Vordringlichen Bedarf" aufgenommen und anderen Projekten im Landkreis der Vorzug gegeben: Fertigstellung A 96 Wangen-Leutkirch, B 12 Ortsumgehung Isny, B 32 Ortsumgehung Geiselharz, "B 30-Süd". Der Neubau der B 30 von Oberessendorf bis Bad Waldsee-Nord, der Ausbau der Ortsumgehung Bad Waldsee, sowie die Ortsumgehungen Gaisbeuren und Enzisreute wurden auf Wunsch der Kommunen im Landkreis Ravensburg zurückgestellt und lediglich in den "Weiteren Bedarf" aufgenommen. Eine vorläufige Lösung wurde nicht vorgeschlagen und gefordert.
 
 
Beim Bundesverkehrswegeplan 2015 änderten sich die Prioritäten:
 
Der Kreistag Biberach fordert:
- B 30: 4-streifiger Ausbau zwischen Biberach und Baindt
und bedauert die Ablehnung des “Vordringlichen Bedarfs” im Jahr 2003
 
 
Die Bürgermeister im Landkreis Ravensburg fordern:
- B 30: Vordringlich Gaisbeuren und Enzisreute
- B 30: 4-streifiger Ausbau der Ortsumgehung Bad Waldsee
- B 30: 4-streifiger Neubau von Bad Waldsee bis Oberessendorf
 
 
Der Kreistag Ravensburg fordert:
- B 30: Vordringlich Gaisbeuren und Enzisreute
- B 30: 4-streifiger Ausbau der Ortsumgehung Bad Waldsee
- B 30: 4-streifiger Neubau von Bad Waldsee bis Oberessendorf